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Die Analyse der Kostenwerte als Grundlage der Kostentheorie (Die Kostenwerttheorie)

  • Edmund Heinen

Zusammenfassung

Eine theoretische Analyse der Bestimmungsfaktoren der Kosten eines Betriebes darf sich nicht auf die Erklärung des „Mengengerüsts“ der Kosten beschränken. Sie hat sich auch mit der Frage zu befassen, mit welchen Kostenwerten die Verzehrsmengen zu bewerten sind. Die Produktionstheorie muß daher durch eine Theorie der Kostenwerte ergänzt werden. Fragen des Kostenwertes wurden bei der Entwicklung kostentheoretischer Aussagen erst relativ spät berücksichtigt. Grundlegende Ausführungen hierüber finden sich vor allem bei Schmalenbach. Er untersucht jedoch das Problem des Kostenwertes im Rahmen kostenrechnerischer Überlegungen. Erst Gutenberg hat die Kostenbewertung bei der Formulierung kostentheoretischer Modelle explizit berücksichtigt. Er behandelt die Kostenwerte in der Form der „Faktorpreise“ als eine seiner insgesamt fünf Kosteneinflußgrößen1). Das Kostenwertproblem erfährt bei Gutenberg nur eine formale Behandlung. Es werden nicht „Kostenwerte“, sondern „Faktorpreise“ als Kosteneinflußgröße aufgefaßt.

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Literatur

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  17. Vgl. Heinen, E., Die Zielfunktion der Unternehmung, a. a. O., S. 16 ff.Google Scholar
  18. 14).
    Vgl. Gäfgen, G., Theorie der wirtschaftlichen Entscheidung, a. a. O., S. 110 ff.Google Scholar
  19. 15).
    Vgl. derselbe, a. a. O., S. 162;Google Scholar
  20. vgl. auch Engels, W., Betriebswirtschaftliche Bewertungslehre im Licht der Entscheidungstheorie, a. a. O., S. 49 f.Google Scholar
  21. Zum Nutzenbegriff vgl. Heinen, E., Die Zielfunktion der Unternehmung, a. a. O., S. 42 ff. und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  22. 17).
    In diesem Zusammenhang wird der Ausdruck „Grenznutzen“ nur beispielhaft genannt. Die theoretischen tberlegungen werden in einem späteren Abschnitt noch näher betrachtet.Google Scholar
  23. 18).
    Bisweilen werden auch bestimmte Stückaufwandsgrößen, die nicht Preise im eigentlichen Sinne darstellen, als Kostenwerte eingeführt. Hierbei handelt es sich zwar um kalkulierte Größen, sie werden jedoch ohne Bezugnahme auf irgendwelche Zielfunktionen ermittelt und basieren letztlich ebenfalls auf empirisch verifizierbaren Preisen. Analyse der Kostenwerte 319Google Scholar
  24. 19).
    Vgl. hierzu S. 321 ff. dieser Arbeit.Google Scholar
  25. Y0) Die subjektivistische Wertlehre basiert auf den sogenannten Gossenschen Gesetzen (vgl. Gossen, H. H., Entwicklung der Gesetze des menschlichen Verkehrs und der daraus fließenden Regeln für menschliches Handeln, Braunschweig 1853 ).Google Scholar
  26. Zu den wichtigsten Vertretern der Grenznutzenschule zählen u. a. Menger (Grundsätze der Volkswirtschaftslehre, 2. Aufl., Wien und Leipzig 1923 ), von Wieser ( Der natürliche Wert, Wien 1889 )Google Scholar
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  28. Schneider, E., Einführung in die Wirtschaftstheorie, IV. Teil, Ausgewählte Kapitel der Geschichte der Wirtschaftstheorie, 1. Bd., Tübingen 1962, S. 191 ff.Google Scholar
  29. 41).
    Koch, H., Zur Diskussion über den Kostenbegriff, a. a. O., S. 357.Google Scholar
  30. 42).
    Vgl. z. B. Davenport, H. J., The Economics of Enterprise, a. a. O., S. 60 ff.Google Scholar
  31. ) Vgl. z. B. Cassel, G., Theoretische Sozialökonomie, 4. Aufl., Leipzig 1927, S. 159 ff.;Google Scholar
  32. Engels, W., Betriebswirtschaftliche Bewertungslehre, a. a. O., S. 8 ff.Google Scholar
  33. !4).
