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Die Zersetzungswärme des Calciummontmorillonits

  • Hans Ernst Schwiete
  • Günther Ziegler
  • Christoph Kliesch
Part of the Forschungsberichte des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen book series (FWV, volume 545)

Zusammenfassung

Ganz analog den Untersuchungen am Natriummontmorillonit wurden die Versuche an einem Calciummontmorillonit von POLKVILLE (Mississippi) mit der dynamischen Differenzkalorimetrie durchgeführt und, wie auf Seite 16 eingehend erläutert, auch ausgewertet. Interessanterweise folgt aus den Messungen für die Hauptdissoziation, die zwischen 587 und 765° C liegt, nur eine Hochtemperaturreaktionswärme von ca. 32 [cal/g], d.h. nur die Hälfte derjenigen des Natriummontmorillonits. Dieses Ergebnis kann nicht mit größeren Verunreinigungen in Verbindung gebracht werden, da die röntgenographische Analyse in etwa gleiche prozentuale Anteile an Begleitmineralien Feldspat und Quarz angibt wie im vorher diskutierten Fall, so daß sich als Gesamtsumme für die Verunreinigungen ca. 10%, einschließlich der üblichen Akzessorien ergibt. Das Gleiche wie für die charakteristischen Zersetzungstemperaturen, die in beiden Fällen einander annähernd gleich sind, gilt auch für den Reaktionsverlauf, der keinerlei Diskontinuität aufweist (s. Abb. 12). Auf reines Tonmineral umgerechnet folgen dann für die Hochtemperaturreaktionswärme

36.8 [cal/g]

Für die Umrechnung auf Standardtemperatur müssen die Wärmeinhalte des Calciummontmorillonits herangezogen werden. Die mit dem Mischungskalorimeter erhaltenen Daten sind für den undehydratisierten und dehydratisierten Calciummontmorillonit in Abbildung 13 zusammengestellt. Die Berücksichtigung der Quarz- und Feldspatgehalte ändert die experimentellen Werte nur innerhalb der Meßfehlergrenze.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1958

Authors and Affiliations

  • Hans Ernst Schwiete
    • 1
  • Günther Ziegler
    • 1
  • Christoph Kliesch
    • 1
  1. 1.Institut für GesteinshüttenkundeTechnischen Hochschule AachenDeutschland

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