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Einführung in die Problemstellung

  • Grażyna Lück
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Part of the IADM-Mitteilungen book series (IADM, volume 7)

Zusammenfassung

In der vorliegenden Untersuchung sollen theoretische Determinanten der betrieblichen Arbeitsmotivation herausgearbeitet und unter dem Gesichtspunkt ihrer Abhängigkeit von dem jeweiligen Bedingungsrahmen analysiert werden. Der eigentliche Gegenstand der Untersuchung ist also die systemspezifische Interpretation und Anwendung der theoretischen Erkenntnisse über die Einflußmöglichkeiten auf die individuelle Arbeitsmotivation im Betrieb. Die Betrachtung der Arbeit soll dabei auf die abhängige, im Rahmen eines Betriebes vertraglich vereinbarte Beschäftigung eingeschränkt werden. Auch die Arbeit der Führungskräfte bleibt hier ausgeklammert, da diese anders motiviert sein dürften als ihre Unterstellten. Durch diese Einschränkungen werden in beiden untersuchten Wirtschaftssystemen die repräsentativen Gruppen der Arbeitenden erfaßt, für deren Vergleich weitgehend einheitliche Kriterien verwendet werden können.

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Literatur

  1. 3.
    Vgl. hierzu Gutmann (1987), S.33 ff.; Oliver (1966).Google Scholar
  2. 4.
    Vgl. hierzu Gutmann (1987), S.33 ff.; Oliver (1966).Google Scholar
  3. 5.
    Es soll hier auf einige Argumentationen des o.g. Ansatzes von Neuberger und Duffy zu‑ rückgegriffen werden, wobei auf eine eingehende Analyse des gesamten AnsatzesGoogle Scholar
  4. 6.
    Vgl. Neuberger/Duffy (1976).Google Scholar
  5. 7.
    Sie betrachten sogar das gesamte Wirtschaftssystem als einen sozial etablierten Mecha­nismus, der dazu dient, wirtschaftliche Entscheidungen in die drei Schlüsselbereiche Pro­duktion, Konsumtion und Verteilung aufzulösen. Vgl. ebenda, S. 6.Google Scholar
  6. 8.
    Vgl. ebenda, S. 27.Google Scholar
  7. 9.
    Auf diese Zusammenhänge soll im Absch. 2.2 näher eingegangen werden.Google Scholar
  8. 10.
    Vgl. Neuberger/Duffy (1976), S. 27 f., S. 65; vgl. auch March/Simon (1976), S. 53 ff.Google Scholar
  9. 11.
    Vgl. Neuberger/Duffy (1976), S. 28.Google Scholar
  10. 12.
    Vgl. ebenda, z.B. S. 67.Google Scholar
  11. 13.
    Vgl. dazu Schönwitz/Weber (1983), S. 19.Google Scholar
  12. 14.
    Z.B. die liberale Gesellschaftstheorie mit den geistigen Vätern wie J. Locke, D. Hume und A. Smith auf der einen und die marxistisch-leninistische Gesellschaftstheorie von K. Marx, F. Engels und W.I. Lenin auf der anderen Seite.Google Scholar
  13. 15.
    Zum Machtmonopol des politischen Systems, insbesondere des Staates vgl. z.B. Weber (1964); Narr (1%9), S. 85 ff.; Easton (1965), S. 30 ff. Zum politischen System als gesell­schaftlichem Teilsystem vgl. auch Leipold (1985), S. 63 ff.Google Scholar
  14. 16.
    Neuberger und Duffy verstehen unter Entscheidungsstruktur Verteilung der Macht Entscheidungen zu fällen und Handlungen anderer auf direkte oder indirekte Art zu beein­ flussen. Vgl. Neuberger/Duffy (1976), S. 23 f., S. 27, S. 65 f. Google Scholar
  15. 17.
    So z.B. Leipold (1983); ders. (1985); insb. S. 35 ff.; vgl. auch Kruppa (1981); Schön­ witz/Weber (1983), insb. S. 56 ff. u. S. 85 ff. Google Scholar
