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Schlußwort

  • Johannes Bidlingmaier
Part of the Studienreihe Betrieb und Markt book series (SBM, volume 11)

Zusammenfassung

Es ist ein Charakteristikum ökonomischer Entscheidungssituationen, daß im Planungsstadium mehrere Ziele um die nur begrenzt verfügbaren Ressourcen konkurrieren. Ein Erfüllungsgrad von x Prozent für das eine Ziel läßt für das andere Ziel nur einen Realisationsgrad von (100–x) Prozent zu. Dieses Dilemma kennzeichnet die Ausgangslage wirtschaftspolitischer Entscheidungsprozesse in der Gesamtwirtschaft ebenso wie in den Einzelwirtschaften. Es besteht auch unabhängig davon, ob die Entscheidungsbildung durch ein Individuum vollzogen wird, oder ob daran mehrere Handlungseinheiten beteiligt sind. Wir können daher ohne Übertreibung sagen, daß Zielkonflikte dem Wirtschaften inhärent sind. Dieser Tatbestand bleibt nur dadurch verschleiert, daß in der theoretischen Analyse gewisse Einzelziele oder Zielkombinationen gewöhnlich als gegeben vorausgesetzt werden; das zu lösende Problem wird — unter Ausklammerung der Zielentscheidungen — von vornherein auf die Suche zweckadäquater Mittel beschränkt.

Literature

  1. 135.
    G. Gäfgen, a. a. O., S. 138.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1968

Authors and Affiliations

  • Johannes Bidlingmaier

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