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Untersuchungen über die Benetzung von Pulvern, insbesondere von Lackpigmenten

  • M. von Stackelberg
  • K. H. Frangen
Chapter
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Part of the Forschungsberichte des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen book series (FWV, volume 166)

Zusammenfassung

Es ist heute in der Lack- und Farbenindustrie üblich, die Pigmente mit den Bindemittellösungen durch Anreiben zu vereinen. Zu diesem Zweck werden pastöse Gemische von Pigmenten und hochviskosen Bindemittellösungen auf Fünf- oder Dreiwalzenstühlen zwischen verschieden schnell laufenden Walzen verrieben oder auch in Kugelmühlen zu Pasten vermahlen. Diese Pigmentanreibungen oder Pasten werden mit weiteren Bindemittelösungen verdünnt und über eine Zwei- oder Einwalze homogenisiert. Dieses zeit- und kraftraubende Reiben der Pigmente mit den Lackbindemitteln hat — von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen — nichts mit einer wahren Zertrümmerung der Pigmentteilchen zu tun. Das Reiben auf Walzenstühlen, Kugelmühlen oder auch Trichtermühlen hat im wesentlichen die Zerteilung der Agglomerate und die vollständige Benetzung der Pigmentteilchen zur Aufgabe.

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Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1955

Authors and Affiliations

  • M. von Stackelberg
    • 1
    • 2
  • K. H. Frangen
    • 1
    • 2
  1. 1.Institut für Physikalische ChemieUniversität BonnDeutschland
  2. 2.Laboratorium der Fa. Hermann WülfingWings-LackfabrikWuppertal-VohwinkelDeutschland

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