  16. 18.
    Vgl. dazu Alchian/Demsetz (1973); vgl. auch Eschenburg (1978), S. 10 f.; Meyer (1983) S. 19 ff. Google Scholar
  17. 19.
    Vgl. Neuberger/Duffy (1976), S. 27, S. 65.Google Scholar
  18. 20.
    Neuberger und Duffy definieren die Informationsstruktur als die Gesamtheit der Me­chanismen und Kanäle für das Sammeln, die Übertragung, die Bearbeitung, das Lagern, die Wiedergewinnung und die Analyse der Wirtschaftsdaten. Vgl. Neuberger/Duffy (1976), S. 25. In der vorliegenden Arbeit wird diese Definition etwas erweitert.Google Scholar
  19. 21.
    Vgl. Neuberger/Duffy (1976), S. 26.Google Scholar
  20. 22.
    Neuberger und Duffy sehen in der Reduzierung der mit Entscheidungsfindung verbun­denen Unsicherheit die Funktion der Informationsstruktur. Vgl. Neuberger/Duffy (1976), S. 25 ff.Google Scholar
  21. 23.
    Andere Determinanten, wie z.B. die Elemente des sozio-kulturellen Systems, bleiben hier im Hintergrund, da sie in diesem Fall keine gravierenden, systemtypischen Unter­schiede aufweisen.Google Scholar
  22. 24.
    Vgl. auch Schönwitz/Weber (1983), S. 19Google Scholar
  23. 25.
    So behauptete z.B. Hayek, daß “das System des Privateigentums die wichtigste Garantie für die Freiheit ist, und zwar nicht nur für diejenigen, die Eigentum besitzen, sondern auch fast ebensosehr für die, die keines haben”. Hayek, v. (1971), S. 138.Google Scholar
  24. 26.
    Vgl. Eucken (1955), S. 317; vgl. Hayek, v. (1969), S. 113.Google Scholar
  25. 27.
    Vgl. Eucken (1955), S. 275.Google Scholar
  26. 28.
    Vgl. dazu Schönwitz/Weber (1983), s. 20 f.Google Scholar
  27. 29.
    Dies kommt z.B. in der Definition des modernen Marketing zum Ausdruck, welches sich in dem hier betrachteten Typ der Wirtschaftssysteme zu einer “Stellgröße der Steuerung zwischenmenschlicher und gesellschaftlicher Prozesse” entwickelt hat, wodurch der o.g. Eigenantrieb als ein generelles Denkschema und eine Verhaltensnorm auch in nicht erwerbswirtschaftlich geführte Organisationen übertragen wurde. Vgl. hierzu Nieschlag/Dichtl/Hörschgen (1983), S. 10. Zur Marketing-Definition vgl. Meffert (1979), S. 35.Google Scholar
  28. 30.
    Vgl. z.B. Watrin (1972), S. 18.Google Scholar
  29. 31.
    Vgl. auch Leipold (1983a), S. 31; vgl. Watrin (1972), S. 18.Google Scholar
  30. 32.
    Vgl. Gutmann (1987), S. 96 f. Vgl. auch Art. 14 des Grundgesetzes.Google Scholar
  31. 33.
    Vgl. z.B. North/Thomas (1973), S. 1 ff.Google Scholar
  32. 34.
    Vgl. z.B. Erhard/Müller-Armack (1972), u.a. S. 43; Müller-Armack (1976).Google Scholar
  33. 35.
    Zu dem Zielbündel vgl. z.B. Leipold (1985), S. 124 f.; vgl. auch Tuchtfeld (1966).Google Scholar
  34. 36.
    Vgl. dazu Lampert /Schönwitz (1980), insb. S. 24.Google Scholar
  35. 37.
    Vgl. dazu z.B. Müller/Vogelsang (1979); Soltwedel (1981).Google Scholar
  36. 38.
    Zu den Mechanismen zwischen dem wirtschaftlichen und politischen System vgl. z.B. Leipold (1985), S. 119.Google Scholar
  37. 39.
    Ausführlich zu den Gesetzen zur Förderung des Wettbewerbs vgl. z. B. Gutmann (1987), S. 98 ff.Google Scholar
  38. 30.
    Vgl. Leipold (1985), S. 114 ff.Google Scholar
  39. 41.
    Vgl. Das Grundgesetz Art. 104a.Google Scholar
