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Weder “Genealogie der Moral” noch “Primat der praktischen Vernunft”: Webers “Persönlichkeits” — Lehre

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Zusammenfassung

Mit den im vorangegangenen Kapitel gemachten Ausfiihrungen, die auch die aktuelle Diskussionslage bereits ansprachen, sind wir in die unmittelbare Nähe zu Nietzsche geraten. Die meisten modernen Kulturpessimisten, wie beispielsweise die “Dekonstruktivisten”, sehen in ihm ja ihren Ahnherrn. Das Interesse an dieser philosophischen Sphinx ist jedoch auch auf seiten der Weber-Diskussion erwacht. Nietzsche hatte dort in den letzten Jahrzehnten eine im Hintergrund lauernde Position eingenommen — als der große Unbekannte, der, anziehend und abstoßend zugleich, für eine nie zuvor dagewesene Spannung und insofern auch für Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Wolfgang J. Mommsen und Raymond Aron hatten schon 1964 für erhebliche Irritation gesorgt, als sie ihn mit Weber zusammen erwähnten. Doch kommt Wilhelm Hennis das Verdienst zu, mit seinem vielbeachteten Vortrag über “Die Spuren Nietzsches im Werk Max Webers” aus dem Jahre 1985 in diese Diskussion neue Brisanz gebracht zu haben.1 Seit dieser Veröffentlichung kann eine ernst zu nehmende Weberauslegung an Nietzsche nicht mehr vorbeigehen. Hennis vertritt die These, Weber sei primär ethisch motiviert, sein ganzes Werk stehe unter dem Leitgedanken, wie sich in der Moderne “Persönlichkeit” noch herausbilden und entfalten könne. Da Nietzsche seine Persönlichkeitslehre am Leitgedanken einer “Genealogie” der herkömmlichen ethischen Verkrüppelungen des Menschen entwickelte, die zeitgenössische Philosophie, innerhalb derer Weber sich bewegte, die Konstitution der “Persönlichkeit” auf die wiederentdeckte “praktische Vernunft” zurückzubinden suchte, ist die von Hennis eingenommene Position eingehender zu betrachten.

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Literatur

  1. 1.
    W. Hennis: “Die Spuren Nietzsches im Werk Max Webers”, in Max Webers Fragestellung (Tübingen 1987), S. 167–191. Zuerst in Nietzsche-Studien 16 (1986). Google Scholar
  2. 2.
    G.J. Stack: Lange and Nietzsche (Berlin 1987), S. 22. “Praktische Erkenntnis” hier in der alltäglichen Bedeutung von “praktisch”.Google Scholar
  3. 3.
    Das ganze 8. Kap. bei Stack kann als Beleg dafür angefüührt werden, daß der von Nietzsche gefeierte “Perspektivismus” mit entsprechenden Überlegungen Langes konform geht.Google Scholar
  4. 4.
    ibid., S. 211, um bei Stack zu bleiben. Das Zitat entstammt ja dem jungen Weber unbekannten Nachlaß.Google Scholar
  5. 5.
    So wörtlich zitiert: ibid., S. 216.Google Scholar
  6. 6.
    So z.B. H. Vaihinger: Die Philosophie des “Als-ob” (1911)Google Scholar
  7. 6a.
    oder E. Hocks, bei dem Salaquarda die folgende Bemerkung zu Lange fand: “Das Werk, das Nietzsche die Grundlagen seiner philosophischen Bildung gab.” (geschr. 1914).Google Scholar
  8. 6b.
    Vgl. J. Salaquarda: “Nietzsche und Lange”, in Nietzsche-Studien 7 (1978), S. 236–260 (einschl. Diskussion), S. 238.Google Scholar
  9. 7.
    J. Salaquarda: (ibid.). Ferner ders.: “Der Standpunkt des Ideals bei Lange und Nietzsche”, in Studi tedeschi 22 (1979), S. 133–160.Google Scholar
  10. 8.
    ibid., S. 253.Google Scholar
  11. 9.
    op.cit. (Monographien und Texte zur Nietzsche-Forschung, Bd. 10).Google Scholar
  12. 10.
    Allerdings setzten sich nur Lange und Nietzsche unmittelbar mit Schopenhauer auseinander. Weber hat ihn natürlich gelesen, aber spezifische Leseeindrücke lassen sich kaum nachweisen. Webers pessimistische Grundhaltung dürfte eher dem Zeitgeist zuzuschreiben sein.Google Scholar
  13. 11.
    “Zur “Logik des Traumes” bei Nietzsche”, in Nietzsche-Studien 23 (1994), S. 1–41, Abschnitt 3.Google Scholar
  14. 12.
