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Wortbildung pp 285-294 | Cite as

Zusammenfassung

  • Mechthild Rickheit
Chapter
Part of the Psycholinguistische Studien book series (PLS)

Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit versucht, ein Modell der semantischen Repräsentation von Wortbedeutungen zu entwickeln, das von der grundsätzlichen Variabilität lexikalischer Konzepte ausgeht. Dabei werden syntaktische, lexikologische, morphologische und referentielle Bedingungen von Wortbedeutungen unter dem Aspekt ihres systematischen Zusammenhangs, aber auch unter dem Aspekt ihrer Eigengesetzlichkeit betrachtet. Den Ausgangspunkt bilden bestimmte Hypothesen aus dem Bereich der Wortbildungstheorie. Sie betreffen Fragen der wortinternen Konstituentenstruktur einschließlich ihrer semantischen Implikationen sowie die Beziehungen zwischen komplexen Wörtern und phrasalen Syntagmen (Kapitel 1 und 2). Anschließend kommen kognitive Aspekte von Wortbedeutungen zur Sprache (Kapitel 3). Aus dieser Perspektive erscheinen lexikalische Konzepte als hochgradig kontextdeterminiert und weltwissenabhängig. Ein zentrales Anliegen der Untersuchung besteht darin herauszufinden, in welcher Hinsicht wortbildungstheoretische und kognitionswissenschaftliche Erkenntnisse komplementär sind und auf welche Weise sie in lexikalischen Repräsentationen miteinander vereinbart werden können (Kapitel 4). Im einzelnen werden die folgenden Fragenkomplexe mit den entsprechenden Lösungsvorschlägen thematisiert:

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1993

Authors and Affiliations

  • Mechthild Rickheit
    • 1
  1. 1.MelleDeutschland

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