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Gewinnung der Macerale

  • Carl Kröger
Chapter
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Part of the Forschungsberichte des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen book series (FWV, volume 575)

Zusammenfassung

Mit Unterstützung der Gewerkschaft Auguste-Viktoria und dem Steinkohlenbergbauverein wurden aus den 4 Flözen R, Zollverein 1, Anna und Wilhelm unter Tage Glanz- und Mattkohlen geklaubt. Dieses Material wurde auf Haselnußgröße gestampft, in einer Scheibenmühle auf 1–2 mm Korn gemahlen und in Stickstoffatmosphäre bei 60 – 65° C getrocknet. Die Reingewinnung der Gefügebestandteile durch Schweretrennung setzt eine möglichst weitgehende Aufspaltung des oft eng verwachsenen Ausgangsmaterials voraus. Die Weiterzerkleinerung erfolgte daher durch elastischen Schlag in einer Stiftmühle bei ~ 18000 U/min in einer Inertatmosphäre. Die erreichte Kornfeinheit betrug für Vitrinit und Mikrinit 1 – 20 μ, für Exinit bis 100 μ. Nach einer Vortrennung im Spitzkasten erfolgte die weitere Schweretrennung in einer Durchlaufzentrifuge (12000 – 25000 U/min), wobei je nach Erfordernis engere und weitere Dichtestufen und Wiederholungen gewählt wurden. Die ablaufenden Suspensionen wurden über Druckfilter gegeben und das gewonnene Filtergut im Vakuum von ~ 85 Torr (Stickstoff) bei 60 bis 65°C von noch anhaftender Schwereflüssigkeit (Tetrachlorkohlenstoff, Toluol) befreit. Eine zu berücksichtigende Beeinflussung der Gefügebestandteile durch die Schwereflüssigkeiten fand, wie entsprechende Versuche zeigten, nicht statt.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1958

Authors and Affiliations

  • Carl Kröger

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