    Man fragt sich allerdings bei Weber, ob er jemals eigene Studien zu den (erkenntnistheoretischen Implikationen der) Naturwissenschaften betrieben hat, die ihn über den 1882 eingenommenen und durch Langes Geschichte vermittelten Kenntnisstand hinausgeführt hätten. Eine im Jahre 1907 an Rickert gerichtete briefliche Anfrage gibt einen kleinen Fingerzeig: “Wo kann man sich über die S. 378 oben angedeuteten physikalischen Dinge gut u. schnell unterrichten?” (MWG II/5, S. 416). (Zur Gravitation und Thermodynamik!).Google Scholar
  15. 13.
    Trotz seiner bissigen Distanzierung von Schopenhauer verwendet Lange häufig den Ausdruck “Welt als Vorstellung”, sogar in einer Kapitelüberschrift (Geschichte, Bd. II, Abs. III, 4).Google Scholar
  16. 14.
    Vgl. u.a. Kierkegaards kurz vor seinem Tod gemachte Äußerung: “Was ich will? Ich will Redlichkeit!” (31.3.1855).Google Scholar
  17. 15.
    K. Ansell-Pearson: “The Question of F.A. Lange’s influence on Nietzsche. A Critique of Recent Research from the Standpoint of the Dionysian”, in Nietzsche-Studien 17 (1988), S. 539–554, stellt zurecht die Frage, ob Stack dies genügend in Betracht gezogen hat. Dieser Aufsatz ist eine der wenigen Reaktionen auf Stacks Buch.Google Scholar
  18. 16.
    Ob Nietzsche hier, wie von Stack unterstellt, Lange paraphrasiert, oder eigenständig die Helmholtzsche Sehweise entwickelt, wie Treiber überzeugend nachgewiesen hat (“Zur ‘Logik des Traums’” (op.cit.), S. 23f.), spielt für die Argumentation hier keine Rolle. Die anti-objektivistische Deutung des “Phänomenahsmus”, der “Welt als Vorstellung”, ist umso offensichtlicher.Google Scholar
  19. 17.
    Zit. bei Salaquarda: “Nietzsche und Lange” (op.cit.), S. 242 (Aus der 2. Periode intensiven Lesens von Lange, KGW VII, 2, 90).Google Scholar
  20. 18.
    “Dies absolut Irdische der Idealsetzung” — so charakterisiert Simmel Nietzsches Vorhaben in Schopenhauer und Nietzsche (Leipzig 1907), S. 261.Google Scholar
  21. 19.
    “Friedrich Nietzsche. Eine moralphilosophische Silhouette” (GSG 5, S. 115–129), S. 129. Wie treffend diese Formulierung ist, läßt sich mit einer elf Jahre zurückliegenden Notiz Nietzsches belegen: “Die eigentlichen Philosophen aber sind Befehlende und Gesetzgeber, sie sagen: so soll es sein! Sie bestimmen erst das Wohin und Wozu des Menschen ...” [Zit. nach Salaquarda: “Der Standpunkt des Ideals” (op.cit.), S. 157. (Aus KGW VII/3, S. 339f.)].Google Scholar
  22. 20.
    Hier liegt in gewisser Weise ein Anachronismus vor, weil Nietzsche den Begriff “Persönlichkeit” direkt nicht gebrauchte. Im “Wille(n) zur Macht” — Manuskript verwendet er beispielsweise den Ausdruck “Personal-Souveränität”. Die Begriffsverwirrung ist, wie sich zeigen wird, Simmel anzulasten. So stellt sich auch hier zwingend die Frage, ob sich Weber nicht eher mit seinen Zeitgenossen als direkt mit Nietzsche auseinandersetzte.Google Scholar
  23. 21.
    Simmels Auseinandersetzung mit Nietzsche verfolgt keinerlei philologischen Absichten: Er bezieht sich ausschließlich auf das von N. selbst seit 1882 publizierte Werk, das er bewußt als eine gedankliche Einheit behandelt. Ausdrücklich hierzu GSG 5, S. 116, Anm. Hinsichtlich der dem Werke Nietzsches immanenten Gegensätze vgl. auch die von Wolfgang Müller-Lauter: Nietzsche. Seine Philosophie der Gegensätze und die Gegensätze seiner Philosophie (Berlin 1971), S. 3, an Simmels Vorgehensweise geübte Kritik.Google Scholar
  24. 21a.
    Im übrigen hat Weber zu Nietzsche nachweisbar die folgenden Autoren herangezogen: Oscar Ewald: Nietzsches Lehre in ihren Grundbegriffen. Die ewige Wiederkunft des Gleichen und der Sinn des Übermenschen. Eine kritische Untersuchung (Berlin 1903)Google Scholar
  25. 21b.
    und Alois Riehl: Friedrich Nietzsche. Der Künstler und der Denker (Stuttgart 1897).Google Scholar
  26. 22.
