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Gefüge des Thomasroheisens

  • Walter Koch
  • Heinz Sundermann
Chapter
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Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 703)

Zusammenfassung

Das System Eisen-Kohlenstoff-Phosphor, Abbildung 1, entstammt im wesentlichen den Untersuchungen von R. VOGEL [7]. Genannt seien weiterhin auch noch die älteren Untersuchungen von P. GOERENS [8]. Das System ist gekennzeichnet durch die relativ hohe Löslichkeit des Phosphors im -Eisen und dadurch, daß der Phosphor das -Gebiet erweitert und das γ -Gebiet einschnürt. Wir betrachten zunächst die in Abbildung 1 schwarz eingetragenen Liquidus-Linien und die dick punktiert eingetragenen Solidus-Linien. Im Randsystem Eisen-Phosphor beginnt die Kristallisation bei allen Schmelzen von 0 bis 10 % P mit einer Ausscheidung von -Eisen entsprechend der Linie A-m. Dabei verschiebt sich die Zusammensetzung der Schmelze entlang A-e2. Da die Schmelze beim Abkühlen mit den primär auskristallisierenden Kristallen reagiert, die letzteren somit Phosphor aufnehmen, würde eine Schmelze mit 2,8 % P entsprechend dem Punkt m in diesem Punkt als reines -Eisen kristallisieren, sofern man die Schmelze sehr langsam abkühlt und sich das Gleichgewicht stets ausbilden kann. Bei der außerordentlich geringen Beweglichkeit des Phosphors im -Eisen ist aber eine solche Gleichgewichtslage nur sehr schwer einzustellen; praktisch erhält man daher bei der Kristallisation entlang der Linie A-m phosphorärmere und phosphorreichere -Mischkristalle nebeneinander. Der Phosphor seigert sehr stark. Reichert sich die Restschmelze an Phosphor bis zum Punkt e2 an, so erstarrt sie eutektisch als + Fe3P.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1959

Authors and Affiliations

  • Walter Koch
    • 1
  • Heinz Sundermann
    • 1
  1. 1.Max-Planck-Institut für EisenforschungDüsseldorfDeutschland

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