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Diskussion der Versuchsergebnisse

  • Wilhelm Patterson
  • Helmut Brand
  • Heinrich Traßl
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1495)

Zusammenfassung

Der bei allen untersuchten Systemen zu beobachtende Anstieg der Viskosität mit der Konzentration im Bereich der festen Löslichkeit läßt darauf schließen, daß in diesem Bereich Kräfte zwischen den Atomen und Atomgruppen wirksam werden, welche die Struktur der Schmelze beeinflussen. Der Anstieg ist um so steiler, je geringer der Betrag der maximalen festen Löslichkeit ist. Offenbar beruhen also Änderung der Viskosität und Mischkristallbildung auf gleichgearteten atomaren Verhältnissen. Nach W. Hume-Rothery[12] ist neben dem elektrochemischen Verhalten und der Wertigkeit der Elemente vor allem der Unterschied der Atomdurchmesser von Basismetall und Legierungselement maßgebend für das Bestehen und den Bereich einer festen Löslichkeit. Danach ist ein Atomgrößenfaktor \(\frac{{{d_1} - {d_2}}}{{{d_1}}} >14 - 15\% \) für die Mischkristallbildung ungünstig. In Abb. 7 ist die maximale Löslichkeit verschiedener Elemente in Blei gegen den Atomgrößenfaktor aufgetragen. Das Bild bestätigt die Annahme von W. Humerothery.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1965

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Patterson
    • 1
  • Helmut Brand
    • 1
  • Heinrich Traßl
    • 1
  1. 1.Gießerei-InstitutRhein.-Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

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