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Didaktik im Handlungsfeld Freizeit

  • Horst W. Opaschowski
Chapter
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Part of the Freizeit- und Tourismusstudien book series (FUTS, volume 1)

Zusammenfassung

Klassische Didaktiken wie die bildungstheoretische Didaktik (Weniger, Flitner u. a.), die lehrtheoretische Didaktik (Heimann, Schulz, Otto u. a.), die systemtheoretische Didaktik (König, Riedel u. a.), die kybernetische Didaktik (Frank, von Cube u. a.) oder die kommunikative Didaktik (Schäfer, Schaller u. a.) müssen um einen neuen didaktischen Ansatz — die animative Didaktik — erweitert werden. Schon Ommo Grupe stellte 1974 in einem Gutachten für den Deutschen Bildungsrat die Frage, ob die vorhandenen didaktischen Konzepte überhaupt angemessen auf freizeitrelevante Bereiche wie Sport (aber auch Kunst, Musik, Literatur) übertragen werden können und „ob es überhaupt möglich ist, die bildungstheoretische Didaktik Klafkis und das Curriculumkonzept Berliner Herkunft — beide vor allem im Blick auf die kognitiv orientierten Fächer entwickelt — so weit zu verallgemeinern, daß sie auch auf Bereiche, wie sie sich im Sport darstellen, angewandt werden können... Es ist im Gegenteil viel eher anzunehmen, daß die Unterstellung des Sports unter begrenzte Lernziele und seine lernzielorientierte unterrichtliche Aufbereitung eine Deformation dessen darstellt, was man als Sport in der Schule haben möchte und haben müßte“ (Grupe 1974, S. 113f.).

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1987

Authors and Affiliations

  • Horst W. Opaschowski

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