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Zur Reformbedürftigkeit des geltenden Rechts

  • Ekkehard Wenger
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Part of the Die Betriebswirtschaft in Forschung und Praxis book series (BFP)

Zusammenfassung

Angesichts der gewonnenen Erkenntnisse erscheint eine Reform der geltenden Rechnungslegungsvorschriften zwingend geboten. Ihre nominalistische Ausrichtung läßt sich nur dann begründen, wenn der Geldwert konstant bleibt. Andernfalls führen sie zu sinnlosen Rechenergebnissen mit unerwünschten Rechtsfolgen. Bei dauerhaftem Geldwertschwund sind die ausgewiesenen Gewinnziffern für alle denkbaren Zwecke ungeeignet. Für die Gewinnberechtigten sind sie ohne Informationswert. Ihre Verwendung als Grundlage der Ausschüttungsbemessung läßt sich mit keinem Argument rechtfertigen. Gläubigerschutzzwecke vermögen sie nicht zu erfüllen. Am schwersten aber wiegt der Einwand, daß die Besteuerung von Nominalgewinnen bereits bei den verhältnismäßig niedrigen Inflationsraten der jüngsten Vergangenheit zu verfassungswidrigen Ergebnissen führt. Eine Abkehr vom Nominalismus ist daher unumgänglich.

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Referenzen

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    Problematisch ist deshalb die Ansicht von Froese,bei niedriger Geldentwertungsrate sei eine unterjährige Indexierung nicht erforderlich; vgl. Froese (1977), S. 227.Google Scholar
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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1981

Authors and Affiliations

  • Ekkehard Wenger

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