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Erörterung einiger Vorfragen zu den Darlegungen Weyls

  • C. Isenkrahe
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Part of the Sammlung Vieweg book series (SV)

Zusammenfassung

A. Weyls Ausführungen kommen dem eigentlichen Arbeitsgebiet der Elementaranalyse näher als die von Hubert und Einstein. Zwei bedeutungsvolle Sätze seiner „Einleitung”.

B. Vorführung einer Keine von „Grundbegriffen”. Unter Benutzung derselben werden die Begriffe: „bestimmen”, „Wechsel”, „Individuum”, „erfüllen” definiert.

C. Zuschärfung eines WeyIschen Axioms. — Erläuterung des Symbols ZUM. — Übersicht über die wichtigsten zu erörternden Probleme.

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Notes

Referenzen

  1. 1).
    Mit dieser „Benutzung“ ist gemäß dem Obigen noch keineswegs die Behauptung ausgesprochen , daß unter den hier aufgezählten Begriffen keiner sei, der durch eine „Definition“ weiter zerlegt und dadurch in die Klasse der „Arbeitsbegriffe“ versetzt werden könnte.Google Scholar
  2. 1).
    Auf dieser „Ununterschiedenheit in sich“ beruht die begriffliche Trennung des „Individuums“ vom „Kollektivum“, die hier aber weniger wichtig ist als die Scheidung zwischen „Individuum“ und „Gattung“. Eine weitere Bedeutung des Wortes ergibt sich, wenn man „Individuum“ als Ersatz für das griechische äärouog nimmt. Wie schon Boethius alle diese Sinnunterlegungen berücksichtigt habe, teilt Euck en („Geschichte der philosophischen Terminologie“, Leipzig 1879, S. 56 f.) mit. Der durch das ganze Mittelalter bis in die Neuzeit hinein sich erstreckende Streit über das „Problem der Individuation“ ist bekannt. Beachtung verdient die kurze Definition des „Individuums“ bei Thomas v on Aquin: „Individuum est, quod est in se indistinctum, ab aliis vero distinctum“ (S. Th. q. 29, a. 4).Google Scholar
  3. 2).
    Über M, Z und B ist nachher ausführlich zu handeln.Google Scholar
  4. 3).
    Nebenbei sei noch auf den nicht unwichtigen Umstand hingewiesen, daß mit der Aussage „erfüllen“ zwei reale Existenzen, die des „Materiestücks“ und auch die des „Raumteils“ vorausgesetzt sind. Denn was nicht real existiert, kann offenbar weder materiell „erfüllen“, noch von Materie verfüllt w er den“. Und da es außerdem ein Ungedanke wäre, ein Ding „erfülle“ sich selbst, so liegt in der Wahl des Weylschen Wortes „erfüllen“ zugleich die Aussage, daß unter „Materiestück“ und „Raumteil“ nicht nur real existierende, sondern dabei auch voneinander verschiedene Etwasse zu verstehen seien.Google Scholar
  5. 1).
    Auf die Frage der » eindeutigen Kennzeichnung“ werden wir im folgenden noch zurückkommen.Google Scholar
  6. 1).
    Als bemerkenswert mögen hier noch folgende Äußerungen Benno Erdmanns (»Logik“, Bd. I, 2. Aufl., Halle 1907, S. 145 f.) angeführt werden: „Die Einzelheit eines Gegenstandes wird durch die Merkmale, die seine Beschaffenheit bestimmen, [noch] nicht verbürgt, auch wenn diese bis ins kleinste gegeben sind. Es bleibt möglich, daß es [z. B.] außer jener absonderlichen Mißgeburt, außer diesem abgebrauchten Stück Radiergummi noch tausend Exemplare von vollständig gleicher Beschaffenheit gibt Wir vermögen die Gegenstände vielmehr nur durch die räumlich zeitlichen oder zeitlichen Beziehungen, in denen sie stehen, zu individualisieren; jenes bei Gegenständen der sinnlichen, dieses bei solchen der Selbstwahrnehmung Zwei Gegenstände können nicht zu derselben Zeit an demselben Orte sein: das Ist eine der möglichen Wendungen für den Grundsatz der Individualisierung - von Gegenständen. Alle anderen Beziehungen, durch die wir gelegentlich einen Gegenstand als einzelnen charakterisieren, wurzeln in seiner Raumund Zei tlage.“Google Scholar

Copyright information

© Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig, Germany 1921

Authors and Affiliations

  • C. Isenkrahe

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