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Gegenstand und Aufbau der betriebswirtschaftlichen Kostenlehre

  • Edmund Heinen

Zusammenfassung

Die Kosten sind für den unternehmerischen Entscheidungsprozeß Problem und Datum zugleich. Theorie und Praxis beschäftigen sich deshalb seit langem mit ihrer Erklärung und Gestaltung. Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre erheben die Kosten zu einem gemeinsamen Forschungsobjekt. Die Erklärung und die Prognose des Kostenphänomens gehören zu den wesentlichen Bestandteilen der wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen.

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Literatur

  1. 1).
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  2. 3).
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  3. 4).
    Vgl. Schäfer, E., Gastvorträge an der Wirtschafts-und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Freien Universität Berlin, Mai 1951, veröffentlicht unter dem Titel „Von der statischen zur dynamischen Betriebswirtschaftslehre“, ZfhF 1953, S. 205 ff., hier S. 206.Google Scholar
  4. 7).
    Vgl. hierzu z. B. Gutenberg, E., Betriebliche Entscheidungen als Gegenstand der neueren Betriebswirtschaftslehre, in: Marktforschung im Unternehmen 1962, S. 69 ff.Google Scholar
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  6. 9).
    So wird z. B. eine an den Ausgaben orientierte Interpretation des Kostenbegriffs auch heute noch vertreten. Erst in letzter Zeit hat diese Konzeption durch eine Veröffentlichung von Koch neue Aspekte erfahren (vgl. Koch, H., Zur Diskussion über den Kostenbegriff, ZfhF 1958, S. 355 ff.).Google Scholar
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    Vgl. hierzu z. B. Dorn, G., Die Entwicklung der industriellen Kostenrechnung in Deutschland, Berlin 1961; Kilger, W., Flexible Plankostenrechnung, Köln und Opladen 1961, S. 25 ff.; Mellerowicz, K., Kosten und Kostenrechnung, Bd. II, Verfahren, Erster Teil, Allgemeine Fragen der Kostenrechnung und Betriebsabrechnung, 2. und 3. Aufl., Berlin 1958, S. 42 ff.Google Scholar
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  9. 13).
    Vgl. Schmalenbach, E., Selbstkostenrechnung, ZfhF 1919, S. 257 ff. und S. 321 ff.; derselbe, Grundlagen der Selbstkostenrechnung und Preispolitik, 2. Aufl., Leipzig 1925 sowie alle späteren Auflagen dieses Werkes, zuletzt: Kostenrechnung und Preispolitik, B. Aufl., Köln und Opladen 1963, bearbeitet von R. Bauer.Google Scholar
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    Vgl. Gutenberg, E., Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, 1. Bd., Die Produktion, Berlin-Göttingen-Heidelberg 1951, S. 246 ff.; sowie alle späteren Auflagen dieses. Werkes, zuletzt 21. Aufl. 1975, S. 228 ff. (Zitierweise: Die Produktion; sofern nichts anderes angegeben wird, beziehen sich die Seitenangaben auf die 21. Aufl.). 13) Vgl. hierzu z. B. den Versuch von Dorn, G., Die Entwicklung der industriellen Kostenrechnung in Deutschland, a. a. O., insbes. S. 95. Dorn sieht als Hauptgrund für die fehlende Verbindung zwischen Kostentheorie und Kostenrechnung innerhalb bestimmter Entwicklungsperioden der Betriebswirtschaftslehre die „Einflußnahme staatlicher Organe“ auf die Ausgestaltung der Kostenrechnung der Betriebswirtschaften.Google Scholar
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    Moxter betont in anderem Zusammenhang zu Recht: „Gelegentlich waren die Probleme von einer solchen praktischen Dringlichkeit, daß ein Aufschub der,Lösung` kaum zu verantworten war und daher,approximative` Ergebnisse notwendigerweise in Kauf genommen werden mußten“ (Moxter, A., Methodologische Grundfragen der Betriebswirtschaftslehre, Köln und Opladen 1957, S. 46 ).Google Scholar
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    Vgl. z. B. Linhardt, H., Kosten und Kostenlehre, in: Aktuelle Betriebswirtschaft, Festschrift für K. Mellerowicz, Berlin 1952, S. 124 ff., hier S. 137 ff.Google Scholar
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    Vgl. zum Begriff und Wesen der Zielfunktion Heinen, E., Die Zielfunktion der Unternehmung, in: Zur Theorie der Unternehmung, Festschrift zum 65. Geburtstag von E. Gutenberg, hrsg. v. H. Koch, Wiesbaden 1962, S. 11 ff.; ferner Engels, W., Betriebswirtschaftliche Bewertungslehre im Licht der Entscheidungstheorie, Köln und Opladen 1962, insbesondere S. 45 ff.Google Scholar
