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Teil I der Studie: Eine Einzelfallanalyse

  • Niko Mohr
Part of the Neue betriebswirtschaftliche Forschung book series (NBF, volume 217)

Zusammenfassung

Das Unternehmen ZENECA ist im Verlauf eines Demerging-Prozesses im Jahre 1992 von ICI (Imperial Chemical Industries) entstanden. Imperical Chemical Industries wird in den Chemiekonzern ICI (neu) und ihren Pharma/Agro-Teil ZENECA aufgespalten. (vgl. Rüßmann, 1994, S. 88) Ein wesentlicher Grund dafür ist mit Sicherheit die Überlegung, daß sich dadurch der Wert der Aktien für die Anteilseigner erhöht und es den Investoren ermöglicht wird, direkter an der Profitabilität von ICI’s pharmazeutischem Geschäftsbereich zu profitieren. “Dahinter verbirgt sich die Vorstellung, daß reine Pharmaunternehmen von der Börse in der Regel wesentlich höher bewertet werden als reine Chemieunternehmen.” (Bernhard, 1993, S. 18) Ausgehend von der Überlegung, daß die neue Gruppe mehr wert ist als die alte ICI, treiben die Käufer in der Woche, in der Details des Vorhabens bekannt werden, den Aktienpreis entsprechend um 6,5% in die Höhe. (o.V., 1993, S. 23) Dieser Demerger ist jedoch mindestens ebenso eine Antwort auf vorhandene Managementprobleme, denen sich jedes große, multidivisionale Unternehmen gegenübersieht. (Owen/u.a., 1995, S. 10) So sind beispielsweise Konglomerate für das Management allgemein schwer zu führen, und eine Konzentration auf Kernkompetenzen erleichtert den Aufbau von Wettbewerbsvorteilen.

