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Antike Revisionsspuren im Vergil

  • Otto Zwierlein
Part of the Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften book series (MMT, volume 368)

Zusammenfassung

Den von Lukian gescholtenen griechischen Grammatikern, die den Homer erklärten und kritisierten und dabei selbst vor der Versathetese nicht zurückschreckten, stehen im augusteischen und kaiserzeitlichen Rom ebenso gelehrte Zunftgenossen gegenüber, die sich den — durch Q. Caecilius Epirota noch im letzten Fünftel des 1. Jahrhunderts v. Chr. in den Lektürekanon der Grammatikschule aufgenommenen — Vergil vornahmen, ihn an seinen Vorgängern maßen, seine Vorzüge und Schwächen benannten und die Schwächen entweder als obtrectatores geißelten oder sie mit dem unfertigen Zustand der Aeneis zu entschuldigen suchten. Günther Jachmann hat diese lateinischen Grammatiker in einem 1935 vor der Historischen Vereinigung an der Universität Köln gehaltenen Vortragt2 auch darin ihren griechischen Vorgängern gleichgestellt, daß sie nicht den unverfälschten Text zur Verfügung hatten, sondern auf schwer interpolierten Handschriften fußten. Jachmann folgert dies vor allem aus der halbherzigen Kritik, die Valerius Probus in flavischer Zeit an den interpolierten Versen [Aen.] 1,21f. übte: „Wie die alexandrinischen Kritiker nicht annähernd in der Lage waren, auch nur bis zu der Textgestalt der homerischen Dichtungen, welche das Ende ihrer lebendigen inneren Entwickelung bezeichnet, vorzudringen, sondern in weitgehender Abhängigkeit standen von Texten, wie sie die Diaskeuasten des fünften und namentlich des vierten Jahrhunderts mit dilettantischen Methoden, kunstferner Tendenz und schonungsloser Willkür hergerichtet hatten, so wurde auch Probus, zumindest stellenweise, das arglose Opfer der Textverderber, welche vor ihm in der Dichtung Vergils ihr Wesen getrieben hatten“ (Ausgew. Schr. 393). Jachmann stellt sich damit in eine Reihe mit Kritikern des überkommenen Vergiltextes seit dem 18. Jahrhundert (Markland, Peerlkamp, Pasquali)3 und formuliert ganz prononciert seine Auffassung, „dass die grosse Masse der Interpolationen bereits in unserer ältesten Handschrift fest verwurzelt war“ (391).

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Literatur

  1. 1.
    Für kritische Durchsicht des Manuskripts danke ich R. Cramer, J. Delz, M. Deufert und R. Kassel.Google Scholar
  2. 2.
    Eine Elegie des Properz — ein Überlieferungsschicksal, RhM 84, 1935, 193–240 (= Ausgewählte Schriften 363–410).Google Scholar
  3. 3.
    Siehe O. Zwierlein, Die Ovid-und Vergil-Revision in tiberischer Zeit, Bd. 1: Prolegomena, Berlin—New York 1999 (UaLG 57), 9ff.Google Scholar
  4. 15.
    Siehe Proleg. 42f., bes. Goold 166 und Berres 1992, 65–69. Zu Recht hebt Berres (im Anschluß an Frühere) hervor, „daß Lucan an den beiden Stellen, wo die Helenaszene anklingt (10,59–65 und 458–67), auch ihre Umgebung (II 527. 664. 528. 594. 601) berücksichtigt hat“ (68). Im Falle des Val. Flaccus verweist nicht nur 8,396 auf den Vers [Aen.] 2,573 der Helenaszene (und vielleicht auf Catull. 68,89), sondern ist zusätzlich in 8,444ff. der Schlußvers 588 der Helenaepisode imitiert (Berres 1992, 68f.).Google Scholar
  5. 16.