    Beide Autoren beziehen sich zum Teil ausdrücklich auf die Grenznutzenschule. Vgl. Schmalenbach, E., Kostenrechnung und Preispolitik, B. Aufl., a. a. 0., S. 175;Google Scholar
  34. Mellerowicz, K., Kosten und Kostenrechnung, Band I: Theorie der Kosten, 4. Aufl., a. a. 0., S. 5.Google Scholar
  35. 21).
    Vgl. Koch, H., Zur Diskussion über den Kostenbegriff, a. a. 0., S. 372.Google Scholar
  36. 26).
    Vgl. Koch, H., Zur Diskussion über den Kostenbegriff, a. a. O., S. 370.Google Scholar
  37. P7) Vgl. z. B. Lorentz, S., Grundlagen der Kostengestaltung, Berlin und Wien 1932; Schmidt, F., Kalkulation und Preispolitik, Berlin und Wien 1930; Wittmann, W., Der Wertbegriff in der Betriebswirtschaftslehre, a. a. O., S. 73 ff.Google Scholar
  38. Die,Werte` der Betriebswirtschaftslehre werden, sofern der Zusammenhang zwischen Wert und Ziel überhaupt erkannt wird, aus dem Gewinnmaximierungsprinzip entwickelt. Häufig werden zwar andere Normen für die Betriebswirtschaftslehre gesetzt, trotzdem ist niemals versucht worden, eine Bewertungslehre unter einer dieser Zwecksetzungen zu schaffen“ (Engels, W., a. a. O., S. 43).Google Scholar
  39. Vgl. dazu z. B. Hax, K., Die Substanzerhaltung der Betriebe, Köln und Opladen 1957; Schmidt, F., Die organische Tageswertbilanz, Wiesbaden 1951; derselbe, Kalkulation und Preispolitik, a. a. O.Google Scholar
  40. 40).
    Vgl. z. B. Sonderegger, F., Das Prinzip der Erhaltung der Unternehmung als Grundproblem der modernen Betriebswirtschaftslehre, Bern 1950.Google Scholar
  41. 31).
    Hier handelt es sich im Grunde um den Einfluß des Risiko-und Unsicherheitsphänomens auf die Zielfunktion. Vgl. Heinen, E., Die Zielfunktion der Unternehmung, a. a. O., S. 28 ff. und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  42. 32).
    Engels, W., Betriebswirtschaftliche Bewertungslehre, a. a. O., S. 43.Google Scholar
  43. 33).
    Schmalenbach, E., Kostenrechnung und Preispolitik, B. Aufl., a. a. O., S. 128.Google Scholar
  44. 34).
    Derselbe, a. a. O., S. 132.Google Scholar
  45. 85).
    Mellerowicz, K., Kosten und Kostenrechnung, Band 1, Theorie der Kosten, 4. Aufl., a. a. O., S. 198.Google Scholar
  46. J6) Schmalenbach, E., a. a. O., S. 141. Diese Begriffsdefinition ist rein formaler Natur, ermöglicht also noch keine konkreten Wertvorstellungen. Wird berücksichtigt, daß „wirtschaftlich“ je nach dem angestrebten Ziel verschiedenartige Mitteleinsätze bedeuten kann, so erweist sich Schmalenbachs „optimale Geltungszahl” als Wert im Sinne einer generellen Kostenwerttheorie und insofern als genereller Kostenwert.Google Scholar
  47. 37).
    Derselbe, a. a. O., S. 144.Google Scholar
  48. 38).
    Derselbe, a. a. O., S. 141.Google Scholar
  49. J0) Schmalenbach, E., a. a. O., S. 143.Google Scholar
  50. 40).
    Vgl. derselbe, a. a. O., S. 2.Google Scholar
  51. 41).
    Derselbe, a. a. O., S. 150.Google Scholar
  52. 42).
    Derselbe, a. a. O., S. 150.Google Scholar
  53. 45).
    Schmalenbach, E., a. a. O., S. 150.Google Scholar
  54. 4d).
    Derselbe, a. a. O., S. 151. 45 )Google Scholar
  55. Derselbe, a. a. O., S. 168. 48 )Google Scholar
  56. Derselbe, a. a. O., S. 164.Google Scholar
  57. 9°.