    Schop.u.Nietz., S. 204f.Google Scholar
  27. 23.
    ibid., S. 205.Google Scholar
  28. 24.
    ibid., S. 206.Google Scholar
  29. 25.
    ibid., S. 236. In der “Gesellschaft” sieht Nietzsche vielmehr — besonders in ihrer “verwissenschaftlichten” décadence-Form von Comtes und Spencers “Soziologien” — “einen langen Schatten des toten Gottes”, wie Horst Baier es so treffend ausgedrückt hat. Vgl. Nietzsche-Studien 10/11 (1982), S. 6–22.Google Scholar
  30. 26.
    Schop.u.Nietz., S. 211.Google Scholar
  31. 27.
    ibid., S. 234f.Google Scholar
  32. 28.
    ibid., S. 245.Google Scholar
  33. 29.
    ibid., S. 245.Google Scholar
  34. 30.
    Sinn d.Wertf., S. 517.Google Scholar
  35. 31.
    Hennis, op.cit., S. 176f.Google Scholar
  36. 32.
    Antrittsrede, S. 559.Google Scholar
  37. 33.
    GSG 5, S. 122. Die Zitate — wie auch andere Passagen des Artikels — sind übrigens im elf Jahre jüngeren Buch erneut verwendet worden. Schop.u.Nietz. (einschl. Marginalien) läßt sich also durchaus als richtungsweisend füir die Nietzsche-Rezeption des jüngeren und “mittleren” Weber lesen.Google Scholar
  38. 34.
    Der von Hennis angeführte Brief vom Juni 1894 — mit der Anrede “Liebes Kind” und dem Hinweis auf “die durch ... Kierkegaard, Nietzsche und Simmel maltraetierten Kopfnerven” (zit. bei Hennis, op. cit., S. 172) paßt vorzüglich hierzu!Google Scholar
  39. 35.
    GSG 5, S. 588 bzw. MWG I/4.2, S. 539.Google Scholar
  40. 36.
    Brief an den Bruder Alfred, zit. in MWG I/4.2, S. 538.Google Scholar
  41. 37.
    Parl.u.Reg., S. 593.Google Scholar
  42. 38.
    Antrittsrede, S. 572.Google Scholar
  43. 39.
    Definitiv hierzu H. Ottmann: Philosophie und Politik bei Nietzsche (Berlin 1986), ein Buch, das auch “Philosophie ohne Politik” hätte genannt werden können.Google Scholar
  44. 40.
    KSA, Bd. 6, GD: S. 106, Nr. 4.Google Scholar
  45. 41.
    Wenn hier gegen Hennis öfters Kritik geäußert wird, so soll dies als Versuch verstanden werden, das von ihm ursprünglich Angestoßene weiterzuführen.Google Scholar
  46. 42.
    W. Hennis: Max Webers Wissenschaft vom Menschen (Tübingen 1996), S. 109.Google Scholar
  47. 43.
    Hennis: Max Webers Fragestellung (Tübingen 1987), S. 114; auch S. 48. Also “praktisch” hier in der Bedeutung von “moralphilosophisch”.Google Scholar
  48. 44.
    Insofern ist die erneute Wiederbelebung von Leo Strauss’ Weber-”Kritik” in Natural Rights and History (Chicago 1953) merkwürdig. Die Unterstellung, Weber verneine gute, objektiv gültige Werte und neige zum “Nihilismus” bzw. bereite wenigstens diesem den Weg — auch Allan Bloom sieht Weber so — , verrät mehr über amerikanische Denkgewohnheiten als über die moderne Welt. Hierzu lese man die aufschlußreiche Besprechung Horst Baiers “Friedrich Nietzsche und Max Weber in Amerika. Widersprüche zweier politischer Kulturen in einem Buch von Robert Eden”, in Nietzsche-Studien 15 (1986), S. 430–436.Google Scholar
  49. 45.
    H. Treiber: “Wahlverwandtschaften zwischen Nietzsches Idee eines ‘Klosters für freie Geister’ und Webers Idealtypus der puritanischen Sekte”, in Nietzsche-Studien 21 (1992), S. 326–362, S. 357. Zu Liebersohn, siehe unten Abschnitt “e”. Carlyle und Fichte gehören u.a. zum “Bildungsgut” des protestantischen Bildungsbürgertums!Google Scholar
  50. 46.
    Geschichte, S. 993. Letzte Hvhb. von mir.Google Scholar
  51. 47.
    ibid., S. 988.Google Scholar
  52. 48.
    ibid., S. 995.Google Scholar
  53. 49.
    ibid., S. 992.Google Scholar
  54. 50.
    “Rickert, Heinrich” in R. Eisler: Philosophen-Lexikon. Leben, Werke und Lehren der Denker (Berlin 1912), S. 599.Google Scholar
  55. 51.
    Pol.Beruf, S. 147f.Google Scholar
  56. 52.
