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Die Aufbereitung

  • Felix Singer
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Zusammenfassung

Die aus ihrer natürlichen Lagerstätte gewonnenen Materialien sind in rohem Zustande in den meisten Fällen nicht direkt zu verwerten, sondern müssen zunächst durch geeignete Aufbereitungsverfahren für die weitere Verarbeitung geeignet gemacht werden. „Aufbereitung“ heißt in der Steinzeugindustrie die Gesamtheit aller Arbeitsprozesse mit dem Ziele, aus den geförderten Rohmaterialien die zur Verformung geeignete Steinzeugmasse herzustellen. Diese Prozesse sind in erster Linie Zerkleinerungs- und Mischungsvorgänge, bei denen stets wieder im Vordergrund steht, daß die Tone im plastischen oder gießfähigen Zustande klebrige Eigenschaften besitzen und daher nicht ohne weiteres nach den gleichen Grundsätzen verarbeitet werden können wie feste oder flüssige Werkstoffe. Von ausschlaggebender Wichtigkeit ist hierbei, sowohl die verschiedenen Tone miteinander auf das innigste zu mischen, als auch die Magerungsmittel und das Wasser in der Tonmischung vollkommen gleichmäßig und homogen zu verteilen. Bei der sehr großen Undurchlässigkeit von plastischem Ton für Wasser sind die Vorgänge im wesentlichen von der Knetwirkung der Arbeitsmaschinen, der Arbeitsdauer und Länge der Lagerung abhängig. Nur teilweise haben die Vorbereitungsarbeiten das Ziel einer Ausscheidung störender Verunreinigungen wie bei der Aufbereitung von Kohle und Erzen. Sie spielen bei der Herstellung von Grobsteinzeugmassen aus an sich grundsätzlich geeigneten Rohstoffen nicht die gleiche Rolle wie in der Feinkeramik.

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Notes

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1929

Authors and Affiliations

  • Felix Singer
    • 1
  1. 1.CharlottenburgDeutschland

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