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Einleitung

  • Otto Graf
  • Joseph Rutenfranz
Chapter
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Part of the Forschungsberichte des Wirtschafts-und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen book series (FWV, volume 619)

Zusammenfassung

In den Nachkriegsjahren tauchte in der öffentlichen Diskussion immer wieder die Frage auf, ob unsere Jugend in Schule und Beruf nicht überfordert wird. In der Schule gaben vor allem die Frage der Akzeleration, Auswirkungen von Kriegs- und Nachkriegszeit und des in großem Umfang gebräuchlichen mehrschichtigen Unterrichts Anlaß zur Sorge. Bei der im Erwerbsleben stehenden Jugend waren es Zweifel, ob das 1938 erlassene Reichsgesetz über Kinderarbeit und über die Arbeitszeit der Jugendlichen (“Jugend(arbeits)schutzgesetz”) noch den Erfordernissen der Gegenwart genüge angesichts der erhöhten Belastungen und der vermuteten geringeren Belastbarkeit. Dazu kam das Bestreben, den Geltungsbereich des Jugendarbeitsschutzgesetzes auch auf die bisher davon ausgenommenen Gruppen von Jugendlichen auszudehnen (z.B. Hauswirtschaft, Land- und Forstwirtschaft u.a.m.), die allgemeinen Arbeitsbedingungen zu verbessern (z.B. Arbeitszeit, Freizeit, Urlaub, Pausen) und schließlich wirksamere Maßnahmen zur Verhinderung oder Verminderung von Übertretungen zu treffen (z.B. Aufsichtsbehörden und Mitteilungspflicht Dritter).

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1958

Authors and Affiliations

  • Otto Graf
    • 1
  • Joseph Rutenfranz
    • 1
  1. 1.Max-Planck-Institut für ArbeitsphysiologieDortmundDeutschland

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