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Zusammenfassung

Die Experimente wurden an narkotisierten Katzen (Dial 0,06... 0,08 g/Kg i.p.) durchgeführt. Entscheidend für die Wahl der Katze als Versuchstier war die bei diesem Tier besonders hohe bioelektrische Stabilität der Rezeptoren des CORTIschen Organs. Bei der operativen Freilegung der Bulla wurde die Parotis geschont (vgl. WEVER und LAWRENCE (33)). Gefäße brauchten nicht unterbunden zu werden. Zur Eröffnung der Bulla diente ein zahnärztlicher Bohrer. Es wurden grundsätzlich zwei Löcher gebohrt. Durch das kleinere wurde die Ableitungselektrode geschoben, durch das größere die Elektrodenlage kontrolliert. Ableitungsstelle für den Mikrofoneffekt war die Membran des runden Fensters. Als differente Elektrode dienten 1 mm breite, mit Lack isolierte Streifen aus Buntmetallfolie. Die von der Lackschicht befreite Elektrodenspitze war zu einer Öse geformt. Verletzungen der recht empfindlichen Fenstermembran konnten so sicher vermieden werden. Nach Anlegung der Elektrode wurden beide Bohrlöcher mit Zahnzement verschlossen. Die indifferente Bezugselektrode, eine Stahlnadel, wurde nicht, wie sonst üblich, in die Nackenmuskulatur, sondern in die Kaumuskulatur versenkt. Bei diesem Ableitungsverfahren betrug die Quellimpedanz des bioelektrischen Generators „Schnecke“ nur rund 1,5 kOhm im mittleren Tonfrequenzbereich.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1958

Authors and Affiliations

  • Eberhard Lerche
  • Jost Schulze

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