    Vgl. derselbe, a. a. 0., S. 177.Google Scholar
  58. 50).
    Schmalenbach, E., a. a. O., S. 177.Google Scholar
  59. 61).
    Derselbe, a. a. O., S. 177.Google Scholar
  60. 52).
    Vgl. z. B. derselbe, Grundlagen der Selbstkostenrechnung und Preispolitik, 2. Aufl., a. a. O., S. 16.Google Scholar
  61. 53).
    Mellerowicz, K., Kosten und Kostenrechnung, Band 1, Theorie der Kosten, Aufl., a. a. O., S. 201; vgl. auch derselbe, Wert und Wertung im Betrieb, Essen 1952, S. 53 ff.Google Scholar
  62. 64).
    Mellerowicz, K., Kosten und Kostenrechnung, Band 1, Theorie der Kosten, a. a. O., S. 202.Google Scholar
  63. 55).
    Derselbe, a. a. O., S. 202.Google Scholar
  64. 56).
    In einer Infinitesimalbetrachtung, bei der stetige und differenzierbare Funktionen unterstellt werden, ist der Grenznutzen durch einen Differentialquotienten definiert und entspricht der Steigung der unterstellten Nutzenfunktion. Die oben aufgezeigten Unterschiede sind dann irrelevant (vgl. weiter unten S. 338 f.).Google Scholar
  65. 57).
    Mellerowicz, K., Wert und Wertung im Betrieb, a. a. O., S. 55 f. Unter Nutzen versteht auch Mellerowicz den Gewinn. Weiterhin ist zu beachten, daß Mellerowicz mit dem Ausdruck „reale Kosten“ erst den Kostenwert, mit dem Ausdruck „Kosten” (z. B. oben: „Kostentragfähigkeit“) dagegen bereits die Kosten als Produkt aus „realen Kosten” (Wert) und Faktorverzehrsmengen bezeichnet.Google Scholar
  66. 5).
    Vgl. oben S. 325 und S. 327 f.Google Scholar
  67. 80).
    Vgl. zum folgenden vor allem Engels, W., Betriebswirtschaftliche Bewertungslehre, a. a. O., S. 93 ff.Google Scholar
  68. 61).
    Derselbe, a. a. O., S. 94.Google Scholar
  69. 62).
    Aus Gründen der sprachlichen Vereinfachung wird im folgenden dennoch lediglich vom offenen bzw. geschlossenen Entscheidungsfeld gesprochen, wenn aus dem Zusammenhang hervorgeht, auf welche Faktorart Bezug genommen wird.Google Scholar
  70. 63).
    In den linearen und nichtlinearen Entscheidungsmodellen des Operations Research entspricht dies der Einführung der sogenannten Schlupfvariablen.Google Scholar
  71. 04).
    Vgl. Engels, W., a. a. O., S. 166 ff.Google Scholar
  72. 65).
    Im Gegensatz zum Faktor „Arbeit“ ist es jedoch beim Potentialfaktor „Betriebsmittel” wenigstens zum Teil möglich, nicht vollzogene Nutzungen in späteren Perioden nachzuholen.Google Scholar
  73. 86).
    Zum Begriff Aktivität bzw. Aktivitätsniveau vgl. z. B. Beckmann, M. J., Lineare Planungsrechnung, Ludwigshafen 1959. In der angelsächsischen Literatur werden die Begriffe „activity“Google Scholar
  74. vgl. z. B. Koopmans, T. C. [Herausgeber], Activity Analysis of Production and Allocation, New York und London 1951 )Google Scholar
  75. process“ (vgl. z. B. Dorfman, R., Samuelson, P. A. und Solow, R. M., Linear Programming and Economic Analysis, New York-Toronto-London 1958) synonym verwendet. Das Aktivitätsniveau wird mit „level of activity” bzw. „level of process“ bezeichnet.Google Scholar
  76. 87).
    Vgl. z. B. Allen, R. G. D., Mathematik für Volks-und Betriebswirte, Berlin 1956, S. 380 f.;Google Scholar
  77. Beckmann, M. J., a. a. O., S. 111;Google Scholar
  78. Böhm, H.-H., Nichtlineare Programmplanung, Wiesbaden 1959, S. 17 ff.;Google Scholar
  79. Engels, W., a. a. O., S. 144 f. und S. 172 f.Google Scholar
  80. vgl. auch Mangoldt, H. v., und Knopp, K., Einführung in die Höhere Mathematik, 2. Bd., 11. Aufl., Stuttgart 1958, S. 394 ff.Google Scholar
  81. 88).
