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Zusammenfassung

Vergleicht man die von uns im Tierexperiment gewonnenen Meßresultate mit den am Menschen beobachteten Adaptations- und Ermüdungserscheinungen des Gehörs, so ergibt sich zunächst, daß schwache Tonimpulse, die den linearen Aussteuerungsbereich des Ohres nicht überschreiten, keinen Einfluß auf die bioelektrische Empfindlichkeit der Rezeptoren des CORTIschen Organs ausüben. Da beim Menschen die gleichen Tonimpulse durchaus meßbare Adaptationsrückstände (“instantaneous adaptation” (20, 9, 25) ) hinterlassen, muß vermutet werden, daß es sich hier um Vorgänge handelt, die sich nicht schon am Rezeptor, sondern erst am „Übergang der Erregung von der Sinneszelle auf die äußersten Endigungen des (N.) cochlearis“ abspielen (RANKE (28) ).

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1958

Authors and Affiliations

  • Eberhard Lerche
  • Jost Schulze

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