    “Vorwort zur zweiten Auflage” in Der Gegenstand der Erkenntnis. Einffihrung in die Transzendentalphilosophie (Tübingen 1928), S. VII (Meine Hvhb.).Google Scholar
  57. 53.
  58. 54.
    Mit einem Zitat aus einem 1912 von Lask verfaßten Brief läßt sich dies eindeutig belegen: “Daß in der platonischen Idee Werturbildlichkeit steckt, das ist doch wohl das wenige Sichere, was wir über Plato wissen. Nebenbei gesagt, ist ja gerade unser Terminus Wert urkundlich eine Übersetzung des platonischen ayaϑov via Lotze. Und warum steht denn das αyαϑov an der Spitze der Ideenwelt? (an Rickert, zit. in Ges.Werke III, S. 56.).Google Scholar
  59. 55.
    J.G. Fichte-Gesamtausgabe 1/6: Werke 1799–1800 (Stuttgart 1981) (S. 145–311), S. 258; S. 265.Google Scholar
  60. 56.
    Dieses problematische Werk Simmels ist jetzt endlich erschlossen worden dank der Studie K.C. Köhnkes: Der Junge Simmel in Theoriebeziehungen und sozialen Bewegungen (Frankfurt 1996).Google Scholar
  61. 57.
    Marianne Weber: Fichtes Sozialismus und sein Verhältnis zur Marx’schen Doktrin (Tübingen 1900), S. 27.Google Scholar
  62. 58.
    Marianne Weber: Fichtes Sozialismus und sein Verhältnis zur Marx’schen Doktrin (Tübingen 1900), S. 60.Google Scholar
  63. 59.
    Arbeiterfrage (3. Aufl.), S. 380f.Google Scholar
  64. 60.
    Zur Lage, S. 95, Anm.Google Scholar
  65. 61.
    ibid., S. 188.Google Scholar
  66. 62.
    ibid., S. 201.Google Scholar
  67. 63.
    ibid., S. 252. Später spricht Weber sogar von der “Entwicklung innerlich ‘freier’ Persönlichkeiten” (S. 271).Google Scholar
  68. 64.
    ibid., S. 270ff.Google Scholar
  69. 65.
    ibid., S. 272.Google Scholar
  70. 66.
    ibid., S. 273.Google Scholar
  71. 67.
    Pëtr Struve: “Včërm že istinnyj nacionalizm?” (geschr. 1901) in Na raznyja temy (1893–1901gg.) Sbornik statej (S.-Peterburg 1902), S. 526–555. Dieser Vladimir Solovëv gewidmete Beitrag beschließt den Band.Google Scholar
  72. 68.
    Disk.rede 1905, S. 402.Google Scholar
  73. 69.
    Parl.u.Reg., besonders S. 461–466.Google Scholar
  74. 70.
    Der Band der MWG I/10O (S. 150) führt merkwürdigerweise den Artikel: “Svoboda i istoričeskaja neobchodimost” aus dem Jahre 1897 als Quelle an. Von Fichte handelt er nicht; unter dem Titel “Freiheit und historische Notwendigkeit” wird aber interessanterweise Rud. Stammlers Buch Wirtschaft und Recht, das gerade erschienen war, scharf kritisiert, und zwar offensichtlich mit ähnlichen Begriffen, wie sie Weber später verwenden sollte. Zitiert werden Lange, Riehl, — und sogar der druckfrische Erste Band von Rickerts Grenzen! (Na raznyja temy, S. 487–507). Vgl. hierzu R. Pipes: Struve (I). Liberal on the Left (Cambridge, Mass. 1980), S. 184–189.Google Scholar
  75. 71 R. Pipes: Struve (I). Liberal on the Left (Cambridge, Mass. 1980), S. 301–307.Google Scholar
  76. 72.
    Na raznyja temy, S. 552–554 (Seitenangaben des russischen Originals).Google Scholar
  77. 73.
    ibid., S. 537. Zit. wird G. Jellinek: Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (Leipzig 1895).Google Scholar
  78. 74.
    G. Jellinek: Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (Leipzig 1895) S. 538f.Google Scholar
  79. 75.
    G. Jellinek: Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (Leipzig 1895) S. 551; Übersetzung leicht geändert.Google Scholar
  80. 76.
    G. Jellinek: Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (Leipzig 1895) S. 533.Google Scholar
  81. 77.
    G. Jellinek: Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (Leipzig 1895) S. 542.Google Scholar
  82. 78.
    G. Jellinek: Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (Leipzig 1895) S. 526 (im Orig. deutsch).Google Scholar
  83. 79.
    G. Jellinek: Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (Leipzig 1895) S. 534.Google Scholar
  84. 80.
    “Lange, F.A.” in Brokgauz i Efron. Enciklopedičeskij Slovar, 17 (S.-Peterburg 1896).Google Scholar
  85. 81.
    Zur Lage, S. 272.Google Scholar
  86. 82.
