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Anwendungssoftwarearchitekturen in der Zeit des E-Business

  • Heiner Seibt
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Zusammenfassung

Das Jahr 1999 stand — betrachtet man die IT-Probleme — bei sämtlichen Unternehmen im Zeichen der Jahr-2000-Problemlösung (Y2K). Glaubte man, sich nach dieser — trotz oder wegen der erheblichen Schreckensbilder — zumeist glücklich überstandenen Problematik den Themen Data Warehouse, Knowledge Management, Customer Relationship Management (CRM), Supply Chain Management (SCM) oder zumindest Workflow- und Dokumentenmanagement zuwenden zu können, wurde man durch die alles überdeckende „Internetdiskussion‟ überrascht. Software zur Abbildung aller Geschäftsprozesse und Funktionalitäten2 in finanz- sowie in warenwirtschaftlichen Bereichen konnte schon seit jeher deren Anforderungen nicht erfüllen, da die Komplexität — durch die Forderung nach horizontaler wie vertikaler Integration — zu hoch, die Branchenunterschiede zu vielfältig und die unternehmensspezifischen Individualanforderungen zu zahlreich waren. Zudem war schon bisher die Änderungsgeschwindigkeit der Anforderungen höher als die Lösungsgeschwindigkeit. Analysiert man IT-orientierte Fachzeitschriften oder Aufsätze und Zusammenstellungen von Unternehmensberatungen bzw. Banken, die im Risikokapital-Umfeld tätig sind, wird eine Lösungswelt vorgestellt, die in der Praxis allenfalls eine Vision der fernen Zukunft sein kann. Da aber in ferner Zukunft andere Themen die IT-Diskussion beherrschen werden, lassen sich die Vorstellungen selbst als Visionen nicht verifizieren. Es ist nicht nur fragwürdig, sondern sogar unverantwortlich, wenn dem Jahresergebnis 1999 das hochgerechnete Jahr-2000-Ergebnis zur Schätzung far das Jahr 2004 nach der CAGR-Methode3 gegenübergestellt wird.

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  • Heiner Seibt

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