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Zusammenfassung

Seit nahezu 100 Jahren weiß man, daß die Empfindlichkeit des Gehörs unter dem Einfluß akustischer Belastungen zurückgehen kann*). Gibt man auf das gesunde Ohr einen schwellennahen Dauerton beliebiger Frequenz, so wird dieser Ton in schallarmer Umgebung über Stunden und Tage annähernd gleich laut empfunden. Reizt man dagegen mit einem um 20 bis 80 dB überschwelligen Ton, so bleibt die Lautheit nicht mehr konstant, sondern sinkt unmittelbar nach Reizbeginn ab. Dieser Lautheitsabfall wächst mit der Stärke des Reiztones (11), erreicht aber durchweg schon nach wenigen Minuten einen stationären Endwert. Das Ohr hat sich, so kann man folgern, dem belastenden Reizton angepaßt und befindet sich — nach HOOD (11) — im Zustand der „perstimulatorischen Adaptation“.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1958

Authors and Affiliations

  • Eberhard Lerche
  • Jost Schulze

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