    Dies ist die optimistische Einschätzung Leos (Plaut. Forsch. 43), gegen die sich Jachmann wandte, s. Proleg. 12f. (vgl. 44). R. Kassel erinnert (zugunsten der Annahme von F. Leo) an den von Goold 162–165 geführten Nachweis (vgl. auch Berres 1992, 1–4), daß die Helena-Episode in der Diskussion der spätantiken Grammatiker (einschließlich des Tib. Cl. Donat) keine Spuren hinterlassen hat. Daraus ist zu schließen, daß die für die Grammatiker-Vulgata und unsere Handschriftentradition maßgeblich gewordene Vergilausgabe diesen — vielleicht auf dem Rand hinzugesetzten oder durch diakritische Zeichen als suspekt markierten — Versblock vernachlässigt hatte, während Lucan und Val. Flaccus den Zusatz in ihren Ausgaben lesen konnten.Google Scholar
  6. 19.
    Vers 777 ist identisch mit [Aen.] 3,130; doch stammt er nicht aus dem 3. Buch; vielmehr hat ein Interpolator den Vers 5,777 als Abschluß seines unechten Zusatzes 3,128–130 verwendet.Google Scholar
  7. 20.
    Knauer verweist in seinen Listen beispielsweise auf Od. 9,100ff., bes. 103f.; 2,419; 4,579f.Google Scholar
  8. 24.
    Die Homerzitate gebe ich in Anlehnung an die Übersetzung von W. Schadewaldt. — Diese Verse sind wörtlich wiederholt bei der zweiten (endgültigen) Abfahrt von der Kirke-Insel in Od. 12,148ff. (s.o. Knauers Listeneintrag). Dort ist — woran R. Kassel erinnert — in dem Vers 12,147 (der in 7 der 11 von van Thiel zugrunde gelegten Tcxtzeugen fehlt und von kritischen Herausgebern zu Recht athetiert wird) ganz ähnlich das im Zusammenhang unangemessene Rudern hinzugefügt worden wie in dem hier verhandelten Vers [Aen.] 5,778. — Wenn Venus im folgenden Abschnitt Aen. 5,779–815 den Neptun um günstige Fahrt bittet und Neptun mit seinem Gefährt über die Wogen jagt, um sie zu glätten und die Sturmwolken zu vertreiben (816ff., bes. 820f.), hat der Dichter vermutlich nicht die günstigen Wetterverhältnisse bei der Abfahrt im Blick (763f. 777), sondern die Situation auf hoher Sec, will also sicherstellen lassen, daß die ganze Überfahrt von Sizilien nach Cumae ohne neuerlichen Sturm verläuft. So kann denn Aeneas — auf hoher See —alle Masten aufrichten und die Segel auf volle Fahrt setzen. Aus dieser leichten Unausgeglichenheit folgert E. Albrecht (Wiederholte Verse und Vcrsthcile bei Vergil, Hermes 16, 1881, 393–444, dort 422f.) mit W. Gebhardi (Zeitschr. f. d. Gymnasialw. 32, 1878, 212f.), daß wir es hier mit einer von Vergil unvollendet hinterlassenen Stelle zu tun haben. Doch wird das oben behandelte Sonderproblem des Verses 778 von der Entscheidung dieser Frage nicht berührt. Man vgl. die lehrreiche Abhandlung,Libyco cursu` von W. H. Friedrich (NGA 1982, 2), dort 86f. (bzw. 18f.).Google Scholar
  9. 33.
    Siehe Albrecht 420. Sparrow 148ff. hält nur 792f. für unecht und glaubt, daß 794 in 6,702 als tibicen von Vergil selbst am Rand hinzugesetzt wurde. Doch daß 794 mit 792f. zusammengehört, zeigt die homerische Vorbildstelle, s.u. Der Vers 6,702 ist „mechanisch“ ausgefallen, s. Proleg. 26. Der von Berres unternommene Versuch, die drei Verse mit „psychologisch(en)” Erwägungen zu rechtfertigen (1982, 110ff., bes. 113; vgl. 1992, 123; er sieht in ihnen immerhin eine „sekundäre Verwendung der Verse VI 700–2“ [S. 111]), führt m.E. nicht zum Ziel; s.u. Anm. 38.Google Scholar
  10. 37.
