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Initiierung und implementierung von Wandel

  • Niko Mohr
Part of the Neue betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 217)

Zusammenfassung

Einigkeit besteht in der Forschung darüber, daß organisatorischer Wandel als ein komplizierter Prozeß verstanden werden muß. Dieser wird meist durch eine Abfolge von Phasen und Aktivitäten beschrieben. In der Literatur finden sich eine Vielzahl solcher Phasenmodelle, die im wesentlichen auf den Gedanken von Lewin aufbauen. Etwas Ordnung in diese Modellvarietät bringt eine ausführliche Gegenüberstellung von Kirsch (vgl. Kirsch/u.a., 1979, S.38 f.), die die Verschiedenartigkeit der Phaseneinteilungen und die empfohlenen Aktivitäten von ausgewählten Phasenschemata bis zum Jahre 1976 im Überblick darstellt. Eine neuere, nicht so umfangreiche Übersicht, die allerdings vier Modelle aus dem Zeitraum von 1980 bis 1989 beinhaltet, findet sich bei Kanter (vgl. Kanter/u.a., 1992, S. 376). Von diesen Modellen werden nachfolgend drei vorgestellt. Im einzelnen sind dies die Modelle von Lewin und von Beckhard/Harris, die wegen ihrer nachhaltigen Bedeutung ausgewählt werden, sowie das Modell von Tichy, welches zur Zeit das wahrscheinlich aktuellste ist.

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Literatur

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    Dies würde an dieser Stelle sicherlich zuweit führen und den Rahmen der vorliegenden Schrift um ein weites übersteigen. Der interessierte Leser sei daher auf die angegebenen Literaturquellen verwiesen.Google Scholar
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    Diese Systematik ist bezüglich ihrer theoretischen Begriffsabgrenzung in sich ‘mutually exclusive collectively exhaustiv’. In der Praxis muß dies jedoch nicht notwendigerweise der Fall sein. Hier ist es beispielsweise möglich, daß ein Unternehmen während einer Restrukturierungsphase eine Kooperation eingeht oder in der Integrationsphase einer Akqusition eine Reorganisation durchführt. Im folgenden wird in erster Linie die Kategorie des intrasystemischen Wandels betrachtet. Der intersystemische Wandel wird am Beispiel der Kooperation ausführlich bei Mohr, 1995, S. 317 ff. diskutiert.Google Scholar
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    Die Reengineering-Bibliothek enthält Titel für jeden Geschmack, Beispiele für jede Branche und Spezialbehandlungen für die wichtigsten Unternehmensbereiche. Allerdings enthalten sie keine Zauberformeln und ein Blick in die Bücher lohnt sich dann um so mehr, je weiter man selbst fortgeschritten ist. Metzen hat sich durch den Berg der Reengineering-Literatur gearbeitet und gibt einen interessanten Überblick über 30 Veröffentlichungen zu dieser Thematik. (val. Metzen. 1994. besonders S 284 ff)Google Scholar
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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Niko Mohr

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