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Die Auswahl der Kupplungskomponenten (Polysaccharidcarbonsäure und Eiweißstoff)

  • Fritz Micheel
  • Hans Georg Bussmann
Chapter
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Part of the Forschungsberichte des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen book series (FWV, volume 576)

Zusammenfassung

Bei der Wahl der Kupplungskomponenten wurde folgenden Gesichtspunkten Rechnung getragen:
  1. 1.

    Die Polysaccharidcarbonsäure und der Eiweißstoff sollten gut zugänglich und chemisch und physikalisch gut untersucht sein. Außerdem sollten sie zwischen pH4 und 9, d.h. in dem für die Kupplung und die Isolierung der Kupplungsprodukte vorgesehenen pH-Bereich, stabil sein. Als gut zugängliche Polysaccharidkomponenten standen die fünf schon von F. MICHEEL und Mitarbeitern verwendeten Polysaccharidcarbonsäuren zur Verfügung (s. Tab. 1 , S. 9). Die oxydierte Cellulose [1c, 35a] kam nicht in Betracht, da sie chemisch nicht hinreichend definiert ist und außerdem keinerlei physikalische Daten bezüglich der Sedimentation in der Ultrazentrifuge vorlagen. Es blieben also die drei Polyuronsäuren Arabin-, Algin- und Pektinsäure [1d-f, 35b-d] und die Carboxymethyl-cellulose [1g, 36]. Über die Sedimentationsund Diffusionseigenschaften der letzteren ist allerdings ebenfalls nur sehr wenig bekannt.

     
  2. 2.

    Das Polysaccharidcarbonsäure-azid sollte eine ausreichende Anzahl von Säureazidgruppen pro Molekül besitzen. Aus diesem Grunde mußte die Reaktionsfolge von der Säure zum Azid mit möglichst großer Ausbeute verlaufen.

     

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1958

Authors and Affiliations

  • Fritz Micheel
  • Hans Georg Bussmann

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