    Prot.Ethik, S. 95f.Google Scholar
  87. 83.
    ibid., S. 235Google Scholar
  88. 84.
    ibid., S. 93ff.Google Scholar
  89. 85.
    Cf. Antrittsrede, S. 573 und Wiss. Beruf S. 81.Google Scholar
  90. 86.
    In der Formulierung von W. Lepenies aus: Between Literature and Science: The Rise of Sociology (Cambridge 1988), (S. 219): “If there was one author whom the German champions of scientific scepticism and the propagandists of poetic intuition invoked as the better alternative to rational knowledge, it was Goethe. The age of technology and science could not be more scathingly damned than by being called ‘totally un-Goethean’.” (Graf Yorck to Dilthey; Briefiwechsel, p. 113). — Lepenies macht gerade auf den selektiven Charakter des “irrationalistischen” Goethebilds aufmerksam.Google Scholar
  91. 87.
    Prot.Ethik, S. 203.Google Scholar
  92. 88.
    Jugendbriefe, S. 120f.Google Scholar
  93. 89.
    Übrigens auch ein Lange zuschreibbares Projekt: Der Cohen-Student F. Adler zog “die praktischen Konsequenzen (aus) der Sozialphilosphie F.A. Langes” und errichtete unter der Losung “deed beyond creed” 1876 die erste “Society for Ethical Culture”, die noch hundert Jahre später existierten sollte und zusammen mit der AHA (“American Humanist Assocation”) und der “Unitarian Universalist Ass.” sogar ein Lobby-”Office for Social Concern” in Washington unterstützte (Köhnke (op.cit.), S. 298f.; Encyclopedia Britannica, vol. 8 (Chicago 1973), S. 273: Art. “Ethical Movement”.Google Scholar
  94. 90.
    G. Hübinger: Kulturprotestantismus und Politik (Tübingen 1994), S. 251–262 (Kap. V, 6): “Der “Weltkongress für freies Christentum und religiösen Fortschritt.”Google Scholar
  95. 91.
    William Ellery Channing: Selected Writings (David Robinson (ed.), New York (1985)), S. 228ff.Google Scholar
  96. 92.
    Geschichte, S. 940ff.Google Scholar
  97. 93.
    ibid., S. 971ff, bes. S. 977. Auf die Parallele zu Nietzsches simultaner Strauss-Persiflage macht Salaquarda aufmerksam (“Der Standpunkt...” (op.cit.), S. 148–152).Google Scholar
  98. 94.
    ibid., S. 988; S. 992.Google Scholar
  99. 95.
    Channing, op.cit., S. 107f.Google Scholar
  100. 96.
    Im “Lebensbild”, S. 91f., versucht Marianne Weber aus einem Channing diskutierenden Brief Webers beinahe ein religiöses Erlebnis zu machen (Jugendbriefe, S. 120f.; v. 8.7.1884). Webers Kommentare sind jedoch in eindeutiger Distanz verfaßt.Google Scholar
  101. 97.
    Channing, op.cit., S. 104 + Anm. S. 120.Google Scholar
  102. 98.
    Leb.bild, S. 92.Google Scholar
  103. 99.
    Jugendbriefe, S. 191f. (v. 6.12.1885).Google Scholar
  104. 100.
    Vgl. den von Weber verfaßten und gegen “pazifistische” Frauen gerichteten “offenen Brief” dieses Titels aus dem Jahre 1916 (MWG I/15, S. 95–98).Google Scholar
  105. 101.
    Den Debatten, die in das erste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts fallen, ist H. Liebersohn nachgegangen. Vgl. “Religion and Industrial Society: The Protestant Social Congress in Wilhelmine Germany” in Transactions of the American Philosophical Society 76, 6 (Philadelphia 1986); besonders Kap. VI: “Secularized Persönlichkeit”. Google Scholar
  106. 102.
    Prot.Ethik, S. 203f.Google Scholar
  107. 103.
    Am deutlichsten: Disk.rede, S. 453 (1910).Google Scholar
  108. 104.
    Prot.Ethik, S. 204.Google Scholar
  109. 105.
    “Ich sehne mich nach ... massiver Erfahrung der Realitäten, nicht ... nach Durchdringung mit der ‘Idee’” (Brief an Ehrenberg v. 10.04.1919).Google Scholar
  110. 106.
    Schop.u.Nietz, VIII. Vortrag. (Nietzsche selbst bezeichnete seine Lehre so nicht!).Google Scholar
  111. 107.
    Gross-Brief S. 402.Google Scholar
  112. 108.
    ibid., S. 399.Google Scholar
  113. 109.
    G. Simmel: Kant (1904); hier zit. nach der 5. Ausg. (München 1921), S. 263f.Google Scholar
  114. 110.
    G. Simmel: Kant (1904) S. 265.Google Scholar
  115. 111.
