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Das Erzählen von Geschichten Innerhalb von Unterhaltungen

  • Harvey Sacks
Part of the Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie book series (KZSS, volume 15)

Zusammenfassung

Wir versuchen, in diesem Artikel einen Sachverhalt zu analysieren, der ebenso offensichtlich wie scheinbar ohne Umschweife zu beobachten ist: Für die Darstellung von Geschichten, die innerhalb von Unterhaltungen erzählt werden, sind normalerweise mehr als eine Äußerung erforderlich 1.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Zu der berechtigten Ausgangsfrage, wie entschieden wird, daß Gesprochenes eine Geschichte darstellt, können wir in diesem kurzen Bericht nur folgendes sagen. Unsere Diskussion wird die Bedeutung der Identifizierung einer Geschichte als Geschichte erbringen und wird darüber hinaus zeigen, daß Geschichten produziert werden können, die einen solchen Identifizierungsprozeß bewirken. Wir sprechen hier also von einer „Geschichte“, wenn wir uns auf solche Darstellungen beziehen, denen dieser Status von den Teilnehmern, die sie produzieren, und denen, die sie erkennen, zuerkannt wird. Wir sagen also, wenn Geschichten mehr als eine Äußerung erfordern, ist es relevant, daß die Zuhörer herausfinden, daß eine Geschichte erzählt wird.Google Scholar
  2. 2.
    Eine ausführliche Darstellung findet sich in meiner demnächst erscheinenden Monographie über die Struktur des Sprecherwechsels in der Unterhaltung zwischen Amerikanern.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1971

Authors and Affiliations

  • Harvey Sacks
    • 1
  1. 1.IrvineUSA

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