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Das Programm der Sprachsoziologischen Sektion der Projektgruppe 246 des Nationalen Wissenschaftlichen Forschungszentrums Frankreichs (C.N.R.S.)

  • Robert Hurel
Part of the Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie book series (KZSS, volume 15)

Zusammenfassung

Die Forschungsgruppe zur Sprache und Literatur des West-Sudan und der West-Sahara, E.R.A. 246 1, die am 14. Januar 1970 von dem C.N.R.S. 2 begründet worden ist, ist offiziell noch kein ganzes Jahr alt.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Eine assoziierte Forschungsgruppe (E.R.A.) wird unter der Bedingung der Zustimmung der zuständigen Sektion des nationalen Komitees und des Exekutivsekretariats der C.N.R.S. ins Leben gerufen. Sie besteht aus 5 bis 10 Forschern, die der Universität, der C.N.R.S. und anderen ähnlichen Institutionen angehören und die an einem gemeinsamen Forschungsprogramm arbeiten.Google Scholar
  2. 2.
    C.N.R.S., das Nationale Französische Wissenschaftliche Forschungszentrum, ist eine öffentliche Institution mit rechtlicher und finanzieller Autonomie, die unter der Zuständigkeit des Erziehungsministeriums arbeitet. Es ist 1939 gegründet worden und hat die Aufgabe, die Forschung sowohl in den exakten und Naturwissenschaften als auch in den Sozial-und Verhaltenswissenschaften zu fördern. Diese Aktivitäten werden unter der wissenschaftlichen Kontrolle des Nationalkomitees ausgeführt, das seinerseits in 35 Sektionen unterteilt ist, von denen 12 mit den Humanwissenschaften befaßt sind (Erlaß Nr. 59–1398 vom 9. Dezember 1959, ergänzt durch Erlaß Nr. 66 187 vom 31. März 1966 ). Die Forschungsgruppe E.R.A. 246 fällt in die Sektion 28: „Allgemeine Linguistik, Fremdsprachen und Literatur“.Google Scholar
  3. 3.
    In alphabetischer Reihenfolge sind dies: G. Calame-Griaule, I. Cesaire, V. Gorog-Karady, C. Gouffe, M. Houis, R. Hurel, P. F. Lacroix, J. Laurent, S. Platiel, C. Seydou, A. I. Sow, N. Tersis-Surugue.Google Scholar
  4. 4.
    C.U.L.O.V., das Universitätszentrum für Lebende Orientalische Sprachen (früher bekannt unter dem Namen: Ecole Nationale des Langues Orientales Vivantes) wurde vom Nationalkonvent der Republik begründet, und zwar am 10. Monat des 3. Jahres revolutionärer Rechnung (30. März 1795). Diese Institution erhält auf Grund eines Erlasses Nr. 70 472 vom 5. Juni 1970 einen neuen Status, durch den es Teil der 3. Universität von Paris wurde. Ihre Abteilung für afrikanische Studien und Forschung organisiert die größte Anzahl von afrikanischen Sprachkursen in ganz Frankreich.Google Scholar
  5. 5.
    Garantiertes Jahresbudget: Feldforschung $ 8000, Ausstattung und Sekretariat $ 4000, administrative Tätigkeiten $ 1000.Google Scholar
  6. 6.
    Als französische Experten auf diesem Gebiet möchten wir erwähnen: M. Cohen,Ecole Pratique des Hautes Etudes, Sorbonne: G. Héraud,Fakultät für Rechts-und Politikwissenschaft der Universität Straßburg; und J. Greimas,Sozialanthropologische Abteilung am Collège de France.Google Scholar
  7. 7.
    Man muß insbesondere die herausragende Rolle betonen, die auf diesem Gebiet das International African Institute schon seit 1928 gespielt hat, und ebenso die Unterstützung seitens amerikanischer und englischer Stiftungen, die zahlreiche Forschungen finanziert und unabhängig von der Nationalität der beteiligten Wissenschaftler die Veröffentlichung solcher Forschungen ermöglicht haben. Von den seit dem 2. Weltkrieg veröffentlichten umfangreichen Arbeiten sollte man auf 4 Studien hinweisen, die die veränderte Beurteilung der Situation vor und nach der Unabhängigkeit Afrikas deutlich machen. Es sind dies 2 Berichte der Vereinten Nationen: „The Use of Indigenous