    Siehe C. W. Müller in einem Diskussionsbeitrag zu Verf., Antike Vergilretraktationen, in: K. Gärtner — H.-H. Krummacher (Hrsgg.), Zur Überlieferung, Kritik und Edition alter und neuerer Texte, Stuttgart 2000 (Abh. Mainz 2000, Nr. 2), 108 Anm. 17.Google Scholar
  11. 38.
    Moskalew (151 f.) stellt die Echtheitsfrage nicht; er schließt seine Interpretation mit dem Satz: „and the vain embrace provides a strange counterpoint to her revelation” (152). Die These von Berres (1982, 110–128), die Verse II 788–94 seien eine späte Einlage Vergils, in die das Umarmungsmotiv aus VI 700–702 übernommen worden und die ihrerseits bei der Umarbeitung des 4. Georgicabuches genutzt sei (s. o. Anm. 33), muß heute nicht mehr im einzelnen widerlegt werden. Es hat keine „zweite Auflage“ der Georgica zu Vergils Zeiten gegeben; ich beschränke mich darauf, einige wenige Arbeiten (mit weiterführenden Literaturangaben) zu nennen: E. Norden, Orpheus und Eurydice, SB Berlin 22, 1934, 626–683 (= Kl. Schr. 468–532); W. B. Anderson, Gallus and the Fourth Georgic, CQ 27, 1933, 36–45. 73Google Scholar
  12. K.-H. Pridik, Vergils,Georgica`: Darstellung und Interpretation des Aufbaus, in: ANRW II 31.1, 500–548, bes. 547f.; Moskalew (12 mit Anm. 19); Horsfall 14 Anm. 91; S. 64. 86ff. 233Google Scholar
  13. Maria L. Delvigo, Ambiguità dell’emendatio: edizioni, riedizioni, edizioni postume, in: O. Pecere — M. D. Reeve (Hrsgg.), Formative Stages of classical Traditions: Latin Texts from Antiquity to the Renaissance, Spoleto 1995, 7–38, hier 14ff.; Günther 1996, 11. Siehe auch Proleg. 551 Anm. 3 zu georg. 4, 290–293.Google Scholar
  14. 44.
    Georg. 2,541 f. sed nos immensum spaths confecimus aequor, I et iam tempus equum fumantia solvere colla Die Schiffsmetapher ist durch das Bild eines Pferdegespanns, das einen Weg zurücklegt, ersetzt (s. Cramer 1998 Anm. 34). Ähnlich gebraucht Ovid in der Ars amatoria beide Metaphern im Wechsel, ausgehend von dem Vergleich seiner ars mit den artes,die bei der Schiffahrt und beim Wagenlenken zur Anwendung kommen (1,3ff.): 1,39ff. (currus) 1,264 imparibus vecta Thalea rotis; 1,772 hic teneat nostras ancora iacta rate 2,9f. (quid properas, iuvenis? mediis tua pinus in undis I navigat, et longe, quempeto, portus abest); 2,337f. (sed non,cui dederas a litore carbasa, vento I utendum, medio cum potiere freto); 2,426 interior curra meta terenda meo est 3,99f. (venti; in port’s; aura levis) 3,467f. (habenas; admissis… rotis) 3,500 (vela) 3,747f. (portus; carina) 3,809 f. cycnis descendere tempus, I duxerunt collo qui iuga nostra suo Google Scholar
  15. 56.
