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Das magische Weltbild

  • Karl Ed. Rothschuh
Part of the Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften book series (VG, volume 225)

Zusammenfassung

Die Frage nach den Ursprüngen und fortdauernden Quellen des magischen Denkens hat schon viele Untersucher beschäftigt und viele Deutungen gefunden. Ich denke hier vor allem an Ed. Spranger (1934) und Jean Gebser (1966). Wir begnügen uns hier mit einer kurzen Kennzeichnung des magischen Weltbildes, soweit es den Hintergrund der magischen Medizin zu bilden scheint.

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Literatur

  1. 13.
    Bei Plinius häufen sich die magischen Heilmittelempfehlungen in bestimmten Büchern (z. B. Libri 28–31, über tierische Heilmittel), andere Bücher sind fast frei davon (z. B. Libri 21, 22, 23, 24–26). Bei G. B. della Porta, zumal in der frühen Auflage (z. B. 1533), ist die Magia Naturalis ein Gemisch magischer und nichtmagischer Empfehlungen; noch das Arzneibuch („Granatapfel“) der Eleonora (1752) enthält ein solch buntes Gemisch.Google Scholar
  2. 14.
    Isidor von Sevilla: Etymologiarum Libri XX (= Jacques-Paul Migue, Patrologia Latina LXXXII Paris 1878).Google Scholar
  3. 15.
    Die Literatur zum Thema ist unübersehbar groß. Hierher gehören die Handbücher von Bächtold-Stäubli 1927–1942 und L. Thorndike 1923–1958; auf folgende Zusammenfassungen des heilkundlichen Gebietes sei hingewiesen: A. Wuttke 1900, Lehmann 1925, S. Seligmann 1927, G. Buschan 1941, Kurt Seligmann 1958, H. Biedermann Lexikon 1968/73, s. a. Hansmann und Kriss-Rettenbeck 1966. Reichhaltige Literaturzusammenstellungen finden sich u. a. in Hovorka und Kronfeld 1909, Buschan 1941 usw.Google Scholar
  4. 16.
    Vgl. E. H. Ackerknecht (1945, 46), Atkinson (1958), Coury (1967).Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH Opladen 1978

Authors and Affiliations

  • Karl Ed. Rothschuh

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