Advertisement

Zusammenfassung

Nach Klarstellung der Probleme wurde die Entwicklung der Klimasonde aufgenommen und in jedem einzelnen Teile zu einer möglichst vollkommenen Lösung geführt. Dabei verwandten wir an erster Stelle unsere Sorgfalt auf die Gestaltung des Testkörpers, dessen Oberfläche dem zu untersuchenden Klima zu exponieren ist. Aus der Überlegung heraus, daß die Oberfläche die bei Hitze mit Schweiß bedeckte Haut nachahmen soll, war es nötig, ein Material zu verwenden, das ständig mit Wasser benetzt ist, das Wasser jedoch nur durch Verdunsten und nicht durch etwaiges Abfließen verliert. Außerdem durfte auch bei hoher Anforderung der Zufluß des Wassers nicht zurückgehen. Diese Eigenschaften waren von porösen keramischen Stoffen her bekannt, die die Fähigkeit haben, durch die in ihren Poren wirkende Kapillarkraft Wasser von unten her in beliebiger Menge nachzusaugen. Ein in der Meteorologie benutztes Gerät, die von dem Bornesche Verdunstungskugel (7), machte schon von den beschriebenen Eigenschaften Gebrauch, doch blieb ihre Anwendung auf die reine Verdunstungsmessung bei einer auf der Kühlgrenze liegenden Oberflächentemperatur beschränkt; denn es war niemand auf den Gedanken gekommen, ihr durch Öffnen der Kugel auch weitere Funktionen beizubringen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1958

Authors and Affiliations

  • Günter Riedel
    • 1
  1. 1.Max-Planck-Institut für ArbeitsphysiologieDortmundDeutschland

Personalised recommendations