    G. Simmel: Kant (1904) S. 263.Google Scholar
  116. 112.
    Zur Lage, S. 273.Google Scholar
  117. 113.
    Mehr als fünfzig Bände von Carlyle wurden in den zwei Jahrzehnten um die Jahrhundertwende in Deutschland veröffentlicht: als Einzelexemplare oder als “Gesammelte Werke”, in “Schulausgaben”, in “Auswahlbänden”, als bearbeitete Originale für den Englischunterricht (Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums 1700–1910 (München 1980), Bd. 23, S. 172–175); speziell seine Biographie zu Friedrich dem Großen hatte ihn zum Lieblingsengländer der Deutschen gemacht, eine Wirkung, die bekanntlich bis zu den apokalyptischen Apriltagen des Jahres 1945 im Führerbunker anhalten sollte.Google Scholar
  118. 114.
    Hübinger, op.cit., S. 180f.: “Otto Baumgarten sah in Goethes und Carlyles Bildungsreligiosität idealtypisch den Königsweg kulturprotestantischer Selbstbehauptung in der Moderne” [Carlyle und Goethe (Tübingen 1906)].Google Scholar
  119. 115.
    Als ein Standardwerk zu Carlyle sei genannt: John D. Rosenberg: Carlyle and the Burden of History (Oxford 1985). — Ich habe übrigens Prof. Rosenberg gefragt, ob die berühmten Zeilen über die geistlosen “Fachmenschen” und herzlosen “Genußmenschen” aus der Prot. Ethik von Carlyle stammen könnten. Er vermochte sie zwar nicht als Zitat nachzuweisen, meinte aber “it certainly has a Carlylean ring”.Google Scholar
  120. 116.
    Aus S. Kierkegaard: Synspunktet for min Forfattervirksomhed (VI 9E); hier zit. nach Die Schriften über sich selbst (Düsseldorf 1951), S. 115; S. 117.Google Scholar
  121. 117.
    Geschichte, S. 873; S. 501ff.Google Scholar
  122. 118.
    In “Rembrandt als Erzieher”; hier zit. nach Köhnke: Der junge Simmel (op.cit.), S. 329.Google Scholar
  123. 119.
    Hierzu ibid., Teil II.Google Scholar
  124. 120.
    Antichrist (6).Google Scholar
  125. 121.
    Zit. in Köhnke (op.cit.), S. 503.Google Scholar
  126. 122.
    Zit. in ibid., S. 514. (Aus G.S.: Das individuelle Gesetz (Frankfurt 1987), S. 229).Google Scholar
  127. 123.
    Zit., mit einschlägiger Diskussion, ibid., S. 490.Google Scholar
  128. 124.
    GSG 6, S. 638; S. 648; S. 630; S. 651; S. 649.Google Scholar
  129. 125.
    “Der Begriff und die Tragödie der Kultur” (in Philosophische Kultur (1911; hier: Berlin 1986), S. 195–218.Google Scholar
  130. 126.
    “Die Persönlichkeit Gottes” (in ibid., S. 166–180), S. 171.Google Scholar
  131. 127.
    C. Braun: Max Webers “Musiksoziologie” (Laaber 1992), besonders S. 60–94.Google Scholar
  132. 128.
    Disk.rede, S. 446.Google Scholar
  133. 129.
    Alle Zitate von G. Markus: “Die Seele und das Leben. Der junge Lukács und das Problem der ‘Kultur’” (in: Die Seele und das Leben (Heller et.al. (Hrsg.), Frankfurt 1977), S. 99–130), S. 107; S. 102f). Das (uneigentliche) “Leben” bezeichnet Lukács als “eine Anarchie des Helldunkels”, die “Seele” dagegen steht für “Erlebnisse der vollen und echten Selbstheit.”Google Scholar
  134. 130.
    Siehe z.B. die Ausgangssätze bei Lask: Fichte (op.cit.), S. 273.Google Scholar
  135. 131.
    “(Es) muß bemerkt werden, daß die fir (uns) maßgebend gewordenen methodologischen Voraussetzungen in dieser Schärfe erst in den neueren — von Rickert unternommenen — geschichtsphilosophischen Untersuchungen anzutreffen sind.” (ibid.), S. 212, Anm.Google Scholar
  136. 132.
    ibid., S. 152; S. 155.Google Scholar
  137. 133.
    ibid. S. 154f.; S. 160. Hvhb. von Lask; Zit. von Fichte.Google Scholar
  138. 134.
    ibid., S. 163.Google Scholar
  139. 135.
    ibid., S. 154.Google Scholar
  140. 136.
    W. Windelband: Die Geschichte der neueren Philosophie II: “Die Blütezeit der deutschen Philosophie” (1880; hier nach der 6., unveränderten Aufl., Leipzig 1919), S. 233.Google Scholar
  141. 137.