  40. 42.
    Dazu vgl. insb. Hayek (1976), S. 103 ff., S. 114 f. Zur Informations-und Koordinations­funktion der Preise vgl. auch Hensel (1978), S. 40.Google Scholar
  41. 43.
    Hierzu sei auf die Grundaussage des Ansatzes von Coase verwiesen: Koordination öko­nomischer Aktivitäten durch den Markt verursacht Transaktionskosten, die sich reduzieren lassen, indem bestimmte ökonomische Aktivitäten in einem bestimmten Ausmaß im Rah­men von Organisationen über Anweisungen koordiniert werden. Vgl. Coase (1937), insb. S. 336 ff.Google Scholar
  42. 44.
    Vgl. dazu z.B. Leipold (1985), S. 90 ff. Zu den Kontrollen durch die Konkurrenten und durch die Konsumenten vgl. Hensel (1977), S. 63 ff.Google Scholar
  43. 45.
    Vgl z.B. politische Ökonomie des Sozialismus und ihre Anwendung in der DDR (1969), S. 229eGoogle Scholar
  44. 46.
    Mit privatem Eigentum ist das Eigentum an den Produktionsmitteln gemeint, von dem das in der DDR erlaubte persönliche Eigentum zu unterscheiden ist. Das Letztere (Hausrat, Geld, Grundstücke) soll zur Befriedigung individueller Bedürfnisse dienen und es darf den “Interessen der Gesellschaft” nicht widersprechen. Vgl. Art. 11 der Verfassung der DDR. Das private Eigentum an den Produktionsmitteln ist dagegen nur ausnahmsweise erlaubt (insb. in den Handwerksbetrieben), wenn es auf persönlicher Arbeit beruht. Vgl. Art. 14 Abs. 2 der Verfassung der DDR. Google Scholar
  45. 47.
    Vgl. z.B. Wörterbuch der Ökonomie. Sozialismus (1973), S. 220 f.Google Scholar
  46. 48.
    Vgl. z.B. Walter (1970), S. 20 f.Google Scholar
  47. 49.
    Ausführlich dazu vgl. z.B. Walter (1970), S. 59–72.Google Scholar
  48. 50.
    Vgl, Engels (1962), Bd. 18, S. 274; vgl. Marx (1962), Bd. 2, S. 85.Google Scholar
  49. 51.
    Vgl. Autorenkollektiv (1982), S. 412 ff.; vgl. Walter (1970), S. 9 ff.Google Scholar
  50. 52.
    Vgl. Art. 9 und 10 der Verfassung der DDR. Vgl. auch Statistisches Jahrbuch der DDR,1988, S. 99. Google Scholar
  51. 53.
    Der Demokratische Zentralismus ist die Organisationsform der SED nach dem Vorbild der KPdS (vgl. dazu Lenin (1976), S. 355), die gleichzeitig zum Grundprinzip der Leitung wirtschaftlicher Prozesse auf allen Ebenen in der DDR wurde.Google Scholar
  52. 54.
    Zur Begründung wird meistens das Leninsche “Prinzip des Primats der Politik gegenüber der Ökonomie” zitiert, das darauf zielt, “alle ökonomischen Entscheidungen so zu treffen, daß damit die Macht der Arbeiterklasse und ihrer Verbündeten gefestigt wird.” Friedrich u.a. (1976), S. 44.Google Scholar
  53. 55.
    Vgl Graichen u.a. (1980), S. 187. Ausführlich dazu vgl. Neuner (1978), S. 9–35, S. 71–165.Google Scholar
  54. 56.
    Vgl. Leipold (1985), S. 196 ff.Google Scholar
  55. 57.
    Vgl. Thiele u.a. (1982), insb. S. 66 ff.Google Scholar
  56. 59.
    Ausführlich dazu vgl. Thiele u.a. (1982), S. 72 ff.; Kosow (1975).Google Scholar
  57. 60.
    Vgl. Behr (1985), S. 117. Ausführlich zur Aufschlüsselung des Planes vgl. z.B. Jahn/Schinkel (1976).Google Scholar
  58. 61.
    Vgl. dazu z.B. Mandel (1973), S. 23 ff.Google Scholar
  59. 62.
    Zu unterschiedlichen Auslegungsmöglichkeiten des Begriffs “Wirtschaftliche Rechnungs­führung” sowie zur Wandlung ihrer Bedeutung in der sozialistischen Wirtschaft vgl. Erd­mann (1983), S. 122 ff. Ausführlicher vgl. Forbrig/Goll/Polaschewski (1978), insb. S. 15 ff.Google Scholar