    Aus Gründen der Einfachheit wird darauf verzichtet, die Vielzahl der im Rahmen der allgemeinen Produktionsfunktion abgeleiteten zusätzlichen unabhängigen Variablen, wie die Verteilungsparameter, E-Kombinationszeiten, AuflagengröBen usw., hier einzuführen. Die Gültigkeit der folgenden Ausführungen bleibt davon jedoch unberührt.Google Scholar
  82. Vgl. Kuhn, H. W., and Tucker, A. W., Non-Linear Programming, in: Proceedings of the Second Berkeley Symposium on Mathematical Statistics and Probability, Berkeley and Los Angeles 1951.Google Scholar
  83. Vgl. außerdem: Slater, M., Lagrange Multiplier revisited: A Contribution to Non-Linear Programming, in: The Rand-Corporation RM-676, Santa Monica 1951;Google Scholar
  84. Künzi, H. P., und Krelle, W., Nichtlineare Programmierung, Berlin-Göttingen-Heidelberg 1962, S. 59 ff. 22 Heinen, Kosten IGoogle Scholar
  85. 72).
    Vgl. Böhm, H.-H., a. a. O., S. 48; Bei der Bestimmung der Lagrangeschen Multiplikatoren handelt es sich um ein formales Vorgehen, das die ökonomische Bedeutung der Nebenbedingungen nicht berücksichtigt.Google Scholar
  86. Engels, W., a. a. O., S. 175. Es werden also Grenznutzengrößen auch dann zugerechnet, wenn sich die Nebenbedingungen nicht auf Beschränkungen der Inputseite beziehen. Wird z. B. in einer Nebenbedingung die Einhaltung einer Absatzobergrenze gefordert, so gibt der entsprechende Lagrangesche Multiplikator den Grenznutzen an, der bei Vergrößerung der Absatzgrenze um eine Einheit erzielt werden könnte.Google Scholar
  87. 73).
    Die Nutzenhöhe wird direkt vom Niveau bestimmt, mit dem die Verwendungsmöglichkeiten realisiert werden. Das Aktivitätsniveau determiniert dann seinerseits die Menge des Faktorverzehrs. Es ist aus diesem Grunde auch möglich, die Nutzenhöhe gleich in Abhängigkeit vom Faktorverzehr darzustellen.Google Scholar
  88. 74).
    Vgl. auch die graphische Bestimmung dieser Werte an einem linearen Entscheidungsmodell durch Beckmann (a. a. O., S. 9 ff.). Beckmann spricht in Anlehnung an Koopmans von Effizienzpreisen statt von Kostenwerten.Google Scholar
  89. 75).
    Bei endlichen Variationen ist die Variationsrichtung anzugeben. Vgl. die unterschiedliche Bestimmung des Grenznutzens bei Schmalenbach und Mellerowicz (S. 324 ff. dieser Arbeit).Google Scholar
  90. 75).
    Vgl. Engels, W., a. a. O., S. 94 ff.Google Scholar
  91. 77).
    Derselbe, a. a. O., S. 106. Bei dieser Formulierung wird die Möglichkeit einer infinitesimalen Variation des Faktorbestands vorausgesetzt.Google Scholar
  92. 78).
    Rein mathematisch ist jedoch die Forderung zu beachten, daß durch die Zahl der Nebenbedingungen das Problem nicht überdeterminiert wird. Solange ökonomisch relevante Probleme mathematisch formuliert werden können, wird dieser Fall nicht eintreten.Google Scholar
  93. 80).
    Vgl. dazu die Ausführungen zum Kostenbegriff auf S. 91 ff. Ein selbständiges Bewertungsproblem ergibt sich für die aufwandsgleichen Kosten nur, wenn der Aufwandsbegriff bonitär interpretiert wird.Google Scholar
  94. 84).
    Da die Begriffe „geschlossen“ und „offen” komplementär sind, können relativ geschlossene Entscheidungsfelder selbstverständlich auch als relativ offen bezeichnet werden.348 Theorie der KostenGoogle Scholar
  95. 85).
