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Dritter Teil

  • G. Hausberg
Chapter
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Part of the Forschungsberichte des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen book series (FWV, volume 140)

Zusammenfassung

Wir haben bisher, wie bereits früher betont, immer stationäre Strömungen vorausgesetzt. In der Praxis hat man es aber sehr oft mit instationären Vorgängen zu tun. So zeigt z.B. die nächste Abbildung 24 Druckmessungen in einer Hochofengasreinigung. Man sieht, daß hier innerhalb weniger Minuten erhebliche Druckschwankungen auftreten, die durch den periodischen Betrieb des Hochofens bedingt sind. Auch die Temperaturen zeigen oft innerhalb des gleichen Zeitraumes Unterschiede von 100°C und darüber. Die Druckschwankungen setzen sich durch das ganze System, dessen abgewickelte Länge etwa 250 m betrug, ziemlich phasengleich fort, da die Fortpflanzungsgeschwindigkeit bekanntlich gleich der Schallgeschwindigkeit des Gases ist. Es ist in solchen Fällen natürlich nicht einfach, z.B. den Druckverlust zwischen zwei Punkten zu bestimmen, da ja bei instationären Strömungen sich der gemessene Druckunterschied zusammensetzt aus dem wirklichen Druckverlust und dem Beschleunigungsdruck. Bei der Auswertung von Modellversuchen wird man daher auch diesem Umstand Rechnung tragen müssen. Auch auf die Bedeutung der Anlaufstrecke bzw. vor allem auf den Einfluß der vor einem Abscheider befindlichen Rohrleitungen und Apparate sei nochmals hingewiesen. Es ist geplant, zur Klärung dieser Einflüsse noch eine besondere Versuchsreihe durchzuführen.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1955

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  • G. Hausberg

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