  15. 21).
    Vgl. hierzu auch Kosiol, E., Erkenntnisgegenstand und methodologischer Standort der Betriebswirtschaftslehre, ZfB 1961, S. 129 ff., hier S. 130 f.Google Scholar
  16. 26).
    Vgl. hierzu Heinen, E., Die Zielfunktion der Unternehmung, a. a. O., S. 11 f.; Koch, H., Uber eine allgemeine Theorie des Handelns, in: Zur Theorie der Unternehmung, a. a. O., S. 369 ff., hier S. 404 ff.; Schmidt, R. B., Die Delegation der Unternehmerleistung, ZfhF 1963, S. 65 ff., hier S. 67.Google Scholar
  17. 27).
    Das erwerbswirtschaftliche Prinzip ist also nicht mit der Maximierung dieser Zielgrößen identisch. Jedoch erfährt es im Maximumstreben seine „letzte Steigerung“. Vgl. Gutenberg, E., Die Produktion, a. a. O., S. 347; ferner Kirsch, W., Gewinn-und Rentabilitätsmaximierung als Determinanten des Unternehmungsgleichgewichts, Diss. München 1964.Google Scholar
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    Vgl. z. B. Gutenberg, E., Die Produktion, a. a. O., S. 340 ff. und S. 400 ff.; Marx, A., Unternehmer und Unternehmung, in: Gegenwartsfragen der Unternehmung, Festschrift für F. Henzel, hrsg. von B. Bellinger, Wiesbaden 1961, S. 135 ff., hier S. 147; Schäfer, E., Die Unternehmung, 5. Aufl., Köln und Opladen 1963, S. 102.Google Scholar
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    Käfer, K., Die Planungsrechnung als Mittel zur Gestaltung des Produktionsprogramms, in: Planungsrechnung und Unternehmungsführung in europäischer Sicht, Arbeitsgemeinschaft Planungsrechnung e. V., Wiesbaden 1957, S. 15.Google Scholar
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    Vgl. z. B. Gutenberg, E., Die Produktion, a. a. O., S. 347 f.; Preiser, E., Gestalt und Gestaltung der Wirtschaft, Tübingen 1934, S. 35 ff.Google Scholar
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    Vgl. z. B. Rieger, W., Einführung in die Privatwirtschaftslehre, 2. Aufl., Erlangen 1959, S. 47.Google Scholar
  22. 34).
    Vgl. hierzu z. B. Gutenberg, E., Die Produktion, a. a. O., S. 3 ff. und S. 190 ff.; Kilger, W., Produktions-und Kostentheorie, Wiesbaden 1958, S. 7; Schäfer, E., Die Unternehmung, a. a. O., S. 37 ff.Google Scholar
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    Vgl. zum Rationalprinzip z. B.: Möller, H., Die Rationalität der wirtschaftlichen Handlungen, JbNuSt 1942, S. 247 ff.; Preiser, E., Das Rationalprinzip in der Wirtschaft und in der Wirtschaftspolitik, TbNuSt 1943, S. i ff.; Rothschild, K. W., A Note on the Meaning of Rationality, Review of Economic Studies 1946/47, S. 50 ff.; Koch, H., Betriebliche Planung, Wiesbaden 1960, S. 22 ff.; derselbe, Über eine allgemeine Theorie des Handelns, in: Zur Theorie der Unternehmung, a. a. O., S. 369 ff., insbesondere S. 394 ff.; Pack, L., Rationalprinzip und Gewinnmaximierungsprinzip, ZfB 1961, 5.207 ff. und S. 283 ff.; Gäfgen, G., Theorie der wirtschaftlichen Entscheidung, 3. Aufl., Tübingen 1974, S. 18 ff. und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
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    Lohmann, M., Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, 4. Aufl., Tübingen 1964, S. 79.Google Scholar
  25. 47).
    Vgl. Heinen, E., Die Zielfunktion der Unternehmung, a. a. O., insbes. S. 51 ff. und die dort angegebene Literatur; ferner Kosiol, E., Organisation der Unternehmung, Wiesbaden 1962.Google Scholar
  26. 51).
    Vgl. z. B. Haas, G., Beitrag zur Gestaltung der Kosten in Theorie, Rechnung und Wirklichkeit, Mosbach (Baden) 1950; Kilger, W., Die Produktions-und Kostentheorie als theoretische Grundlage der Kostenrechnung, ZfhF 1958, S. 553 ff.; Käfer, K., Kostentheoretische Grundlagen der Standardkostenrechnung, Die Unternehmung 1963, S. 179 ff.; Meffert, H., Beziehungen zwischen der betriebswirtschaftlichen Kostentheorie und der Kostenrechnung, Diss. München 1964.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1964

Authors and Affiliations

  • Edmund Heinen
    • 1
  1. 1.Universität MünchenDeutschland

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