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Zusammenfassung

Als während des Krieges Panzer und Unterseeboote in den Tropen zum Einsatz kommen sollten, wurde das Problem akut, wie man der Überhitzung in diesen Kampfmitteln begegnen könnte. Es machte sich der Einbau von Kühlaggregaten notwendig. Die Firma Brown, Boveri & Cie. A.G. in Mannheim, die in erster Linie mit der Lieferung beauftragt war, schuf in ihrer Kältemaschinenwerkstatt in Ladenburg am Neckar einen großen Klimaraum, in dem ein Panzer aufgestellt und an Ort in vollem Gang geprüft werden konnte. Das Klima ließ sich im Raum zwischen feucht-warm und trocken-heiß variieren; zusätzliche Einrichtungen ahmten die tropische Sonnenstrahlung und Sandstürme nach. Es bestand also die Möglichkeit, die in den Tropen zu erwartenden extremen Klimazustände mit der Anlage zu fahren und dabei in dem diesem Klima exponierten Panzer die versuchsweise eingebauten Kühlaggregate in ihrer Wirkung zu prüfen. Da nun die Dimensionierung dieser Kältemaschinen nicht beliebig vorgenommen werden konnte, sondern man sich mit einem Mindestmaß an Klimaverbesserung begnügen mußte, wurde die Frage an die Militärärztliche Akademie in Berlin gerichtet, welcher Klimazustand unter Berücksichtigung der zeitlichen Begrenzung durch die interdiurne Temperaturschwankung für den Menschen wohl gerade noch erträglich wäre.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1958

Authors and Affiliations

  • Günter Riedel
    • 1
  1. 1.Max-Planck-Institut für ArbeitsphysiologieDortmundDeutschland

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