  60. 63.
    Vgl. Schrimpff (1983), S. 232.Google Scholar
  61. 64.
    Z.B. durch Bildung eigener Fonds auf der Kombinats-oder Betriebsebene, die zur Fi­nanzierung besonderer Leistungen oder Rationalisierungsmaßnahmen verwendet werden können (Leistungs-, Prämien-, Verfügungsfonds). Vgl. dazu z.B. Thiele u.a. (1982), S. 45.Google Scholar
  62. 65.
    Vgl. Lenin (1960), Bd. 27, insb. S. 287.Google Scholar
  63. 66.
    Vgl. Schrimpff (1983), S. 239. Ausführlich dazu vgl. Winzer (1980), S. 250 ff.Google Scholar
  64. 67.
    Vgl. dazu Zagolow u.a. (1972), S. 209 f. Zu den geistigen Grundlagen des Sozialistischen Wettbewerbs vgl. Marx/Engels (1962), Bd. 23, S. 547Google Scholar
  65. 68.
    Zu den Entwicklungsetappen vgl.z.B. Wunderer (1983).Google Scholar
  66. 69.
    Vgl. z.B. Dietrich (1914).Google Scholar
  67. 70.
    Vgl. Gutenberg (1958); ders. (1975).Google Scholar
  68. 71.
    Vgl. Wöhe (1974), Sp. 719.Google Scholar
  69. 72.
    Vgl. Popper (1974). n Vgl. Popper (1974).Google Scholar
  70. 73.
    Vgl. z.B. Wöhe (1981), S. 9.Google Scholar
  71. 74.
    Gutenberg (1975), S. 325.Google Scholar
  72. 75.
    Vgl. z.B. Adam (1980), S. 25.Google Scholar
  73. 76.
    Zu der Kritik und zu den Ansätzen der Neuorientierung der Produktionstheorie vgl. zu­sammenfassend Reichwald (1977), insb. S. 101 ff. Zur Öffnung zur Sozialwissenschaft vgl.z.B. Schanz (1979), insb. S. 11–23.Google Scholar
  74. 77.
    Zu den Gegenargumenten, die die Öffnung der Betriebswirtschaftslehre gegenüber Nachbardisziplinen eher als Hindernis für den Erkenntnisfortschritt darstellen, vgl. z.B. Schneider (1981), S. 24 ff.Google Scholar
  75. 78.
    Vgl. Nicklisch (1932); Fischer (1925); ders. (1929); Prion (1936); Seyffert (1922); Hoff­mann (1932).Google Scholar
  76. 79.
    Vgl. insbesondere Simon (1955); March/Simon (1976); Cyert/March (1963). Vgl. dazu Wunderer (1983), S. 219.Google Scholar
  77. 80.
    Vgl. Kern (1988), S. 128.Google Scholar
  78. 81.
    Vgl. Conrad (1988), S. 1.Google Scholar
  79. 82.
    Dazu näher im folgenden Abschnitt der vorliegenden Arbeit.Google Scholar
  80. 83.
    Eher zu den Ausnahmen gehört der Versuch Steffens, in der produktionstheoretischen Diskussion an den Begriff der Arbeitssituation und des Arbeitsverhaltens anzuknüpfen. Vgl. Steffen (1972), S. 804 ff.; dem. (1973).Google Scholar
  81. 84.
    Kern (1988), S. 129.Google Scholar
  82. 85.
    Vgl. Projektgruppe (WSI) (1974).Google Scholar
  83. 86.
    Vgl. Projektgruppe (WSI) (1974), S. 93, S. 98–100.Google Scholar
  84. 87.
    Dies wird sogar von den Befürwortern der AOEWL kritisiert. Vgl. z.13. Raffee (1974), S. 117 f.; zu den Argumenten gegen die Einbeziehung der AOEWL in die Betriebswirtschafts­lehre vgl. z.B. Ziegler (1980), S. 29–33.Google Scholar
  85. 88.
    Vgl. dazu Graichen u.a. (1980), insb. S. 19–24.Google Scholar
  86. 89.
    Vgl. Marx (1974), S. 5%, S. 599.Google Scholar
  87. 90.
    Vgl. Hager (1976), S. 15.Google Scholar

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  • Grażyna Lück

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