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Zusammenfassung

Von den verschiedenen physikalischen Eigenschaften fester, flüssiger und gasförmiger Medien interessieren für wärmetechnische Berechnungen besonders das Wärmeleitvermögen λ, die Viskosität η und die spezifische Wärme cp. Diese Stoffwerte werden u.a. für die Aufstellung und Benutzung von thermischen Zustandsdiagrammen benötigt, mit denen die Berechnung thermodynamischer Prozesse wesentlich erleichtert wird. Sie dienen ferner als Berechnungsunterlagen für die Lösung zahlreicher verfahrenstechnischer Wärmeübergangsprobleme. Obwohl für diese Zwecke ein umfangreiches Zahlenmaterial zur Verfügung steht, finden sich in den einschlägigen technischen Tabellenwerken oft nur sehr lückenhafte Angaben, wenn Daten für höhere Drücke und Temperaturen benötigt werden. Überall dort, wo aus den bereits vorliegenden Zahlenangaben die Gesetzmäßigkeit für die Veränderung der Stoffwerte in Abhängigkeit von Druck und Temperatur graphisch oder numerisch ermittelt werden kann, ist es möglich, die fehlenden Werte durch Interpolation oder Extrapolation zu erhalten. Für Stoffe, von denen keine Daten bekannt sind — zum Beispiel für neue synthetische Produkte — lassen sich nach gewissen Korrespondenzprinzipien Angaben aus denen verwandter Stoffe herleiten.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1961

Authors and Affiliations

  • Ernst Schmidt
    • 1
  1. 1.Institut Verfahrenstechnik der GVTRheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule AachenDeutschland

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