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Dynamische Systeme und deren mathematische Beschreibung — Prozeßmodelle

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Part of the Teubner Studienbücher book series (TSTT)

Zusammenfassung

Wie bereits im 1. Kap. festgestellt, werden zur rechnerischen Lösung der Fundamentalaufgaben der Systemdynamik neben Signalmodellen i. a. auch Prozeß — modelle benötigt. Nur selten sind diese Modelle bei der Inangriffnahme der Aufgabe bereits vorhanden. Vielmehr müssen sie meist zuerst erarbeitet werden, was nicht selten der aufwendigste und mitunter schwierigste Teil der ganzen Untersuchung ist. In jedem Falle ist aber das Prozeßmodell bestimmend sowohl für den Arbeits-aufwand wie auchfürdie Aussagekraft der Rechenergebnisse. Der Modellbildung kommt daher nicht nur theoretische, sondern mindestens ebenso große praktische Bedeutung zu.

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Referenzen

  1. 1).
    Bezüglich Methoden zur zahlenmäßigen Beurteilung der Modellgüte wird auf die Literatur verwiesen [6, 7, 8, 9].Google Scholar
  2. 1).
    Auf stochastische Systeme kann im Rahmen dieses Buches nicht eingegangen werden. Es wird hierfür auf die einschlägige Literatur verwiesen: [10] u. a.Google Scholar
  3. 2).
    Ein System mit konzentrierten Parametern liegt dann vor, wenn es eine endliche Anzahl von Speichern (für Maße, Energie, Information etc.) von endlicher Kapazität und ausschließlich zeitabhängigem Ladezustand aufweist. Von einem System mit verteilten Parametern wird gesprochen, wenn die Speicherwirkung nicht nur zeit- sondern auch ortsabhängig ist und daher infinitesimal kleine Speichereinheiten betrachtet werden müssen. Dies führt auf partielle Differential-gleichungen. Auf solche Systeme wird hier nicht eingegangen.Google Scholar
  4. 1).
    Es sind die Bezeichnungen üblich: A = Systemmatrix, B = Eingangsmatrix, C = Ausgangsmatrix, D = Durchgangsmatrix. D tritt nur auf, wenn das Eingangssignal u das Ausgangssignal v zum Teil direkt beeinflußt.Google Scholar
  5. 1).
    Ein System ist durch eine Eingangsgröße steuer bar, wenn diese sämtliche Eigenlösungen des Systems anregt. Ein System ist durch eine Ausgangsgröße beobacht bar, wenn diese Anteile von sämtlichen Eigenlösungen des Systems enthält (s. dazu auch. Abschnitt 4.5.2).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1981

Authors and Affiliations

  1. 1.Hochschule ZürichDeutschland

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