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Begriffliche und theoretische Einordnung

  • Niko Mohr
Part of the Neue betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 217)

Zusammenfassung

Den Ausgangspunkt für die Beantwortung der ersten Forschungsfrage bildet die fundierte Analyse des Themenbereichs ‘Organisatorischer Wandel’. Versuche, diese Bezeichnung mit einem Vorstellungsinhalt zu versehen, sind jedoch gerade in der neueren Managementliteratur ebenso zahlreich, wie divergent. Eine genaue Betrachtung und Diskussion der Thematik verlangt aber nach einem klaren und eindeutigen Begriffsverständnis. Deshalb wird im folgenden zuerst ein einheitliches Begriffsverständnis erzeugt und eine theoretische Einordnung vorgenommen. Anschließend werden zentrale Aspekte der Initiierung und Implementierung von Wandel diskutiert, bevor vertiefend auf die Probleme eingegangen wird.

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Literatur

  1. 8.
    Im folgenden wird der Begriff ‘Organisationsentwicklung’ in dem angegebenen Verständnis verwendet. Auf eine vertiefende Diskussion der Begrifflichkeit wird an dieser Stelle verzichtet. Hierzu wird beispielsweise auf die Publikationen von Kieser (vgl. Kieser, 1993, S. 113 ff.), Rosenstiel (vgl. RosenstieVu.a., 1988, S. 182 ff.), Staehle (vgl. Staehle, 1991, S. 846 ff.), Bartölke (vgl. Bartölke, 1980, Sp. 1468 ff.) oder Sanzgiri (vgl. Sanzgiri/u.a., 1992, S. 57 ff.) verwiesen. Vergleiche auch Gliederungspunkt 1.2.1.2.Google Scholar
  2. 9.
    Diese Unterscheidungen werden an dieser Stelle nicht mehr weiter vertieft. Der interessierte Leser sei auf die angegebene Literatur verwiesen.Google Scholar
  3. 10.
    Meyeretalter kombinieren beispielsweise die Erscheinungsformen des First- und Second-Order-Change mit dem Niveau des Wandels (Industrie versus Unternehmen). Sie konstruieren ebenfalls eine Vier-Felder-Matrix und erhalten vier unterschiedliche Typen des Wandels. (vgl. Meyer/u.a., 1990, S. 96) Dumphy/u.a. bringen ihre vier Intensitätsstufen mit vier unterschiedlichen Führungsstilen zusammen und bilden eine Sechzehn-Felder-Matrix. Dort fassen sie jedoch jeweils vier Felder zu einem Typ zusammen, so daß sie schließlich insgesamt ebenfalls vier Typen elaborieren. (vgl. Dumphy/u.a., 1993, S. 908)Google Scholar
  4. 11.
    Die ausgewählten Ansätze werden in ihren Inhalten nur im Überblick dargestellt. Die detaillierten Inhalte sowie kritische Interpretationen der organisationstheoretischen Ansätze finden sich u.a. bei Kieser (vgl. Kieser, 1993), Kieser/u.a. (Kieser/Kubicek, 1978) und Frese (vgl. Frese, 1992, Sp. 1708 ff.)Google Scholar
  5. 12.
    Kirsch et alter unterscheiden mit dem entscheidungsorientierten, dem funktionalen, dem kybernetischen und dem situativen Systemansatz vier Varianten, in denen die Konzeptionen von Gleichgewicht und Überleben jeweils eine große Rolle spielen. (vgl. Kirsch/u.a., 1979, S. 137 ff.)Google Scholar
  6. 13.
    Auch Türk setzt sich in seinen Ausführungen intensiv mit der Kritik an diesem Ansatz auseinander und stellt die wesentlichen Aspekte des Kontingenzansatzes und seine Gegenpositionen übersichtlich gegenüber. (vgl. Türk, 1989. S. 2 ff. besonders S. 6 ff.)Google Scholar
  7. 14.
    Im weiteren ist es nicht das Anliegen des Autors, eine neue Theorie des geplanten, organisatorischen Wandels oder eine weitere rationalistische Erklärung für das Entstehen von neuen Organisationsstrukturen zu entwickeln, liegt doch der Forschungsschwerpunkt in der integrativen Betrachtung von organisatorischem Wandel und Kommunikation. An dieser Stelle geht es darum, Perspektiven und Überlegungen ausgewählter traditioneller und neuerer organisatorischer Ansätze zur Erklärung dieses Konzeptes aufzuzeigen. Der interessierte Leser sei daher die Publikation von Steinle (vgl. Steinle, 1985) empfohlen, die sich eingehend mit der Entwicklung einer integrativen Theorie von ‘Organisation’ und ‘Wandel’ auseinandersetzt.Google Scholar
  8. 15.
    Die Ansätze der Evolutionstheorie werden hier einschließlich ihrer Kritik und ihrer Schwachstellen nur überblicksartig vorgestellt, da eine fundierte Diskussion den Rahmen der Ausführungen übersteigen würde. Detaillierte Beschreibungen finden sich beispielsweise bei Semmel (vgl. Semmel, 1984) und Kieser (vgl. Kieser, 1993, S. 253 ff.).Google Scholar
  9. 16.
    Obwohl sich an dieser Stelle wegen der Aktualität ausführlicher mit Lernmodellen befaßt wird, kann die Darstellung aufgrund der Komplexität nur Überblickscharakter besitzen. Zur Vertiefung sei daher auf die zugrundeliegende Literatur verwiesen.Google Scholar
  10. 17.
    An dieser Stelle ist es nicht das Anliegen des Autors, die Thematik des Strategischen Managements in allen Einzelheiten zu erläutern. Die Darstellung beschränkt sich daher auf einen Überblick über die wesentlichen Aspekte. Das Hauptaugenmerk liegt in der Abgrenzung der beiden Begriffsfelder ‘Organisatorischer Wandel’ und ‘Strategisches Management’.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Niko Mohr

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