Einleitung

  • Giselher Valk
  • Gerd Stein
  • Sudhir Dugal
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 2526)

Zusammenfassung

Bei der Erzeugung faserbildender Polymere entstehen in den Reaktionsansätzen neben dem gewünschten Produkt auch niedermolekulare Bestandteile mit gleicher chemischer Zusammensetzung der Grundbausteine. Sie unterscheiden sich lediglich in der Kettenlänge bzw. Molekülgröße und ihren physikalischen Eigenschaften. Diese als „Oligomere“ [1–3] bezeichneten Verbindungen haben als Modelle zur Untersuchung von Polymereigenschaften gedient [1,3], sie spielen aber auch in manchen Stufen der Faserverarbeitung eine Rolle. So enthält z.B. technisches Nylon 6 nach der Polykondensation bis zu 12% mit Wasser bzw. organischen Lösungsmitteln extrahierbare niedermolekulare Anteile, die im wesentlichen aus nicht umgesetztem Lactam und cyclischen Oligomeren bestehen. Da diese Substanzen den Schmelzspinnprozeß stören, werden sie vor der Umwandlung des Polymeren in Fasern durch eine Druckwäsche entfernt. Technisches Polyäthylenglykolterephthalat enthält ca. 2,3–3% lineare und cyclische Oligomere [4,5]. Diese werden vor dem Verspinnen nicht entfernt, da sie einerseits den Spinnprozeß nicht stören, andererseits lediglich mit organischen Lösungsmitteln extrahierbar sind. Dieser Prozeß ist zur Zeit noch nicht wirtschaftlich durchführbar. Die Oligoester führen jedoch gelegentlich bei bestimmten späteren Faserverarbeitungsprozessen zu Störungen. Mit der Untersuchung der hierbei auftretenden Phänomene soll sich die vorliegende Arbeit beschäftigen.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1976

Authors and Affiliations

  • Giselher Valk
    • 1
  • Gerd Stein
    • 1
  • Sudhir Dugal
    • 1
  1. 1.Textilforschungsanstalt Krefeld e. V.Deutschland

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