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Theoretischer Bezugsrahmen

  • Ulrich Deinet
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Zusammenfassung

Unter dem Stichwort „Strukturwandel der Jugendphase“ sind neuere jugendsoziologische Ansätze sehr gut geeignet, Aussagen über das Phänomen der jüngeren Jugendlichen zu machen. Im Gegensatz zu früheren Definitionen des Jugendalters als Übergangsphase (Statuspassage) spricht man heute von einer Verselbständigung der Jugendphase aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen. Man sucht nicht mehr nach dem einheitlichen Jugendbegriff, sondern versteht Jugend als eigenständige Lebensphase mit sehr verschiedenen Ausdrucksformen. Der gesellschaftliche Hintergrund für diese Entwicklung ist in zwei, zeitlichen gegensätzlichen Prozessen zu sehen: Zum einen werden die wichtigsten Fixpunkte zum Erwachsenwerden (z.B. Ökonomische Unabhängigkeit) aufgrund der langen Schul- und Ausbildungszeit sowie dem oft nicht funktionierenden Übergang in eine gesellschaftlich anerkannte Erwachsenenrolle heute wesentlich später erreicht. Man spricht deshalb in der Jugendsoziologie von der Verlängerung der Jugendphase in der Postadoleszenz.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1992

Authors and Affiliations

  • Ulrich Deinet

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