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Justierung des Interferometers

  • Walter Weizel
  • Gerhard Meister
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Part of the Forschungsberichte des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen book series (FWV, volume 334)

Zusammenfassung

Die Justierung der meisten Interferometertypen ist nicht ganz einfach, da die Toleranzen der kritischen Justierparameter extrem klein sind. Durch die Verwendung des Zentralspiegels hat das Interferometer gegenüber dem eigentlichen Michelson-Interferometer eine Anzahl zusätzlicher Freiheitsgrade. Während beim Michelson-Interferometer zwangsläufig das Zentrum der Haidingerschen Ringe in der optischen Achse festliegt, kann bei unserem Interferometer das Zentrum in der Interferenzebene beliebig verschoben werden und seine Lage ist, wie wir gesehen haben, im allgemeinen noch von der Gangdifferenz abhängig. Die Stellung der im Interferometer montierten Prismen und Spiegel kann unabhängig voneinander eingestellt werden. Es zeigt sich jedoch, daß trotz dieser vielen Verstellmöglichkeiten die Justierung des Interferometers keine unüberwindlichen Schwierigkeiten macht. Bedeutend erleichtert wird die Justierarbeit, wenn es gelingt, insbesondere die kritischen Einstellgrößen zu „entkoppeln“. Hiermit ist gemeint, daß bei Einrichtung einer JustiergröBe A eine zweite, bereits eingestellte Justiergröße B nicht wieder zwangsläufig dejustiert wird. Die Entkopplung kritischer Justiergrößen ist im allgemeinen eine Frage der Präzision der konstruktiven Ausführung der Apparatur. Gelingt die Entkopplung nicht, so muß der gewünschte Justierzustand durch Iteration in mehreren Schritten angenähert werden, was meist sehr zeitraubend und umständlich ist.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1956

Authors and Affiliations

  • Walter Weizel
  • Gerhard Meister

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