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Verfahrensvergleich auf Lochkarten mit Hilfe eines Elektronenrechners

  • Joseph Mathieu
  • Ewald O. Dickhut
  • Karl-Heinz Kaps
Chapter
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1461)

Zusammenfassung

Nachdem in den vorhergehenden Abschnitten die Durchführung des standardisierten kalkulatorischen Verfahrensvergleiches mit Hilfe der konventionellen Lochkartenmaschinen geschildert worden ist, soll nun auch der Einsatz eines Elektronenrechners erörtert werden. Bei Verfahrensvergleichen, deren Vergleichsobjekt ein in vielen Arbeitsgängen hergestelltes Erzeugnis ist, fällt eine Vielzahl gleichartiger Rechenoperationen an. So wurde z. B. vom Forschungsinstitut für Rationalisierung ein Vergleich in der Herren-Oberbekleidungsindustrie durchgeführt, bei dem die Fertigungszeiten und -kosten eines Herrenanzuges verglichen wurden [5]. Für die Herstellung eines Anzuges sind je nach Fertigungsweise 100–200 Arbeitsplätze mit bis zu insgesamt 600 Arbeitsgängen vorhanden. Wird pro Arbeitsplatz eine Stundenrechnung durchgeführt, so ergibt dies pro Betrieb schon ca. 1000 Rechnungen, bei 15 Teilnehmern dann 15 000. Ebenso ergeben sich für die Kostenermittlung der Arbeitsgänge, bei der Maschinen-,Werkzeug- und Lohnkosten zu berechnen sind, 600 · 3 · 15 = 27 000 Rechnungen, insgesamt also ca. 42 000. Dabei muß man bedenken, daß in jeder dieser Rechnungen mehrere Rechenschritte enthalten sind und je nach Zusammenfassung der Kosten noch verschiedene Additionen anfallen. Wird ein so umfangreicher Vergleich durchgeführt, lohnt es sich, einen Elektronenrechner einzusetzen.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1965

Authors and Affiliations

  • Joseph Mathieu
    • 1
  • Ewald O. Dickhut
    • 1
  • Karl-Heinz Kaps
    • 1
  1. 1.Forschungsinstitut für RationalisierungRhein.-Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

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