Advertisement

Freizeiterleben zwischen Wunsch und Wirklichkeit

  • Horst W. Opaschowski
Part of the Freizeit- und Tourismusstudien book series (FUTS, volume 2)

Zusammenfassung

Man stelle sich einmal folgende Phantasiereise vor: Eine Expedition frem-der Wesen von einem fernen Planeten kehrt von einem Ausflug zur Erde auf ihren Planeten zurück. Die Expeditionsteilnehmer erklären den Zuhausege-bliebenen in naturhafter Sprache, wie sie das „Freizeitleben auf der Erde“ wahrgenommen haben. Und so könnte ihr Expeditionsbericht aussehen:

„Die Wesen auf der Erde, die sich Menschen nennen, sitzen meist in Riesensteinhaufen, oft ganz viele übereinander. Wenn es hell wird, öffnen sich die Steinhaufen und viele Menschen rasen heraus. Sie strömen zu anderen großen Steinklötzen. Das sieht so aus, als wenn Wasser in kleinen Kanälen fließt. Dort verschwinden sie für lange Zeit. Auf ihrem Weg benutzen sie merkwürdige rollende Blechkisten. Später strömen die Wesen wieder heraus, kehren in ihre eigenen Kästen zurück und nehmen dort Nahrung zu sich. Viele machen ihren Kasten oder ihre Blechkiste sauber. Andere sitzen vor einem kleinen Flimmerkästchen, in dem Menschen und Tiere eingesperrt sind, und beobachten diese. Wieder andere sausen außerhalb der Kä-sten herum. Dabei sammeln sich viele an grünen und blauen Flecken. Diese Wesen haben andere Laute und Bewegungen...”

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literaturverzeichnis

  1. Donald, M.N., u. R.J. Havighurst: Die subjektiven Bedeutungen der freien Zeit. In: R. Schmitz-Scherzer(Hrsg.): Freizeit, Frankfurt/M. 1974, S. 358–368Google Scholar
  2. Eichler, G.: Spiel und Arbeit. Zur Theorie der Freizeit, Stuttgart-Bad Cannstatt 1979Google Scholar
  3. Giegler, H.: Dimensionen und Determinanten der Freizeit, Opladen 1982CrossRefGoogle Scholar
  4. Hanhart, D.: Arbeiter in der Freizeit. Eine sozialpsychologische Untersuchung, Bern/Stuttgart 1964Google Scholar
  5. Lehr, U.: Freizeit aus psychologischer Sicht. Der Mensch und seine Freizeit, Berlin 1961Google Scholar
  6. Lüdtke, H.: Jugendliche in organisierter Freizeit. Ihr soziales Motivations- und Orientierungsfeld als Variable des inneren Systems von Jugendfreizeitheimen, Weinheim/Basel 1972Google Scholar
  7. Meyer-Abich, K.M., u. D. Birnbacher: Was braucht der Mensch, um glücklich zu sein? Bedürfnisforschung und Konsumkritik, München 1979Google Scholar
  8. Neulinger, J.: The psychology of leisure, Springfield/Ill. 1974Google Scholar
  9. Postman, N.: Wir amüsieren uns zu Tode, Frankfurt/M. 1985Google Scholar
  10. Rosenmayr, L.: Illusion und Realität in der Freizeit. In: E.K. Scheuch/R. Meyersohn(Hrsg.): Soziologie der Freizeit, Köln 1972Google Scholar
  11. Scitovsky, T.: Psychologie des Wohlstands („The Joyless Economy“, 1976), Frankfurt/M. 1977Google Scholar
  12. Schmidtchen, G.: Neue Technik, neue Arbeitsmoral. Eine sozialpsychologische Untersuchung über die Motivation in der Metallindustrie, Köln 1984Google Scholar
  13. Schmitz-Scherzer, R.: Sozialpsychologie der Freizeit, Stuttgart 1974Google Scholar
  14. Schmitz-Scherzer, R.: Freizeitpsychologie. In: R. Asanger/G. Wenninger(Hrsg.): Handwörterbuch der Psychologie, Weinheim/Basel 1980, S. 150–154Google Scholar
  15. Thomae, H.: Beziehungen zwischen Freizeitverhalten, sozialen Faktoren und Persönlichkeitsstruktur. In: R. Schmitz-Scherzer (Hrsg.): Freizeit, Frankfurt/M. 1974, S. 349–357Google Scholar
  16. Tokarski, W.: Aspekte des Arbeitserlebens als Faktoren des Freizeiterlebens, Frankfurt a.M./Bern/Las Vegas 1979Google Scholar
  17. Winter, G.: Psychologische Beiträge zu einer Theorie der Freizeit. In: F.G. Vahsen(Hrsg.): Beiträge zur Theorie und Praxis der Freizeitpädagogik, Hildesheim 1983, S. 151–176Google Scholar

Copyright information

© Leske + Budrich, Opladen 1988

Authors and Affiliations

  • Horst W. Opaschowski

There are no affiliations available

Personalised recommendations