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Diskussion der Ergebnisse unter Berücksichtigung der oben gewonnenen Erkenntnisse

  • E. M. Schneider
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Part of the Forschungsberichte des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen book series (FWV, volume 192)

Zusammenfassung

Bei der Betrachtung der Ergebnisse ist zu beachten, daß einerseits die Aufnahmelampen eine Gruppe bilden, andererseits die Kopierlampen. Nur Lampen innerhalb derselben Gruppe dürfen miteinander verglichen werden. So spielen die Schwankungen der Farbtemperatur bei Kopierlampen nicht dieselbe Rolle wie bei Aufnahmelampen, wohl aber Schwankungen der Intensität, weil die Belichtungsspielräume der Kopierschichten wesentlich geringer sind als etwa die des phototechnischen Aufnahmematerials. Man denke etwa an die Kopie auf Pigmentpapier, die recht genau erfolgen muß oder an die Herstellung von Nutzen in der Offsetkopie mit Hilfe einer Kopiermaschine. Bei der Blaulackkopie, wo die lichtempfindliche Schicht sehr dünn ist, kann wieder ein größerer Belichtungsspielraum zugelassen werden. Was die Aufnahmelampen betrifft, kommt es dagegen auch auf die Schwankungen der Farbtemperatur an, da hiervon die Farbausscheidung beeinflußt wird. Vergleicht man nun die in den Tabellen angegebenen Meßergebnisse der einzelnen Lampen unter dem Gesichtspunkt der im vorigen Abschnitt gewonnenen Erkenntnisse, so zeigt sich sofort, welche Lampen den Anforderungen entsprechen. Weiter läßt sich aus den Ergebnissen entnehmen, daß bei denjenigen Lampen mit hoher Strombelastung der Kohlen, die deshalb meist mit Kupfer ummantelt sind, außer einer höheren Farbtemperatur bessere Brenneigenschaften und damit geringere Schwankungen zu beobachten sind. Daraus kann der eindeutige Schluß gezogen werden, daß auf einen Lampentyp hinzuarbeiten ist, der bei einwandfreiem Regelwerk (möglichst motorisch) eine hohe Strombelastung der Kohlen aufweist. Man erzielt damit erstens eine hohe Farbtemperatur, zweitens eine gute zeitliche Konstanz und überdies sind die etwa noch auftretenden Schwankungen der Farbtemperatur in größeren Grenzen zulässig, so daß ein störender Einfluß nicht mehr zu befürchten ist.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1955

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  • E. M. Schneider

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