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Zusammenfassung

Es zeigt sich, daß der Wärmetauscher mit den versinterten Rippen um 40 % höher im Wärmeaustausch liegt als der Tauscher mit den Massivkupferrippen, da der Wärmeübergang in rauhen Rohren, was theoretisch ableitbar ist, bei großen PRANDTL-Zahlen wenig, bei kleinen PRANDTL-Zahlen aber beträchtlich besser wird als im glatten Rohr. Bei gleichem Arbeitsaufwand für die Förderung des strömenden Mittels benötigt ein Wärmetauscher mit rauher Oberfläche eine kleinere Übertragungsfläche als ein solcher mit glatten Oberflächen, und dieser Tatbestand des höheren Wärmeüberganges wurde auch bei wiederholten Einlaufvorgängen, also bei nicht ausgebildeter Strömung, nachgewiesen. Es muß sich bei den Rauhigkeiten aber um Rauhigkeiten mit grober Körnung handeln, denn sonst wird der Wärmeübergang schlechter als beim glatten Rohr. Experimentell wurde dieser Tatbestand verwirklicht durch die Untersuchung des Wärmetauschers mit sandgestrahlten Rippen. Hier war die Wärmeübergangszahl um 25 % schlechter als beim glatten Rohr.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1959

Authors and Affiliations

  • Robert Luttmann

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