    Dachte er an die Abbruchsformcl zu Beginn des Binnenproöms 3,284ff. (sed fugit interea, fugit inreparabile tempus, I singula dum capti circumvectamur amore)? — Zu 3,282f. s. zuletzt R. Cramer, Kritisches zu Tibull, GFA 2, 1999, 130f. Die Proleg. 18ff. eingenommene Position in der Frage der Wiederholungsverse 2,129 und 3,283 muß wohl zugunsten der Echtheit der Verse 3,282f. vertauscht werden (der Wiederholungsvers [georg.] 2,129 fehlt in der einzigen hier verfügbaren Majuskelhandschrift M; zu dem vermeintlich blassen malae… novercae vgl. Aen. 3,398).Google Scholar
  16. 59.
    Ihm möchte ich auch die Verse [eel.] 1,73 (insere nunc, Meliboee, piros, pone ordine vitis [del. Zw.], geformt nach eel. 9,50; georg. 2,273. 277) und die beiden handschriftlich erwiesenen Plusverse [georg.] 2,425 und 433 zuschreiben.Google Scholar
  17. 60.
    Siehe z. B. L. P. Wilkinson, The Georgics of Virgil, Cambridge 1969, der in seiner Appendix II über „Numerical Schematism in the,Georgics“` handelt und S. 322 etwa auf die Folge von 3 x 10 Versen in dem Passus lanitium — lactis amor— cura canum georg. 3,384–413 aufmerksam macht; ferner zuletzt H. Seng, Vergils Eklogenbuch. Aufbau, Chronologie und Zahlenverhältnisse (Spudasmata 72), Hildesheim 1999.Google Scholar
  18. 69.
    Siehe N. Horsfall 96ff. die Appendix 3 zum 3. Proöm der Georgica und E. Kraggerud, Vergil announcing the Aeneid On Georgics 3.1–48, in: H.-P. Stahl (Hrsg.), Vergil’s Aeneid Augustan Epic and Political Context, London 1998, 1–20, bes. 12f.Google Scholar
  19. 72.
    R. Kassel erinnert an Norden, Kl. Sehr. 404. Vgl. Kraggerud 14f. mit dem Hinweis (Anm. 56) auf die (problematischen) Catilinaverse Aen. 8,666b-69 [s. hierzu ausführlich G. Binder, Aeneas und Augustus, Meisenheim am Glan 1971, 202ff.]. Soll man in den Tartareas… sedes dort und in te, Catilina, minaci I pendentem scopulo Furiarumque ora trementem eine Konkretisierung der Invidia infelix sehen, die Furias amnemque severum I Cocyti metuet Es sei aber auch an den gefesselten Kriegsfuror im Janustempel (Aen. 1,294–296), ferner an die Unterweltsmotive in Aen. 6,273ff. 550 ff. bes. 595ff. 601. 616ff.; Hor. carm. 3,4,73ff.; Lucr. 5,1125f. erinnert.Google Scholar
  20. 73.
    Die Verse 37–39 scheinen den Rahmen der Tempelbau-Allegorie zu sprengen; denn es fehlt hier, anders als in 27 faciam,30 addam,34 stabunt (= faciam, ut stent),ein Verb, das das Schaffen des Künstlers umschreibt. Sollen wir stillschweigend annehmen, es handle sich um Gemälde-oder Mosaikdarstellungen? Siehe den Hinweis von Mynors (zu 34) auf Pausanias’ Bericht von einem Unterweltsgemälde Polygnots, ferner die Erwähnung entsprechender Gemälde (mit Phthonos/Invidia) bei Plutarch (quaest. cony. 5,7,3 [681 e]) und Pseudo-Demosthenes (25,52), s. K. M. D. Dunbabin — M. W Dickie, INVIDA RVMPANTVR PECTORA. The Iconography of Phthonos/Invidia in Graeco-Roman Art, JbAC 26, 1983, 7–37, dort 1 f. 18. 29.Google Scholar
  21. 75.
