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Der Anteil Deutschlands an der Ausweitung der indischen Eisen- und Stahl-Industrie im zweiten Fünfjahresplan

  • H. Heinrich
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 729)

Zusammenfassung

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Indien und Deutschland sind schon sehr alt. Jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sie besonders eng. Nachdem Indien selbständig geworden war, ging die Regierung daran, die Bodenschätze des Landes systematisch zu aktivieren und der Bevölkerung zugänglich zu machen. Der erste Fünfjahresplan lief von 1951 bis 1956 und diente hauptsächlich dazu, die Landwirtschaft zu fördern und durch Entwicklung der Bewässerungsanlagen die Anbauflächen zu vergrößern, um das Land von Lebensmitteleinfuhren unabhängig zu machen. Nebenher liefen allgemeine Verbesserungen der Transportmöglichkeiten, der Sozialfürsorge, des Gesundheits- und Erziehungswesens. Dieser Aufbau wurde im wesentlichen aus landeseigenen Mitteln bestritten. Das Ausland war an den Kosten nur zu ca. 10% beteiligt. Das nationale Einkommen wurde durch diesen Plan um ca. 11% erhöht. Es ist aber allgemein bekannt, daß wesentliche Verbesserungen des Lebensstandards nur durch eine gut entwickelte Produktionsindustrie hervorgerufen werden. Deshalb legte man den Schwerpunkt des zweiten Fünfjahresplanes auf den Ausbau der Rohstoff- und Schwerindustrie, zumal hochwertige eigene Rohstoffe zur Verfügung stehen (Abb. 1), deren Lagerstätten meistens kaum aufgeschlossen waren.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1959

Authors and Affiliations

  • H. Heinrich
    • 1
  1. 1.Geschäftsführer der Indien-Gemeinschaft Krupp-Demag GmbHIndien

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