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Wärmetönung der Neubildungsreaktion

  • Hans Ernst Schwiete
  • Günther Ziegler
  • Christoph Kliesch
Part of the Forschungsberichte des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen book series (FWV, volume 545)

Zusammenfassung

Die Neubildungsreaktion zwischen 895 und 907° C kann ebenso wie die zweite endotherme Reaktion nur in erster Näherung berechnet werden, da sich die endotherme und die exotherme Reaktion nur durch eine hypothetische Grundlinie T2 — T3 voneinander trennen lassen (s. Abb. 4). Ebenso wie die zweite endotherme Reaktion sind auch hier die Wärmebeträge mit dem Zeichen > zu versehen, um anzudeuten, daß die wahren Flächen zwar in der gleichen Größenordnung, im allgemeinen aber dem Betrage nach höher liegen müssen, da sich beide Effekte teilweise überlagern. Mit dem in Abbildung 6 extrapolierten Eichwert resultiert die Hochtemperaturreaktionswärme des zweiten endothermen Effektes zu
$${\text{ > }}13[cal/g](s.Tabelle1)$$
bzw. zu > 14.4 [cal/g] umgerechnet auf reines Tonmineral (s. Seite 26). Die Umrechnung der Hochtemperaturreaktionswärmen auf die Standardtemperatur gestaltet sich insofern einfach, als die spezifischen Wärmen des dehydratisierten Tonminerals bis kurz unterhalb der Erstschmelztemperatur von den Dissoziationsbedingungen unabhängig sind.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1958

Authors and Affiliations

  • Hans Ernst Schwiete
    • 1
  • Günther Ziegler
    • 1
  • Christoph Kliesch
    • 1
  1. 1.Institut für GesteinshüttenkundeTechnischen Hochschule AachenDeutschland

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