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Allgemeine und forstliche Verhältnisse in Indien vor der 1862 erfolgten Berufung von Brandis an die Zentralregierung

  • Herbert Hesmer
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Part of the Abhandlungen der Rheinisch-Westfälischen Akademie der Wissenschaften book series (ARAW, volume 58)

Zusammenfassung

Das die Territorien der heutigen Indischen Union, Pakistans und Bangladeschs umfassende Indien wies staatsrechtlich insofern besondere Verhältnisse auf, als das Gebiet von der Mitte des vorigen Jahrhunderts bis zum Ende der britischen Herrschaft im Jahre 1947 zum größeren Teil aus ausschließlich britischem Besitz bestand, zum geringeren aber aus zahlreichen, z. T. großen Fürstentümern, die, meist vertraglich gebunden, zwar unter britischer Oberherrschaft, aber nicht unter britischer Verwaltung standen. Krebs gibt 1939 die Zahl der Fürstenstaaten mit 562 an, „von denen viele nichts sind als größere Güter, aber rund 170 immerhin als in sich geschlossene Territorien betrachtet werden müssen.“ Die wichtigsten Fürstentümer waren dem Vizekönig unterstellt, die anderen den britischen Provinzregierungen. Die Regierung Britisch-Indiens war bei den wichtigsten indischen Fürsten, deren Territorien britischerseits als „British Protected States” bezeichnet wurden, durch Residenten und Agenten vertreten; oft waren auch britische Berater in den Fürstentümern tätig. Britische und indische Territorien lagen in bunter Gemenglage; die Küstenregionen waren stark vorwiegend britisch (s. Karte Abb. 3).

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1975

Authors and Affiliations

  • Herbert Hesmer
    • 1
  1. 1.Universität BonnBonnDeutschland

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