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Erster Bericht der Internationalen Untersuchung über Zweisprachige Universitäten und Hochschulen

  • Albert Verdoodt
Part of the Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie book series (KZSS, volume 15)

Zusammenfassung

Als zweisprachig betrachten wir die Universitäten und anderen Hochschulen, an denen:
  1. a)

    entweder alle Lehrveranstaltungen in zwei Sprachen abgehalten werden;

     
  2. b)

    oder ein Teil der Lehrveranstaltungen in zwei Sprachen abgehalten wird;

     
  3. c)

    oder alle Studenten manche Lehrerveranstaltungen in der Sprache A, andere in der Sprache B besuchen müssen.

     

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Anmerkungen

  1. 1.
    L. Painchaud,Le bilinguisme à l'université, Montréal, S. 11.Google Scholar
  2. 2.
    Siehe A. Kroeber und C. Kluckhohn,Culture. A Critical Review of Concepts and Definitions, New York 1963, S. 291.Google Scholar
  3. 3.
    Rapport de la Commission royale d'enquête sur le bilinguisme et le biculturalisme, Ottawa, Bd. I, S. X XI.Google Scholar
  4. 4.
    Hier könnte der zweisprachige Unterricht (deutsch-französisch) zum „Baccalauréat des écoles européennes" eingesetzt werden.Google Scholar
  5. 5.
    Außer den einsprachig-englischen juristischen, medizinischen und naturwissenschaftlichen Fakultäten.Google Scholar
  6. 6.
    Außer den praktischerweise einsprachig-englischen medizinischen und Ingenieurs-Fakultäten.Google Scholar
  7. 7.
    Jedenfalls zeigt die Ernennung des Professors Hadj Salah zum Verantwortlichen für die Arabisierung der Universität von Algier den Willen, mehr und mehr das Arabische als Lehrsprache zu benützen.Google Scholar
  8. 8.
    Mit Ausnahme der Kunst-und Orientalistik-Fakultäten, an denen der empirische Bikulturalismus herrscht.Google Scholar
  9. 9.
    In bestimmten Fakultäten, besonders der juristischen, an denen das Studium der finnischen und schwedischen Sprache obligatorisch ist, herrscht der empirische Bikulturalismus.Google Scholar
  10. 10.
    In der naturwissenschaftlichen, der juristischen, medizinischen, der Ingenieurs-und der landwirtschaftlichen Fakultät und nach dem Examen führt wenigstens die englische Sprache weitgehend dazu. In den Fakultäten der Kunst, des Handels und der Sozialwissenschaften herrscht vor dem Examen der empirische Bikulturalismus (englisch — marathi).Google Scholar
  11. 11.
    Außer in den Fakultäten der Kunst, des Handels und der Erziehung, an denen ein empirischer Bikulturalismus herrscht.Google Scholar
  12. 12.
    Wenigstens in den Fakultäten der Pharmazie, des Rechts und der Naturwissenschaften.Google Scholar
  13. 13.
    Die anderen Fakultäten sind grundsätzlich arabisch, obwohl man dort das Studium der einen oder anderen Fremdsprache fordert.Google Scholar
  14. 14.
    Da aber die Lehrveranstaltungen in Entomologie, landwirtschaftlicher Ökonomie und Weinbau nur in französischer Sprache gegeben werden, leben die Studenten, die an ihnen teilnehmen, in einem empirischen Bikulturalismus (deutsch — französisch).Google Scholar
  15. 15.
    Ohne Zweifel 1967/68, wo nur 71 Prozent der Lehrveranstaltungen in zwei Sprachen gehalten wurden, aber man rechnet damit, 1971 für die Studien mit reinem Berufsziel, die 99 Prozent der Studenten interessieren, 96 Prozent zu erreichen, bis zur Aufteilung in zwei unterschiedliche rechtliche Körperschaften mit vollständiger Autonomie.Google Scholar
  16. 16.
    Mit Ausnahme der naturwissenschaftlichen Fakultät (incl. Medizin), in denen die Studenten einige Fächer in Deutsch und andere in Französisch belegen müssen.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen 1971

Authors and Affiliations

  • Albert Verdoodt
    • 1
  1. 1.LouvainBelgium

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