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Synthese von Siliziumcarbid

  • Adolf Dietzel
  • Heinz Jagodzinski
  • Horst Scholze
Chapter
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Part of the Forschungsberichte des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen book series (FWV, volume 685)

Zusammenfassung

Um festzustellen, wie die üblicherweise im technischen SiC enthaltenen Verunreinigungen bei der Weiterverarbeitung und beim Gebrauch von solchen Produkten sich bemerkbar machen, wurde versucht, SiC laboratoriumsmäßig aus reinen Rohstoffen herzustellen, um dann absichtlich Fremdstoffe in bestimmter Menge zuzugeben. Zu diesem Zweck wurde ein SiCOfen von etwa 25 cm Länge mit einem in der Längsrichtung verlaufenden Graphitheizstab gebaut. Um den Stab wurde entsprechend den Vorschriften in den Lehrbüchern der technischen Chemie ein Gemisch von
  • 1060 g Quarzsand

  • 700 g Aktivkohle bzw. gekörnte Kohle

  • 60 g Kochsalz und

  • 200 g Sägemehl

gegeben. Die Menge dieser Bestandteile wurde bei den Vorversuchen in weiteren Grenzen variiert und dann auch Zusätze von bis zu 1 % Fe2O3, TiO2 und V2O5 zugegeben. Beim langsamen Anheizen des Graphitstabes entwickelte sich zunehmend CO, das an der Oberfläche abbrannte. Nach 20 bis 30 Minuten verloschen die CO-Flämmchen, was als Ende der Reaktion angesehen wurde. Nach dem Abkühlen wurde der Ofen auseinander genommen und das in der Nähe des Graphitstabes gebildete SiC gesammelt.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag / Köln und Opladen 1959

Authors and Affiliations

  • Adolf Dietzel
    • 1
  • Heinz Jagodzinski
    • 1
  • Horst Scholze
    • 1
  1. 1.Max-Planck-Institut für SilikatforschungWürzburgDeutschland

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