    W. Windelband: Die Geschichte der neueren Philosophie II: “Die Blütezeit der deutschen Philosophie” (1880; hier nach der 6., unveränderten Aufl., Leipzig 1919) S. 232.Google Scholar
  142. 138.
    Dies trifft ursprünglich auch auf Lukács zu. Vgl. Markus (op.cit.), S. 109.Google Scholar
  143. 139.
    H. Ottmann (op. cit.), S. 213. Auch Weber verwendet dieses Zitat (Roscher, S. 38), doch eher als Anspielung und nicht — wie mitunter behauptet wird — im Sinne eines Glaubensbekenntnisses.Google Scholar
  144. 140.
    Daß Schopenhauer, der ja Hegel bekanntermaßen ignorierte, Fichte respektierte und sich sogar weitgehend an ihm schliff, hat W. Weimers in seiner Studie vorzüglich dargestellt. Siehe J. Salaquarda: Schopenhauer (Darmstadt 1985), S. 30.Google Scholar
  145. 141.
    Tübingen (1952).Google Scholar
  146. 142.
    Ausdrücklich: (ibid), Anm. S. 104f.Google Scholar
  147. 143.
    ibid., S. 83.Google Scholar
  148. 144.
    ibid., S. 112ff.Google Scholar
  149. 145.
    ibid., S. 125; bei Weber Disk.rede, S. 420.Google Scholar
  150. 146.
    Aus den von Weber gefertigten Notizzetteln zu Fichtes Anweisungen zum seligen Leben (Nervi, 1903). Auch hier gilt der Dank Bruun, der mir diese von ihm transkribierte Notizen Webers freundlicherweise überlassen hat.Google Scholar
  151. 147.
    Bekannte Zitatstellen aus den zwei späten Reden; Wiss.Beruf, S. 84, bzw. Pol.Beruf, S. 227. Für mich stellt sich die Frage: kann “Sache”, wenn man dieses Wort in der Bedeutung heranzieht, um etwas zu bezeichnen, wofür man sich einsetzt, überhaupt, wie Weber es in Pol.Beruf tut, in den Begriff “Sachlichkeit” eingehen, der doch etwas “Objektives” bedeutet, wohingegen bei der zuerst gebrauchten Wendung etwas “Werthaftes” im Spiel ist?Google Scholar
  152. 148.
    Brief an seine Frau (v. 4.8.1898); bemerkenswert ist, daß das Theaterstück damals ganz neu war (deutsch 1897). Da Weber selbst einen Bezug zu Ibsen herstellt, könnte es reizvoll sein, den Vergleich mit diesem zu vertiefen: Auf eine nationalromantische Jugendphase folgt die Periode seiner bekannten Stücke, welche die von Idealen bewegte, verantwortliche Persönlichkeit in den Mittelpunkt stellen, bis hin zu einem ganz selten gespielten Alterswerk. Dort geht es um die bissige Darstellung eines sich ganz seinem Werk hingebenden Künstlers, der im Leben gescheitert ist. Hinsichtlich des erreichten Ausmaßes an Desillusionierung dürfte dieses Stück im ganzen Jahrhundert seinesgleichen schwerlich finden. Im Werk Ibsens scheint sich demnach eine Phänomenologie des (protestantischen) Geistes widerzuspiegeln: von naiver Versöhnung über einen optimistischen, aktiven Individualismus bis zur verbittert wirkenden Selbsterkenntnis, die sich auch darüber Klarheit zu verschaffen vermag, daß es unversöhnliche Widersprüche gibt.Google Scholar
  153. 149.
    “Hang your sensibilities!... and get to WORK like men!” Zit. in W. James: The Will To Believe (op.cit.), S. 174.Google Scholar
  154. 150.
    W&G, S. 329f.Google Scholar
  155. 151.
    Ich bin H. Treiber für den Hinweis dankbar, daß Marianne Weber 1903/04 Windelbands Vorlesung “Über Willenfreiheit” als Hörerin besuchte.Google Scholar
  156. 152.
    III. Knies, S. 132. Es handelt sich um die von D. Henrich bezeichnete Schlüsselstelle.Google Scholar
  157. 153.
    Objektivität, S. 152.Google Scholar
  158. 154.
    Über Willensfreiheit (1904, hier nach 4. photomech. gedr. Aufl., Tübingen 1923), S. 95. Die beträchtlichen Schwierigkeiten, denen sich der junge Windelband schon 1878 bei dem Versuch ausgesetzt sah, einen “harmonischen Individualismus” in einer Gesellschaft, die “atomistische Zerrissenheit” gekennzeichnet, zur Geltung zu bringen, hat S. Breuer: Anatomie der konservativen Revolution (Darmstadt 1993), S. 19f, dargestellt und in den gebührenden Kontext gesetzt.Google Scholar
  159. 155.
