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Zusammenfassung

Die Härtung eines Metalles ohne grundsätzliche Änderung der Zusammensetzung oder Struktur wird durch Gleitebenenblockierung mit kleinsten Teilchen erreicht und ist als Dispersionshärtung bekannt. Diese Teilchen können durch Alterung einer übersättigten festen Lösung gebildet und ausgeschieden werden. Stabilere Fällungsprodukte erhält man, wenn ein in dem Grundmaterial A gelöstes Element B mit einem in die feste Lösung AB hineindiffundierenden Element Z chemisch reagiert. Um ein homogen gehärtetes Endmaterial zu erhalten, müssen nach MEIJERING und DRUYVESTEIN [1] zwei Voraussetzungen erfüllt sein:
  1. a)

    Z muß schneller in A diffundieren als B; anderenfalls erhält man nur an der Oberfläche des Metalls den Härtebildner BZ. Es würde nämlich B aus der Tiefe in die durch BZ-Bildung an B verarmte Oberfläche nachdiffundieren.

     
  2. b)

    Die Affinität von Z für B muß bedeutend größer sein als für A, damit sich nicht entsprechend der höheren A-Konzentration hauptsächlich AZ bildet.

     

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1961

Authors and Affiliations

  • Günter Waidmann
    • 1
  1. 1.Gesellschaft zur Förderung der Glimmentladung Forschung e. V. KölnDeutschland

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