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Grenzflächenspannung und elektrokinetisches Potential an der Grenzfläche Paraffinöl — Elektrolytlösung

  • M. von Stackelberg
  • H. Hübschke
Chapter
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Part of the Forschungsberichte des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen book series (FWV, volume 166)

Zusammenfassung

Der Einfluß von Elektrolyten auf die Grenzflächenspannung (σ) und auf das elektrokinetische Potential (ζ) der Grenzfläche Öl/Wasser wird erneut untersucht.

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Literatur

  1. 1).
    M.v. STACKELBERG, E. KLOCKNER und P. MOHRHAUER, Koll.Z. 115 (1949) 53. Für die spontane Emulgierung genügt schon pH > 9, wenn man Pufferlösungen verwendet. Mit ungepufferter NaOH-Lösung ist pH >12 erforderlich, weil an der Grenzfläche OH-Ionen durch die Fettsäure verbraucht werdenGoogle Scholar
  2. 2).
    Warum die NaOH-Kurve bei fettsäurefreiem 01 bei kleinen NaOH-Konzentrationen unter der NaCl-Kurve liegt, vermögen wir nicht anzugeben. Das gleiche Verhalten zeigen die in Abbildung 3 und 4 zur Darstellung gebrachten grenzflächenaktiven ElektrolyteGoogle Scholar
  3. 4).
    M.v. STACKELBERG, W. KLING, W. BENZEL u. F. WILKE, Koll.Z. 135 (1954) 67Google Scholar
  4. 5).
    Vgl. hierzu P. DEBYE, J.Phys.Coll.Chem. 53 (1949) 1Google Scholar
  5. 6).
    H. LANGE, Koll.Z. 117 (195o) 48, 121 (1951) 66, 131 (1953) 96. Hingewiesen sei darauf, daß bei der Ausfällung eines schwerlöslichen Salzes, z.B. AgJ aus einer NaJ-Lösung mit einer AgNO -Lösung zunächst - solange J--Ionen im ijberschuß sind - zunächst ebenfalls Agglomerate mit Überschuß an negativer Ladung ausfallen, also “Micellen” bestimmter Größe. In dem Maße, wie die J -Konzentration in der Lösung und damit die Ladung der “Micellen” abnimmt, wird die Gleichgewichtsgröße dieser zunehmen, bis im isoelektrischen Punkt ein exakt herogenes Gleichgewicht entstehtGoogle Scholar
  6. 7).
    Es ist bereits von J. GUASTALLA, C.r. 196 (1933) 1376, 197 (1933) 307, angenommen worden, daß sich bei der zweidimensionalen Kondensation Micellen mit n = 200 bilden, und daß diese wegen ihrer großen Zahl einen merklichen, mit ihrer Zahl zunehmenden Beitrag zum zweidimensionalen kinetischen Gasdruck liefern. Hierdurch erklärte GUASTALLA den nicht ganz horizontalen Verlauf der Schub-Konzentrations-Kurve im zweiphasigen Gebiet. Hinzuzufügen ist nur, daß nicht nur der Beitrag der Micellenzahl zum kinetischen Gasdruck in dieser Richtung wirkt, sondern auch die nach dem Massenwirkungsgesetz nA zt An mit [Any1/n zunehmende Konzentration pg der momomeren Anionen in der Adsorptionsschicht. Voraussetzung für diese Abweichungen von den Grenzen heterogener Gleichgewichte ist jedoch eine elektrische Ladung der AggregateGoogle Scholar
  7. 8).
    Eine Herabsetzung der Öltröpfchenbeweglichkeit erfolgt schon durch sehr geringe Spuren von Alkylsulfonat (s. Abb. 3). Hatte die Küvette einmal Alkylsulfonatlösung enthalten, so wurde nach normalem Spülen stets u = 3,o statt u = 4,o in destilliertem Wasser gemessenGoogle Scholar
  8. 9).
    o,1 bis o,3 mm Durchmesser. Fallgeschwindigkeit 5 bis 35 mm/sec.Google Scholar
  9. 10).
    Die Werte sind nicht nach HARKINS und BROWN korrigiert. Diese Korrektur würde hier alle 0-Werte um etwa 1 Einheit erhöhen. - Die gleichzeitige Wirkung von Na-Cell. und NaOH auf o’ ist etwa additiv, solange die NaOH-Konzentration nicht größer als o,o1 istGoogle Scholar
  10. 11).
    Wir danken Herrn Prof. ANTWEILER für die freundliche leihweise Überlassung eines ApparatesGoogle Scholar
  11. 12).
    Vgl. hierzu D.A. Mac INNES und G. LONGSWORTH, Chem.Rev. 11 (1932) 171. Weitere Bedingungen sind, daß sich die leichtere Lösung oben befindet und daß das Ion mit größerer Beweglichkeit - hier das Cl Ion - vorauseilt, weshalb sich bei unseren Versuchen die Anode oberhalb der Grenzschicht befandGoogle Scholar
  12. 14).
    W.D. HARKINS und F.E. BROWN, J.Am.chem.Soc. 41 (1919) 499CrossRefGoogle Scholar
  13. 15).
    Siehe E.J.W. VERWEY und J.Th.G. OVERBEEK, Theory of the Stability of Lyophobic Colloids, New York 1948, Seite 32Google Scholar
  14. 16).
    VERWEY und OVERBEEK, loc.cit, S. 50Google Scholar
  15. 17).
    VERWEY und OVERBEEK, loc.cit. S. 36 und 75. Hieraus ergibt sich freilich für sehr verdünnte Elektrolytlösungen, wenn 1/k in der Ölphase größer als der Tropfenradius wird, die Doppelschicht sich somit im 01 nicht voll ausbilden kann, daß dann auch das v -Potential in der Wasserphase mit weiter abnehmender Elektrolytkonzentration absinken mußGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1955

Authors and Affiliations

  • M. von Stackelberg
    • 1
  • H. Hübschke
    • 1
  1. 1.Institut für Physikalische ChemieUniversität BonnDeutschland

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