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Die Bedeutung der „Grundlagen“ in der Auffassung Hilberts und Einsteins

  • C. Isenkrahe
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Zusammenfassung

A. Hilbert hat der K. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen über die „Grundlagen der Physik” zwei Mitteilungen vorgelegt, die erste 1915, die zweite 1917. Die erste führt zwei Axiome, drei mathematische „Theoreme” und eine Eeihe darauf gestützter Kechnungen vor. Die zweite definiert gewisse Begriffe mit Hilfe analytischer Formeln und beschäftigt sich mit der Integration von Differentialgleichungen. — Was Hubert „Grundlagen” nennt, deckt sich nicht mit dem Begriff der „Elementaranalyse”. Letztere muß tiefer bohren.

B. Aus Einsteins zahlreichen Schriften kommt besonders seine Broschüre-. „Die Grundlage der allgemeinen Kelativitätstheorie” , Leipzig 1916, in Betracht. Auch Einsteins Darlegungen zielen auf arithmetisch formulierte „Grundlagen” und erstreben nicht das, was Aufgabe der „Elementaranalyse “ sein muß. — Eingehendere Behandlung eines räumlichen Problems unter besonderer Bezugnahme auf das Kausalgesetz.

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Notes

Referenzen

  1. 1).
    Einstein urteilt darüber („Die Naturwissenschaften 1918, S. 373): „Immer wieder drängt es mich dazu, die einzelnen Teile dieses Ruches von neuem durchzulesen. Denn jede Seite zeigt die unerhört sichere Hand des Meisters, der den Gegenstand von den verschiedensten Seiten durchdrungen hat.“ — Ich erinnere mich nicht, daß unter den überaus zahlreichen von der Relativitätstheorie handelnden Schriften irgend einer jemals ein höheres Lob, und zwar von so autoritativer Seite gespendet worden wäre. Daher halte ich das Buch Weyls für das bestempfohlene und bediene mich im folgenden vornehmlich seiner als Handhabe und Wegleitung. Bestärkt wurde ich in dieser Wahl durch Prof. Haas, der in seinem vorhin erwähnten Artikel urteilt, daß das Buch von Weyl „für ein tieferes Eindringen in die allgemeine Relativitätstheorie vor allem in Betracht komme“. Betracht. Auch Einsteins Darlegungen zielen auf arithmetisch formulierte „Grundlagen“ und erstreben nicht das, was Aufgabe der „Elementaranalyse“ sein muß. — Eingehendere Behandlung eines räumlichen Problems unter besonderer Bezugnahme auf das Kausalgesetz.Google Scholar

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© Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig, Germany 1921

Authors and Affiliations

  • C. Isenkrahe

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