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Aus der Welt der Rohstoffe

  • Walther Pahl
  • G. Großer
  • Wilhelm Köhler

Zusammenfassung

In der Nachkriegszeit unterlag die Versorgung der Weltwirtschaft mit Rohstoffen beträchtlichen Schwankungen. Zunächst erschien es noch bis ins Jahr 1956 hinein bei einer Reihe von Rohstoffen zweifelhaft, ob ihre Erzeugung schnell genug gesteigert werden könnte, um dem wachsenden Bedarf zu folgen. Immer wieder gab es Versorgungsengpässe, und die Rohstoffpreise erreichten zum Teil schwindelnde Höhen. Dann aber vollzog sich verhältnismäßig rasch ein Situationswandel, wie er radikaler kaum vorstellbar ist. Während Rohstofferzeugung und -angebot noch weiter zunahmen, schwächte sich die Rohstoffnachfrage zunächst nur etwas, später aber immer spürbarer ab. Die Weltrohstoffpreise gerieten unter Druck und fielen schließlich 1958 auf einen so tiefen Stand, wie er seit der Zeit vor dem Ausbruch der Korea-Krise im Jahre 1950 nicht mehr zu verzeichnen war. Viele Rohstoffproduzenten schränkten ihre Erzeugung ein, indem sie Kurzarbeit einführten, Arbeiter entließen und selbst ein¬zelne Bergwerke und Plantagen stillegten. Aber oft reichte nicht einmal das aus, um kurzfristig die unverkauften Bestände abzubauen und das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf den Weltrohstoffmärkten wiederherzustellen.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1960

Authors and Affiliations

  • Walther Pahl
    • 1
  • G. Großer
    • 1
  • Wilhelm Köhler
    • 2
  1. 1.HamburgDeutschland
  2. 2.DortmundDeutschland

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