    S. Breuer: Anatomie der konservativen Revolution (Darmstadt 1993), S. 85.Google Scholar
  160. 156.
    Wiss.Beruf, S. 81; S. 111.Google Scholar
  161. 157.
    The Varieties of Religious Experience. A Study in Human Nature (London 1902), S. 196. Der mit der von Lange und Simmel vorgelegten Kritik an dem Begriff der “Seele” vertraute Leser kann nur mit Genugtuung diese Zeilen lesen: “When I say ‘Soul’, you need not take me in the ontological sense unless you prefer to; for although ontological language is instinctive in such matters, yet Buddhists or Humians can perfectly well describe the facts in the phenomenal terms which are their favorites. For them the soul is only a succession of fields of consciousness: yet there is found in each field a part, or subfield, which figures as focal and contains the excitement, and from which, as from a centre, the aim seems to be taken.” (S. 195). — W. Hennis hat mit seinem James-Kapitel auf ein wenig erforschtes, aber lohnendes Forschungsgebiet aufmerksam gemacht! (op.cit. (1996), Kap. I.IV).Google Scholar
  162. 158.
    Prot.Ethik, S. 114.Google Scholar
  163. 159.
    Fußnote Webers zu Windelband (op.cit.), S. 77.Google Scholar
  164. 160.
    Prot.Ethik, S. 117fGoogle Scholar
  165. 161.
    Die folgenden Zitate sind aus: Schop.u.Nietz., S. 107ff.Google Scholar
  166. 162.
    “Nur in den ‘eisigen Höhen’ der neoklassischen Tragödie kann das ‘authentische Leben’ eine Gestaltung erfahren”, so summiert K. Beiersdörfer den Standpunkt von Lukács zu Beginn seiner Bekanntschaft mit Weber (op.cit., S. 75). Es wird das Drama-Kapitel des (von Weber sorgfältig gelesenen) Essay-Bandes Die Seele und die Formen aus dem Jahre 1911 referiert. Zu Lukács’ eigenen Problemstellungen, siehe A. Heller: “Das Zerschellen des Lebens an der Form: György Lukács und Irma Seidler” in Heller et.al. (op.cit), S. 54–98).Google Scholar
  167. 163.
    Nietzsche wird in diesem Zusammenhang oft zitiert: “Trachte ich denn nach dem Glücke? Ich trachte nach meinem Werke.” (Zarathustra, Pkt. 193).Google Scholar
  168. 164.
    Hierzu und zum folgenden: Geschichte, S. 906ff.Google Scholar
  169. 165.
    Bei Nietzsche findet sich eine aufschlußreiche Notiz aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre: “Die Gewissenhaftigkeit im Kleinen, die Selbstkontrolle des religiösen Menschen war eine Vorschule zum wissenschaftlichen Charakter: vor allem die Gesinnung, welche Probleme ernst nimmt, noch abgesehen davon, was persönlich füir einen herauskommt (...).” (“Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre” Werke III, S. 808).Google Scholar
  170. 166.
    Geschichte, S. 617.Google Scholar
  171. 167.
    Genealogie der Moral: “Was bedeuten asketische Ideale?”, Pkt. 7 u. 8.Google Scholar
  172. 168.
    ibid., “’Gut und Böse’, ‘Gut und Schlecht’”, Pkt. 2.Google Scholar
  173. 169.
    W&G, S. 301; S. 304; S. 536f.; Einl.WEWR, S. 88.Google Scholar
  174. 170.
    Disk.rede, S. 413.Google Scholar
  175. 171.
    Es ist daran zu erinnern, daß für Weber ethische Maximen von “streng ‘formalem Charakter” durchaus “inhaltliche Weisungen zur Bewertung des Handelns” enthalten. Vgl. Sinn d.Wertf., S. 505f.Google Scholar
  176. 172.
    Wiss.Beruf, S. 98f.; schon in Gutachten, S. 107 (1913).Google Scholar
  177. 173.
    “Man darf sogar sagen: die hier ausgesprochene Botschaft von der ‘ungöttlichen’, von der ethisch-metaphysisch sinnlos gewordenen Welt und der ‘Endzwecklosigkeit’ der Geschichte ist ihm zum ureigenen Anliegen, zum ‘individuellen Gesetz’ geworden.” Vgl.hierzu H. Tyrell: “Religion und intellektuelle Redlichkeit. Zur Tragödie der Religion bei Max Weber und Friedrich Nietzsche”, in Sociologia internationalis 29 (1991), S. 159–177), S. 162.Google Scholar
  178. 174.
    W&G, S. 308; Zwischenbtr., S. 521.Google Scholar
  179. 175.
    So die Schlußfolgerung in Pol.Beruf, S. 252 (auch im vorangehenden Satz wurde diese paraphrasiert).Google Scholar
  180. 176.
    Wiss .Beruf, S. 104, Paraphrase.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1999

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