    Den pindarischen Hintergrund des hier skizzierten „Siegesliedes“ hat vor allem V. Buchheit (Der Anspruch des Dichters in Vergils Georgica, Darmstadt 1972, bes. 148 ff. und 156) herausgearbeitet; s. aber auch R. Thomas, Virgil’s Pindar?, in: P. Knox — C. Foss (Hrsgg.), Style and Tradition. Studies in Honor of Wendell Clausen, Stuttgart—Leipzig 1998 (Beiträge zur Altertumskunde 92), 99–120, wo S. 106 das Phthonos-Motiv auf Kallimachos zurückgeführt wird.Google Scholar
  22. 78.
    In seinem Kommentar zu Hor. epist. 2,1,16 (London 1749 ). Den Wortlaut des Kommentars hat mir M. Deufert durch ein handschriftliches Exzerpt zugänglich gemacht, wofür ich ihm herzlich danke. Deufert benutzte ein in der Göttingischen Staats-und Universitätsbibliothek liegendes Exemplar: Q. Horatii Flacci Epistolae ad Pisones et Augustum. With an English commentary and Notes to which are added Critical Dissertations by the Reverend Mr. R. Hurd, Vol. II, London-Cambridge 41766. Dort handelt S. 53ff. die Anm. [e] (innerhalb des Kommentars zu Hor. epist. 2,1,16) von den Versen georg. 3,46–48, „which I suspect [so Hurd] not to have been from the hand of Virgil.“ Er führt verschiedene Gründe an, die ich hier zur Bequemlichkeit des Lesers mitteile, ohne damit jeden einzelnen von ihnen als durchschlagend einstufen zu wollen: I. „some peculiarities in the expression”: 1. accingar + Infinitiv; 2. ardentes pugnas (ardens werde sonst nicht bei Vergil mit einem derartig abstrakten Begriff verbunden); 3. die Verbindung Caesars mit Tithonus statt mit Anchises oder Assaracus. II. „a manifest absurdity in the subject-matter“ („for would any writer, of but common skill in the art of composition, close a long and elaborate allegory, the principal grace of which consists in its very mystery, with a cold, and formal explanation of it? Or would he pay so poor a compliment to his patron, as to suppose his sagacity wanted the assistance of this additional triplet to lead him into the true meaning? Nothing can be more abhorrent from the usual address and artifice of Virgil’s manner”). III. die jeglicher Dispositionskunst widersprechende Stellung der drei Verse, die sich weder zum Vorhergehenden noch zum Folgenden fügen, während sich nach Ausschaltung dieser „interpolated lines“ eine natürliche und anmutige Gedankenfolge einstellt. S. 56/57 resümiert R. Hurd: „On the whole, I have not the least doubt, that the lines before us are the spurious offspring of some later poet, if indeed the writer of them deserve the name…. at most he appears to have been but a servile and paltry mimic of Ovid, from the opening of whose Metamorphosis the design was clearly taken. The turn of the thought is evidently the same in both, and even the expression: Mutatas dicere formas is echoed by ardentes dicere pug-nos: dicere fert animus, is, by an affected improvement, accingar dicere: and Tithoni prima ab origine mundi [sic] is almost literally the same as primaque ab origine mundi,” etc. Zu vergleichen sind ferner Heyne ad loc.; Tittler 1857, 12ff. (mit unhaltbaren Weiterungen) und Peerlkamp 1861, 232f.; s. auch R. Cramer (1998) Anm. 627.Google Scholar
  23. 80.
    Vgl. O. Zwierlein, Der Ruhm der Dichtung bei Ennius und seinen Nachfolgern, Hermes 110, 1982, 85–102.Google Scholar
  24. 107.
    A. Nauck, Kritische Bemerkungen, Mélanges Gréco-Romains III (1869–1874), 9–102, dort 89–99.Google Scholar
  25. 108.
    A. Jönsson — B.-A. Roos, A Note on Aeneid 6.893–8, Eranos 94, 1996, 21–28.Google Scholar

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  • Otto Zwierlein

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