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Literatur

  1. 58.
    Die Angaben in diesem Gliederungspunkt stammen — sofern nicht anders gekennzeichnet — aus internen Broschüren der ZENECA GmbH (vgl. ZENECA, 1994, o.S.; ZENECA, o.J., o.S., ZENECA Pharmaceuticals, o.J., o.S.). Alle Informationen dürfen mit freundlicher Genehmigung der ZENECA GmbH verwendet werden.Google Scholar
  2. 59.
    Dieser Gliederungspunkt baut im wesentlichen auf Gesprächen mit Herrn Dr. Kienzl und Herrn Dietz von der ZENECA GmbH auf.Google Scholar
  3. 60.
    Strategische Geschäftseinheiten sind Produkt-Markt-Kombinationen, denen prinzipiell der Charakter einer Mikro-Unternehmung zukommt und die als Sekundärorganisation verstanden werden können. Der Begriff wird hier nicht weiter erläutert. Zur Vertiefung sei der Leser verwiesen auf: Schertler, 1995, S. 265 ff.Google Scholar
  4. 61.
    Beide Begriffe sind aus der Psychologie übernommen. Nach MacCorquodale et alter (vgl. MacCorquodale/ u.a., 1948, S. 106) werden beide Bezeichnungen für die gleichen Sachverhalte gebraucht. Eine Unterscheidung ist allenfalls rein linguistischen Art und führt letztlich nur zu Konfusion. Dieser Ansicht soll sich im folgenden angeschlossen werden. Zur weiteren Vertiefung dieser speziellen Thematik sei auf die genannte Grundlagenliteratur verwiesen.Google Scholar
  5. 62.
    Die einzelnen multivariaten Verfahren werden im folgenden — mit Ausnahme der LISREL-Analyse — nicht näher erläutert. Zur weiteren Vertiefung sei auf die angegebene Literatur verwiesen.Google Scholar
  6. 63.
    Die einzelnen Ablaufschritte werden nicht detailliert erläutert. Auf eine Herleitung der einzelnen Gleichungen und Matrizen sowie eine ausführliche Erklärung der Arbeitsweise des Computerprogramms wird ebenfalls verzichtet. Zur vertiefenden Auseinandersetzung mit der Wirkungsweise des LISREL-Ansatzes sowie zur Erklärung der verschiedenen mathematischen und computertechnischen Schritte sei auf die angegebene Literatur verwiesen (vgl. Jöreskog, 1989; Andres, 1988; Backhaus/u.a., 1994).Google Scholar
  7. 64.
    In der nun folgenden Diskussion der Ergebnisse wird oft auf Annahmen oder Feststellungen aus der Theorie zurückgeblendet. Sie wurden jedoch bereits in dem theoretischen Teil des Buches eingehend erläutert. Deshalb wird in diesem Gliederungspunkt auf eine erneute, detaillierte Erklärung verzichtet und es wird auf die entsprechenden Teile im Buch verwiesen.Google Scholar
  8. 65.
    Diese Information stammt aus einem Telefoninterview mit Hr. Kienzl von der ZENECA GmbHGoogle Scholar
  9. 66.
    Roth (vgl. Roth (Hrsg.), 1984, S. 219 – 350) stellt eine Vielzahl von möglichen Forschungsformen vor. Er geht dabei im einzelnen auf Experiment, Laboruntersuchung, Feldforschung, Einzelfallstudie, Panel-Untersuchung und andere ein. Auf eine Beschreibung dieser Formen sei hier verzichtet und auf die zugrundeliegende Literatur verwiesen.Google Scholar
  10. 67.
    Es würde hier zuweit führen, auf alle unterschiedlichen Formen einzugehen. Der interessierte Leser sei auf die ausgiebigen Beschreibungen von Mayntz et alter (vgl. Mayntz/u.a., 1978, S. 103 – 122) und Atteslander/Kopp (vgl. Atteslander/u.a., 1984, S. 145 – 172) verwiesen.Google Scholar
  11. 68.
    Im Rahmen des Test der Modellstruktur wird sich an den von der Literatur vorgeschlagenen und von LISREL bereitgestellten Testkriterien orientiert. Die einzelnen Maße werden jeweils nur sehr knapp erläutert. Zur Vertiefung sei auf die angegebenen Literaturquellen verwiesen. (vgl. Baltes-Götz, 1994, S. 2–15 ff.; vgl. Backhaus/u.a., 1994, S. 395 – 409; vgl. Jöreskog, 1989, S. 41 ff.)Google Scholar
  12. 69.
    Neben den genannten Alternativen besteht auch noch die Möglichkeit, alternative Schätzverfahren durchzuführen und die Ergebnisse zu vergleichen. Weichen sie nur unwesentlich voneinander ab oder stimmen sie überein, so ist das ein gewichtiges Indiz dafür, daß die wahren Werte der Parameter gefunden wurden. (vgl. Backhaus/u.a., 1994, S. 408) Im vorliegenden Fall wurde jedoch aufgrund der relativ eindeutigen Aussage der anderen Gütekriterien auf die Durchführung alternativer Schätzmethoden verzichtet.Google Scholar
  13. 70.
    Baltes-Götz revidiert hier die Aussage von Jöreskog (Jöreskog/u.a., 1989, S. 34) und Backhaus (vgl. Backhaus/u.a., 1994, S. 405), nach der Q-Plots mit einer Steigung von 1 (Verlauf entlang der Diagonalen) indikativ sind für einen mäßigen Fit, während bei einem guten Fit eine Steigung > 1 zu erwarten ist. Nach seiner Ansicht handelt es sich dabei noch um Erfahrungswerte der Version LISREL 6.Google Scholar
  14. 71.
    Dieses Themenfeld wird im weiteren nicht mehr vertieft. Hier wird auf die entsprechende Spezialliteratur verwiesen (siehe beispielsweise Mayntz/u.a., 1978, S. 18 ff. oder Prim/u.a., 1983, S. 51 ff.)Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Niko Mohr

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