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Zusammenfassung

Gegenwärtig stehen wir an der Schwelle zur Informationsgesellschaft. In der vorausgegangen Agrar- und Industriegesellschaft haben Banken in erster Linie Komplementärfunktionen wahrgenommen. Nunmehr, in einer Gesellschaft, in der Informationsprodukte im Vordergrund stehen, werden Banken erstmals zu einem unmittelbaren Bestandteil des dominierenden Sektors aufsteigen.1 Als Informationsvermittler und Datenbankproduzenten haben Banken bereits Branchenpilotfunktionen übernommen und für das nächste Jahrhundert wird ihnen prophezeit, daß sie nicht mehr mit Geld, sondern mit Informationen handeln werden.2 Informationen sind aber nicht nur „Handelsware“, sondern auch der zentrale Produktionsfaktor im sich rasch wandelnden Bankgeschäft. Hinter dem Schlagwort „global banking needs global information“ verbirgt sich der Bedarf, die Mitarbeiter rechtzeitig mit problembezogenen Fachinformationen zu versorgen. Dabei sehen sich Kreditinstitute mit einer ungeheuren Informationsflut konfrontiert,3 denn täglich erscheinen alleine in den USA mehr als 14.000 wissenschaftliche Beiträge, in der BRD werden jährlich rund 100.000 Bücher herausgegeben, weltweit erscheinen pro Jahr 250.000 Geschäftsberichte und 300.000 Patente werden angemeldet.

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Referenzen

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

Authors and Affiliations

  • Thomas Walter

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