    Im angeführten Beispiel wird die optimale Mengenkombination der Produktionsfaktoren stets auf dem Rand des möglichen Entscheidungsfeldes - in der Regel sogar in einem Eckpunkt - liegen, wenn eine lineare Zielfunktion unterstellt wird. Bei nichtlinearen Zielfunktionen kann die optimale Mengenkombination dagegen im Innenbereich des möglichen Entscheidungsfeldes verwirklicht werden (vgl. Schneider, E., Einführung in die Wirtschaftstheorie, 2. Teil, a. a. O., S. 214 ff.).Google Scholar
  96. 86).
    Hierbei bleibt unberücksichtigt, daß das Liegenlassen der Faktoren unter Umständen Aufwand verursacht.Google Scholar
  97. 350.
    Theorie der KostenGoogle Scholar
  98. 87).
    Vgl. hierzu die Ausführungen über die Kostenwerte bei Änderung des Feldtyps im Zeitablauf, S. 354 ff.Google Scholar
  99. 88).
    Zum Verlauf der Grenzerlösfunktion im Falle einer konjekturalen Preis-Absatzfunktion vgl. z. B. Schneider, E., Einführung in die Wirtschaftstheorie, 2. Teil, a. a. O., S. 87 ff.; Gutenberg, E., Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, 2. Bd., Der Absatz, 15. Aufl., Berlin - Göttingen - Heidelberg 1975, S. 178 ff.Google Scholar
  100. 89).
    Ist die Unternehmung z. B. vertraglich verpflichtet, die gesamte maximale Menge abzukaufen, so handelt es sich um ein absolut geschlossenes Entscheidungsfeld.Google Scholar
  101. 2).
    Vgl. S. 351 ff. dieser Arbeit.Google Scholar
  102. 93).
    Die Verringerung der Beschaffungsmenge in Periode II kann sich unter Umständen auf den Anschaffungspreis auswirken. In diesem Fall entspricht die Einsparung nicht dem Anschaffungspreis, sondern den Grenzausgaben.Google Scholar
  103. 94).
    Dem Einwand, in Periode II wäre unter Umständen auch mit Preisschwankungen zu rechnen, kann durch Verkleinerung der Perioden begegnet werden.Google Scholar
  104. Wird im Falle des zweiseitig geschlossenen Entscheidungsfeldes in der folgenden Periode die Schließung nach oben relevant, dann gilt nicht der Wiederbeschaffungspreis, sondern eine höhere Grenzgewinngröße als Kostenwert. Vgl. hierzu die Ausführungen auf S. 354.Google Scholar
  105. 358.
    Theorie der KostenGoogle Scholar
  106. Vgl. auch Kirsch, W., Gewinn-und Rentabilitätsmaximierung als Determinanten des Unternehmungsgleichgewichts, Diss. München 1964, S. 119 ff. Kirsch wählt für die Bestimmung der Kostenwerte einen anderen Ansatz. Unter der einfachen Modellprämisse, daß das Entscheidungsfeld für einen Faktor geschlossen ist, versucht er, den kalkulatorischen Eigenkapitalzinssatz zu bestimmen. Dabei wird nicht auf die Langrangesche Methode zurückgegriffen, sondern der Kostenwert als Funktion der Mitteleinsatzmengen („Wertfunktion“) in den Kalkül eingeführt. Diese Wertfunktion läßt sich formal bestimmen, ohne daß gleichzeitig die optimale Mittelverwendung abgeleitet wird. 360 Theorie der KostenGoogle Scholar
  107. 87).
    March, J. G., und Simon, H. A., Organizations, a. a. O., S. 140 f.Google Scholar
  108. 8).
    Für die Globalentscheidung über das Fertigungsprogramm benötigt die Unternehmungsführung „synthetische“ Faktoreinsatzfunktionen. Diese Faktoreinsatzfunktionen stellen den Faktorverbrauch lediglich in Abhängigkeit vom Fertigungsprogramm unter der Hypothese normaler bzw. befriedigender Vollzugsentscheidungen dar. Vgl. hierzu die Ausführungen auf S. 494.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1964

Authors and Affiliations

  • Edmund Heinen
    • 1
  1. 1.Universität MünchenDeutschland

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