Languages in Education“, in: Non Self-Governing Territories, Bd. 3, New York 1950; und „Special Studies in Education”, New York 1951, S. 78–97. Ferner die Verhandlungen der 26. Sitzung des I.N.D.I.C.I.: Problèmes des langues véhiculaires, Paris 1951. Ebenso die Beiträge, die auf der „Conference an Universities and the Language Problems of Tropical Africa“ in Ibadan vom 29. Dezember bis 6. Januar 1962 vorgelegt wurden und die J. Spencer herausgegeben hat: Language in Africa, London 1963, S. 167 ff. Schließlich die Verhandlungen des „Ninth International African Seminar”, Dar-es-Salaam vom Dezember 1969, das unter der Schirmherrschaft des International African Institute stand. Aus der jüngsten Vergangenheit ist ein sehr bemerkenswertes Beispiel internationaler Zusammenarbeit zu nennen: das Survey of Language Use and Teaching in East Africa, eine regionale Sprachstudie und ein Entwicklungsprogramm, das u. a. von C. Prator und W. Whiteley geleitet wird (vgl. African Language Review 6, 1967, S. 159–167).Google Scholar
  8. 8.
    C.C.T.A.: Symposium über Multilingualismus, Brazzaville, Juli 1962. UNESCO: Tagung der Experten in der Verwendung von Eingeborenensprachen, Paris 1951; Tagung von Experten über die Verwendung von afrikanischen im Verhältnis zur englischen Sprache im Unterricht in den Ländern, in denen Englisch als Zweitsprache übernommen ist, Jos (Nigeria), November 1952. Tagung von Experten für die Verwendung der Muttersprache in Literatur und Dichtung, Ibadan, Dezember 1964. Tagung von Experten über die Vereinheitlichung der Alphabete von Nationalsprachen, Bamako (Mali), März 1966. Tagung von Experten zu Fragen der Sprachentwicklung, Yaoundé (Kamerun), März 1966. Tagung von Experten in der Verwendung afrikanischer Sprachen für die Entwicklung der Literatur, der Wirtschaft, der sozialen und kulturellen Bereiche, Yaoundé (Kamerun), August 1970.Google Scholar
  9. 9.
    Arbeiten hierzu sind von Linguisten veröffentlicht worden, die im Rahmen des C.U.L.O.V., der E.P.H.E., des C.N.R.S. der Universität von Aix arbeiten, sowie von deren ausländischen Kollegen. Darüber hinaus möchten wir auch die Beiträge erwähnen, die von den nachstehenden Linguisten erbracht worden sind, die in anderen Einrichtungen des französisch sprechenden Gebietes arbeiten: A. Diop, G. Anson, P. Diagne,I.F.A.N., Dakar; A. Kounta,I.M.S.H., BamakoKoulouba; C. Bakary,E.N.S., Ouagadougou; M. Hambali, IFAN/CNRSH, Niamey; P.,Kokora,I.L.A., Universität Abidjan; G. K. Jonson,Lomé; J. B. O. Yai,Porto-Novo; H. M. Bot Ba Njock,Bundesuniversität von Kamerun.Google Scholar
  10. 10.
    Die herausragenden Arbeiten, die von verschiedenen Linguistenteams unternommen worden sind, standen unter der Leitung von J. Calvet,C.L.A.D., Universität von Dakar, von G. Canu,I.L.A., von der Universität Abidjan, und von H. M. Bot Ba Njock und J. R. Deltel,Linguistische Abteilung der Universität von Yaoundé.Google Scholar
  11. 11.
    Arbeiten hierzu sind veröffentlicht von: P. Alexandre, H. M. Bot Ba N jock, P. Diagne, M. Houis, P. F. Lacroix, G. Manessy, A. N’Daw, A. Sauvageot, A. I. Sow.Google Scholar
  12. 12.
    A.I.L.A. Komitee zur Terminologie und Lexikographie, Dozent Dr. Eugen Wuster,A. 3250, Wieselburg, Österreich.Google Scholar
  13. 13.
    Für alle Auskünfte über diesen Kongreß sei verwiesen auf Professor M. Houis,Präsident der S.L.A.O., 1 Rue des Eglantines, 91, Ris-Orangis, Frankreich, oder auf Professor Ayo Bamgbose,Abteilung für Linguistik und Nigerianische Sprachen, Universität von Ibadan, Ibadan, Weststaat, Nigeria.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1971

Authors and Affiliations

  • Robert Hurel
    • 1
  1. 1.ParisFrankreich

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